Review: Lollapalooza 09.+10.09., Berlin

8. Oktober 2017

Lollapalooza

09.+10.09., Berlin

Zum zweiten Mal in Folge konnte das Festival, das seinen Ursprung in Amerika findet, ein „ausverkauft“ melden. Kein Wunder: Ein Line-Up, das aus u. a. Marteria, Mumford & Sons und den grandiosen Foo Fighters besteht, lockt in Windeseile 85.000 Menschen an. Die Spielstätte befand sich auf der Rennbahn in Hoppegarten. Der Sams­­tag startete friedlich – die Stimmung des Publikums stieg stetig bei pop/rockigen Klassikern und gipfelte u. a. in „I Will Wait“ von Mumford & Sons. Die Abreise gestaltete sich daraufhin als mühselig: Shuttlebusse kutschierten die Besucher im sekundentakt zu den nahegelegenen Bahnhöfen, jedoch musste man an diesen stundenlang auf eine Bahn warten, da die Stadt es verpasst hat, Sonderfahrten zu genehmigen. Trotz des Frustes lief auch der zweite Festival-Tag überwiegend friedlich bei bestem Wetter ab. Abends versammelte sich ein Jeder vor der Hauptbühne, um die grandiose Gruppe um Dave Grohl zu bestaunen. Zwei Stunden und etliche Hits („Best Of You“, „Everlong“) später, fand der Gig ein viel zu schnelles Ende. Bei Hardwell oder The XX ließen Besucher das Spektakel gutgelaunt ausklingen, ehe das Verkehrs-Chaos von vorn begann …

J. Stock

 

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