Menschen in St. Georg: Zwischen Schmuddel & Chichi

23. Januar 2017

Zwei Herzen schlagen in Hamburg-Mitte, im wahrscheinlich buntesten Viertel der Stadt: In der hippen Langen Reihe haben sich die Tre­ndsetter und Kreativen in schicken Altbauten angesiedelt, während auf dem Steindamm ein Potpourri aus Exotik und Bahnhofs-Atmos­phäre brodelt. Zwei Straßen, die unterschiedli­cher kaum sein können, und nur wenige Meter voneinander entfernt liegen – die OXMOX-Redaktion mittendrin. Diese Gegensätzlich­keit von alt und modern, hip und herunterge­kommen, weltoffen und zurückgezogen macht den Stadtteil aus. Ansichten über die Gegen­wart und Zukunft des Viertels …

Diesen Charme gibt es nur hier“

1931 von Gotthard Policke gegründet, hat Hamburgs Nummer eins für Herrenkleidung seit dem ihren Sitz in St. Georg. In dem histo­rischen Kaufhaus erwarten die Kunden rund 10.000 Anzüge sowie Verkäufer mit einem herausragenden Augenmaß. Mit weiteren Lä­den für Hemden, junge Mode und Co. bleibt Policke dem Stadtteil – und besonders der Bö­ckmannstraße – treu. „Unsere Kunden verbin­den Policke mit St. Georg“, erklärt Verkäufer Stefan Brandes (39). „Das Gebäude und die Umgebung haben Tradition – bei uns kaufen Opa und Enkel.“ Besonders im Frühjahr, wenn zur Konfirmations-Saison die Kunden­schlange bis auf die Straße reicht. „St. Georg hat einen einzigartigen kulturellen Mix, hier trifft man auf Menschen aus allen Schichten. Wir sind schon gespannt auf das neue Gebäu­de an der Ecke zur Adenauerallee – das wird bestimmt eine Bereicherung für´s Viertel!“

Hier passt man noch aufeinander auf“

Ohne Leckerli kommt hier kein Vierbeiner raus: Der „auffellige“ Laden an der Ecke Schmilinskystraße ist ein Mekka für Hunde und Herrchen! Verkäuferin Sandra (48) und ihre Kollegen sind bekannt für beste Beratung und ein umfangreiches, besonders hochwer­tiges Produktsortiment – von einer eigenen Futterlinie bis zu wunderschönen Accessoires. Die Pet Shop Boyz haben ihr Revier seit Jahr­en in St. Georg: „Die Nachbarschaft ist wahnsinnig nett, hilfsbereit und entspannt. In einer herrlichen Atmosphäre zwischen Altsta­dtflair und Außenalster“, schwärmt Sandra. „Toll finde ich auch, dass es hier noch so viele inhabergeführte Läden und verhältnismäßig wenig Ketten gibt – von den ganzen Backsho­ps mal abgesehen.“ Kulinarisch lässt St. Ge­org ansonsten keine Wünsche offen – das fin­den auch die Vierbeiner!

Gekommen, um zu bleiben“

Ohne St. Georg wäre ich wohl schon längst wieder aus Deutschland weg“, schmunzelt Antonio Filippone (61), Inhaber des ebenso beliebten wie alteingesessenen italienischen Restaurants La Famiglia. Die Tatsache, dass “la mamma” hier seit 1974 höchstpersönlich am Herd steht, dürfte für sich sprechen. Der familiengeführte Betrieb ist der zweitälteste Italiener Hamburgs, und das hat einen Grund: In St. Georg fühlen sich die Filippones ein­fach wohl. „Wir lieben das multikulturelle Publikum. In unserem Restaurant treffen Stammgäste aus der Stadt und dem Viertel auf Touristen. Diese bunte Vielfalt gibt es in Hamburg nur hier – unser Betrieb wird St. Georg für immer treu bleiben.“ Zahlreiche Gäste, die sich hier mittags und abends die kalabrische Küche schmecken lassen, sind eines der besten Zeugnisse für die Gast­freundlichkeit des Viertels!

