Filmstarts der Woche

23. Februar 2018

Alles Geld der Welt

US 17, ab: 15.02., R: R. Scott

Der 16-jährige Enkel von Öl-Tycoon Paul Getty (Christopher Plummer) wird entführt. Der damals reichste Mann der Welt behauptet den Jungen zu lieben, weigert sich aber das geforderte Lösegeld zu zahlen. Schließlich en­gagiert Getty doch noch einen EX-CIA-Agen­ten (Mark Wahlberg), um mit den Kidnappern zu verhandeln … Das Thriller-Drama machte im Vorfeld große Schlagzeilen. Regisseur Rid­ley Scott entscheid sich den skandalum­wittert­en Kevin Spacey aus seinem bereits fertigen Film herauszuschneiden und seine Szenen mit Plummer neu zu drehen. Ein Glücksgriff wie sich herausstellt, denn der 88-jährige Kanadier ist fantastisch.

Black Panther

US 18, ab: 15.02., R: R. Coogler

Der neueste Superheld aus dem Comic-Hause Marvel heißt im „Privatleben“ T’Challa (Chad­wick Boseman) und ist König des afri­kanischen Staates Wakanda. Nachts setzt er eine Maske auf und tut als anonymer Rächer Gutes. Doch dann versuchen externe Mächte sein Land zu übernehmen. T’Challa tut sich mit der CIA in Person von Agent Ross (Martin Free­man aus „Sherlock“) zusammen und ver­sucht einen Konflikt zu beenden, der sich schnell zu einem Weltkrieg ausweiten kön­nte …

Luna

DE 17, ab: 15.02., R: K. Kaisser

Erst nachdem ihre Familie während eines Ur­laubs ermordet wurde, findet die 17-jährige Luna heraus, dass ihr Papa ein russischer Spion war. Als einzige Überlebende ge­rät das Mäd­chen ins Fadenkreuz diverser Geheimdienste. Der beste Freund ihres Vaters will Luna helfen und sie ins Ausland schmug­geln. Doch die will erst herausfinden, warum ihre Liebsten sterben mussten. Spannender Thriller.

The Shape of Water

US 17, ab: 15.02., R: G. Del Toro

Mit diesem magischen Märchen über Auß­en­seiter, die Arroganz der Macht und die Kraft der Liebe gilt Guillermo del Toro als Oscar-Favorit. Die stumme Putzfrau in ein­em Forschungslabor der US-Armee verliebt sich in das dort gefangen gehaltene Amphib­ien­wesen. Mit Hilfe ihrer resoluten Kollegin, des schwulen Nachbarn sowie eines rus­sisch­en Spions wird der hübsche Wasser­mann befreit. Wie in jedem guten Märchen sind die Rollen klar verteilt. Den Schönen, Guten, Wahren wird jedes Glück gegönnt, den miesen Unmenschen mag getrost der Teufel holen! All das bekommt seinen ganz besonderen Mehrwert, weil die „Es war einmal“-Geschichte zeitlos aktuell ist. Sel­bst­herrliche Macht-Zombies haben den Kalt­en Krieg bestens überlebt, lediglich die „Cadillac First“-Parolen sind leicht variiert. Auch jenen homophoben, rassistischen Kell­ner wird man noch heute problemlos überall finden. Grandios erzählt, virtuos bebildert so­wie exzellent gespielt: So hätte es wohl aus­gesehen, wenn Douglas Sirk statt Jack Arnold „Der Schrecken vom Amazon­as“ inszeniert hätte.

 

 

X