Vincent Loraine & Band – 29.12., Markthalle MarX

23. November 2017

Seit 30 Jahren ist er fester Bestandteil der Markthalle. Sein Erkennungsmerkmal: Das rote Hemd.

“Ende 1989 hab ich in einer Glaserei gejobbt und habe mir zum dritten mal ordentlich in den Finger geschnitten. Meine damalige Freundin hielt mir ein OXMOX unter die Nase. Das war damals noch im kleinen Format. Und das war die Anzeige, die quasi mich gesucht hat für die Markthalle. Und ich bin da dann hingegangen zu Walter und so fing es an. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach 30 Jahren immer noch da bin.

Und ich bin ja nicht als Veranstaltungsleiter angefangen, sondern als rechte Hand von Walter. Alles, was er nicht konnte, habe ich gemacht und umgekehrt.

Ich war ungefähr 3 Jahre in der Markthalle als wir angefangen haben den Backstagebereich zu renovieren. Und an der Decke eines Raums war ein flaches rundes Gebilde. Das war schon zwei mal übergestrichen. Als wir dann da ran gingen diese Backstageräume zu renovieren ging auch einer auf die Leiter mit einem Spachtel und holte das da runter. Was glaubst du was es war? Es war eine Pizza!”

Nach 17 Jahren Bühnenabstinenz legt Vincent wieder los: Zusammen mit seiner Band will der Singer/Songwriter am 29.12. das MarX begeistern.

“Das mit der Band ergab sich durch einen guten Freund von mir, Henrik, der jemanden auch wiederum als guten Freund hatte, der Klavier spielen konnte. Ich hab das erst abgetan, aber irgendwann hab ich diesen Menschen dann persönlich getroffen und das hat sofort so gezündet, dass die Musik ohne viele Worte einfach so lief. Mit ihm hat sich jetzt nach und nach ne Band gebildet.

Dann haben wir Chrissi S. und Miri am Gesang, Miriam Schüler, kenn ich auch schon seit Uhrzeiten. Wir haben mal zusammen Theater gespielt am Grasbrook. Dann habe ich noch einen ganz alten Kumpanen aus Lübeck wiedergetroffen nach vielen vielen Jahren, der hat damals Bass gespielt in einer „Konkurrenzband“, inzwischen spielt er Schlagzeug und das auch ganz hervorragend. Der hat mir irgendwann gebeichtet: „Ich wollte schon immer deine Songs spielen, das ist schön, dass du mich endlich fragst.“ Das ist Stefan Bischoff, genannt „der Papst“. Der hatte noch nen ganz virtuosen Bassisten im Schlepptau, den Jürgen Rosperich.

Und damit hab ich eine Band zusammen, die wunderbar zusammenspielt, die meine Stücke mit ganz viel Feingefühl bearbeitet und handhabt und ich freue mich, dass ich die zusammen habe und dass die Songs so funktionieren, dass ich mich einfach fallen lassen und einfach nur meinen Job machen kann.”

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