Mittendrin im Multikulti“

An fast jedem Freitag trifft sich die musli­mische Gemeinde bei uns zum Tee“, erklärt Tresenkraft Florian (27), während er duf­tenden Kaffee einschenkt. Dieser ist in der Kaffeewelt – wie auch die meisten anderen Produkte (u. a. Suppen, Salate, Gebäck) – stets frisch und hausgemacht. Offen und un­kompliziert geht es in dem von den Gut­templern geführten Betrieb zu. Ein aktiver Verein der Selbsthilfe, mit vielen Angeboten für ein alkohol- und drogenfreies Leben. Das Stadtteil-Café im Georg-Asmussen-Haus erfreut sich der Beliebtheit bei Stammkunden und Hamburg-Touristen. „Ein Vorteil von St. Georg ist ganz klar die zentrale Lage“, erklärt Florian. „Außerdem die Vielfalt der Geschäfte – hier kann man sich seinen Friseur nach der Landesspra­che aussuchen!“

Leben in zwei Welten“

Mehrsprachige Leuchtschilder, Flyer, Fens­terbeschriftungen und Hochzeitskarten sind seit rund zehn Jahren das Steckenpferd des in St. Georg angesiedelten Copy-Shops. Be­sonders letztere bescheren Inhaber Taşkın Irmak (55) ein gut laufendes Geschäft: „Zu türkischen Hochzeiten werden nicht selten zwischen 1.000-1.200 Gäste eingeladen“, lacht der in Istanbul aufgewachsene Ge­schäftsführer. Die Liebe zu beiden Kulturen vereint er im Firmenlogo, das Elemente aus seiner alten und der aktuellen Heimatstadt zeigt. Das multikulturelle Flair St. Georgs lässt Taşkın sich wie zu Hause fühlen. „Die vielen unterschiedlichen Menschen, Religi­onen und Mentalitäten erweitern den eigen­en Horizont, das mag ich! Was mir an St. Georg persönlich nicht so gut gefällt ist, dass es hier inzwischen zuviel Gastronomie gibt. Genauso wie der Steindamm und die Lange Reihe sich unterscheiden, ändert sich das Stadtbild hier auch bei Tag und Nacht.“

Großstadt-Feeling am Hansaplatz“

Im Lagerhaus auf der Langen Reihe tref­fen wir Buchautor Jörg (24, „Jugendliche Philosophie zum Mitmachen und Weiter­denken“), der nach Aufenthalten in Paris und Köln seit vier Jahren in St. Georg zu Hause ist: „Mir gefällt das Großstadt-Fee­ling. Besonders am Hansaplatz. Der Mix der Menschen ist toll. Hier ist alles sehr entspannt. Zum Ausgehen muss man aber nach St. Pauli fahren, weil es hier keine richtigen Clubs gibt.“

Mainstream gibt’s hier nicht“

Die stylische Boutique Duke & Lyle (Lan­ge Reihe 50) bringt seit 21 Jahren Glamour in den Stadtteil. Coole Atmosphäre, limitier­te Accessoires mit Glitzer, Totenköpfen, ho­chwertige Schmuckstücke, ein ausgewähltes Kleidungssortiment, viele Unikate … Ge­schäftsführer Carsten (45): „Wir statten Künstler wie Lindenberg und Maffay seit Jahren aus.“ Immer am Puls der Zeit, nimmt der Trendsetter St. Georg genauer unter die Lupe: „Früher war der Stadtteil viel härter: Nutten und Koks. Inzwischen ist St. Georg zum Leben erblüht. Ein tolles, wachsendes Viertel.“ Wohnen möchte Carsten hier aller­dings nicht: „Wir erwarten ein Kind, da ist ein ruhigerer Stadtteil schöner. Auch wenn die Schulen hier angeblich besser geworden si­nd.“ Auch über anstehende Veränderungen ist er bestens informiert:Bald kommen ja noch 3.-4.000 Leute mehr durch den neuen Alster Campus. Da wird sich viel ändern. Die Mie­ten sind jetzt schon sehr hoch – das kann man sonst nur noch mit Gastro-Profiten bezahlen. Oder mit Drogen und Porno, wie am Stein­damm. (lacht) Gastronomie gibt es hier zu viel. Bei der Tchibo-Baustelle soll ja noch ein Vapiano entstehen. Es fehlt der normale Ein­zelhandel für den täglichen Bedarf.

