Nach ihrer schweißtreibenden Show vor einem aus­verkauften Stadtpark im Vor­pro­­gra­mm von Rock-Legende Billy Idol, zieht es die Wahl-Berliner Peter Bol­mer (Ges., Git., B.), Martin Mü­cke Krüssel (Git., B.) und Hubert Hu­bi Deters (Dr.) erneut an die El­be. Auf dem 12. Welt-Astra-Tag wol­len EL*KE Häuser zum Einstürzen brin­gen und das ein oder andere Bier­chen mit euch leer­en, wie Sänger Peter (27) im OXMOX-Inter­view verrät...

Die Tour mit Billy war Bombe!, lacht der sympathische Frontmann. Es ist eine Ehre, vor einem Business-Punk wie Idol auf der Bühne zu stehen - er hat sogar vier EL*KE T-Shirts gekauft, wie ich im Nachhinein er­fahren habe! Kein Wunder, dass der drück­en­de Stoner-Ro­ck des deutsch­spra­chigen Tri­­os Sym­pa­thiepunkte bei Idol ein­fä­hrt - schl­ie­ß­­­lich stehen die Berliner mit dem stür­mi­sch­en Mix ihres dritten Albums nahezu kon­kur­renzlos da. Auch wenn die Band an ihrer Leidenschaft fast zer­brochen wäre. Nach über se­chs Jahren kam es zur Auf­­lö­sung un­serer Band-WG. Dem ist zwar das Ramones-Museeum - für das wir unser Erd­geschoss zur Verfügung gestellt ha­tten - zum Opfer ge­fal­len, aber dafür ist mit Häuser Stürzen Ein ein Album ent­stan­den, das uns als Band einen neuen Zu­sammenhalt beschert hat. Wir haben ga­nz neue Aspekte an der Musik entdeckt - aus diesem Grund ist die Platte für uns so etwas wie ein neu­es Debüt-Album! Das soll natürlich der ganzen Welt präsentiert werden, und so brennen die Jungs darauf ihre neuen Songs (u.a. auch Peters Lieblingstitel Aufstand und Das Größte) unter die Leute zu bringen. Zu Hamburg hat die, ur­­sprünglich aus dem Emsland kom­men­­de Band eine ganz be­son­de­re Be­zie­­hung. Wir hatten zu An­fangs­tagen eine Wo­h­nung in Hamburg - in die­ser Zeit kam der EL*KE-Zug so rich­tig ins Rollen. Wir haben hier an­ge­fan­gen er­ste Songs zu produzieren, ha­ben Kon­tak­te geknüpft, über den Teller­ra­nd ge­schaut und den Status der Me­ppener-Lo­kal­ma­ta­doren hinter uns ge­la­s­sen. Au­ß­erdem sind wir riesen Astra-Fans. Die Berliner habens ja nicht so mit dem Bier­­brau­en... Berliner Kindl und son Ze­ug kann­ste echt vergessen!         

 Stefanie Ohl

 

 

 

 
 
 






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