Futtern wie bei Muttern“

Im rustikalen, gut besuchten Lokal Frau Möl­ler (Lange Reihe 96) gibt`s große Portionen zu kleinen Preisen. Besonders die Bratkartof­feln schmecken wie bei Muttern. Felix arbei­tet seit 1,5 Jahren hier: „Den Laden macht be­sonders, dass hier nette Leute sind. Normale Leute. Nicht so superficial. Nicht so nervig“, so der 24-jährige Psychologie-Student. „Ich war nach dem Abi zwei Jahre lang in Austra­lien und hab da viele Leute getroffen, die so basic entspannt sind. Hier ist`s auch so. St. Georg ist ein sehr schöner Stadtteil für mich, weil er alles hat. Ich bin ja auch so´n kleiner Gangster (lacht) und war früher immer auf dem Steindamm unterwegs. Jetzt zieht`s mich eher auf die Lange Reihe. Hier gibt`s ja auch so einen schwulen Einfluss, der total nett ist.

Pressefreiheit gibt`s hier nicht“

Im türkischen Restaurant/Café Bak-Lava (Steindamm 62) herrscht leider eine ganz an­dere Stimmung: „Ich verklage euch sofort, wenn ihr auch nur ein einziges Wort über meinen Laden schreibt“, schnauzt „Chef“ Mehmet.

1/4 Jahrhundert Frühstücksgenuss“

Herzlich geht`s im Frühstückslokal Café Uhr­laub (Lange Reihe 63) zu, wo uns die bezau­bernde Manuela (48) begrüßt: „Ich arbeite seit 22 Jahren hier.“ Das Besondere am Café Uhrlaub sind die selbstgemachten Torten und die zwölf unterschiedlichen Frühstücke (4-11,90 €), die man hier ab 8 Uhr in familiärer Atmosphäre genießen kann. Manuela: „Café Uhrlaub ist schon seit rund 25 Jahren auf der Langen Reihe. Was St. Georg so besonders macht sind die Menschen, die hier wohnen und arbeiten.

Ein Standort als Herausforderung“

Seit 2003 betreiben Gunther Schmidt und Lisa Politt das Theater Polittbüro (Steinda­mm 45), das Teil des internationalen Flairs im Viertel ist. Gunther: „Wenn ich auf den Stein­damm trete, kommt es mir vor wie eine Stipp­visite in der ganzen Welt – inklusive aller offen zutage tretenden Konflikte. Das lässt sich ni­cht romantisieren, wie die „Prostitution mit Herz“ auf dem Kiez. Das Gegenteil einer Rei­henhaussiedlung: Frauen im Niqab neben ka­tholischen Nonnen und Huren, millionen­schwere Sportflitzer hinter rostigen Transpor­tern, bunte Trachten zwischen grauen Ge­schäftsanzügen oder schwarzem Leder.“ Gunther und Lisa nehmen den Standort als Herausforderung an: „Man kann nicht ganze Stadtviertel ausgrenzen. Auseinandersetzung ist gefragt, das versuchen wir mit unserer Programmauswahl. Man kann das Polittbüro gar nicht besuchen, ohne den starken Eindru­ck des Viertels mitzunehmen. So geht es unser­em Publikum, aber auch unseren Künstlern, die immer wieder gerne hierher kommen.“ Wie ab Mitte Dezember zum Festival „Die Besten zum Fest“ mit Rainald Grebe, Ste­fan Gwildis, Jochen Malmsheimer, Moritz Neumeier, Thomas Pigor, Sebastian Pufpa­ff, Nico Semsrott, Martin Sonneborn, Th­orsten Sträter, Rainer Trampert & Thomas Ebermann u. a.. Gunther: „Achja, was mir hier nicht gefällt: Die Parkplatzsituation und die Knöllchenverteiler … äh, Entschuldigung: Die Angestellten der Firma, die den Zuschlag der Stadt für die Parkplatzbewirtschaftung er­halten hat.“

Ich liebe alle St. Georgianer“

Valérie Bayol (48) besitzt seit drei Jahren ihr märchenhaftes Atelier Figurart (Danziger Str. 40) direkt in der Mitte zwischen Steinda­mm und Langer Reihe. Alle Puppen sind mit viel Liebe von Valérie persönlich angefertigt, Workshops für die Kleinen zum selberbauen bietet sie ebenfalls an. „Ich möchte hier aus der Gegend gar nicht mehr weg. Wir sind ein sehr buntes Viertel mit den unterschiedlichs­ten Menschen und Ansichten. Ich liebe alle St. Georgianer, egal ob hetero oder schwul, reich oder obdachlos, Christen, Muslime oder Athe­isten.“ Valérie erzählt, dass sie keine Angst vor der Gegend hat, und dass ihr bis jetzt noch nichts Schlechtes widerfahren ist. Das einzig Traurige, so findet sie, ist dass es viele Ob­dachlose im Viertel gibt.

Menschen in St. Georg sind die coolsten“

Das englischsprachige Kino Savoy hat seit 1953 seinen Platz auf dem Steindamm Nr. 54. „Menschen in St. Georg sind die hipsten und coolsten, die man finden kann“, sagt Nata­scha (25), die seit drei Jahren im Savoy arbei­tet.Ich finde schön, dass es hier so multikul­turell ist. Da wir ein englischsprachiges Kino sind, sind unsere Besucher ein ebenso buntes Publikum.“

Es gibt immer etwas Neues zu entdecken“

Simone arbeitet seit 2013 im Hansa Varieté Theater (Steindamm 17), dem ältesten Varieté Deutschlands. Größen wie Siegfried & Roy traten dort auf, und Hans Albers begann hier seine Karriere. „Was mir an St. Georg so sehr gefällt, ist die Vielfalt und Lebendigkeit! Es gibt immer etwas Neues zu entdecken …“ So wie vor Kurzem, als Simone das Restaurant Le Su in der Langen Reihe aufgefallen ist: „Sehr empfehlenswert!“

Hier gibt es sehr viele Künstler

Das Lagerhaus in der Langen Reihe 27 lockt mit einer Vielfalt aus Bistro, Mode und Wohn- Accessoires; sogar ein Friseur ist vorhanden. „Ich arbeite gern in der Langen Reihe, wegen der Wohlfühlatmosphäre“, erklärt Hatice (32, Make-Up Artistin im Beauty Specials). „Ich kann mir gar nicht vorstellen, woanders zu ar­beiten. Hier gibt es sehr viele kreative Men­schen, viele Künstler besuchen unseren Laden täglich.“ Was Hatice stört, ist der Steindamm. „Ich finde, dass dieser leider gar nicht mit der Langen Reihe zusammenpasst.“

Es wird immer konservativer“

Wer sich nach dem Friseurbesuch noch ein Tattoo verpassen lassen möchte, kann gleich bleiben – bei „Himmel und Hölle“ (Lange Reihe 111) kümmern sich die kompetenten Mitarbeiter sowohl um die Haare als auch die Haut ihrer Kunden. „Die Kombination aus Friseur- und Tattoo-Stube macht unser­en Laden in diesem Stadtteil einzigartig. Der Standort ist ideal, da sich in St. Georg die lockersten Leute tummeln – im Verglei­ch zu früher wird es hier allerdings immer konservativer“, erzählt Tätowierer Norman (41), der sich vor allem auf Schriftzüge und Realistik spezialisiert hat. Für einen freund­lichen Empfang sorgt Bullterrier Finch.

Ich schätze die Vielfalt“

Wer sich vom Steindamm aus auf den Weg in die Lange Reihe macht, kommt unter Umständen am St. Marien-Dom vorbei – dieser empfängt seit 1893 Anhänger der christlichen Religion. Passend dazu verkauft Geistreich (Am Mariendom 5) u. a. reli­giöse Literatur, Tauf- und Hochzeitskerzen, Schmuck und Devotionalien. „Wir sind ei­nes von zwei religiösen Fachgeschäften in Hamburg. Da wir unseren Laden direkt ne­ben dem Dom haben, freuen wir uns über rege Kundschaft. An St. Georg schätze ich seine Vielfalt und Lebendigkeit – die Men­schen könnten nicht unterschiedlicher sein“, freut sich Inhaber Stefan Schüddekopf (56).

Einfach multikulti“

Das älteste Gebäude St. Georgs steht seit 1621 in der Langen Reihe 66 und beherber­gt seit 62 Jahren das Hamburger Nähma­schinen-Haus. Neben einer großen Auswa­hl an Fabrikaten bietet das Geschäft regel­mäßige Kreativnähkurse. „St. Georg ist ein­fach multikulti! Man muss hier aber klar zwischen dem Steindamm und der Langen Reihe unterscheiden – das sind zwei Welten. Die Lange Reihe ist deutlich interessanter, verkommt aber leider immer mehr zu einer Gastronomiemeile – ständig eröffnen neue Restaurants“, bedauert Verkäufer Rainer Köster. „Mir gefällt vor allem die Lage des Stadtteils. Man ist in der Nähe der Alster und nur einen Katzensprung von der Innen­stadt entfernt.“, freut sich Inhaberin Gabri­ele Jaschinski (54).

Hier vermischt sich Hamburg mit Tourismus“

Das Wonderland (Lange Reihe 29) bietet fast alles, was das Herz begehrt – ob Roller, Möbel, Accessoires, Kerzen oder Seife. Für Naschkatzen hält die hauseigene Bären Company mehr als 80 unterschiedliche Fruchtgummis bereit, die ausschließlich aus Naturmaterialien hergestellt werden. „In St. Georg vermischen sich die Ur-Hamburger mit Touristen – das gibt es so kaum irgend­wo anders. Außerdem bietet der Stadtteil tolle Einkaufsmöglichkeiten sowie eine viel­fältige Gastronomie“, erzählt Storemanager Jörg Brone (50).

Wir freuen uns, dass wir hier sind“

Seit einem Jahr können sich Hamburger bei Oh My Juice in der Schmilinskystraße 30 täglich über u. a. ein leckeres Frühstück, ge­sunde Salate sowie frischgepresste Säfte freu­en. Auf Letztere legt das Unternehmen beson­ders viel Wert: „Wir sind der erste Laden in St. Georg, der Säfte kalt, langsam und schone­nd presst – so gehen im Gegensatz zum her­kömmlichen Verfahren kaum Nährstoffe und Vitamine verloren. Darüber hinaus verwenden wir ausschließlich regionale und saisonale Produkte“, erklärt Mitgründerin Merle (32). „In St. Georg begeistern mich die netten und interessanten Menschen. Wir freuen uns sehr, dass wir hier sind!

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Frau Möller

Kaffeewelten

Kaffeewelt

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Lagerhaus St. Georg

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Pet Shop Boyz

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Polittbüro

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Haji Baba Döner Haus (Steindamm)

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Impressionen St. Georg

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Hansaplatz

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Impressionen St. Georg

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Lange Reihe

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Impressionen St. Georg

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Hansatheater

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La Famiglia

Himmel und Hölle

Himmel und Hölle

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Policke

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Savoy

Taxxim

Taxxim

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Café Uhrlaub

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