Lupe
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DAS DÖNER-DUELL: STEINDAMM vs. REEPERBAHN


Obwohl in Berlin groß geworden, zählt der Dö­­ner inzwischen auch in Hamburg zu den be­liebtesten Kiezgerichten. Kein Wunder al­so, dass man auf den bekanntesten Rot­licht­mei­len der Hansestadt alle 2 Meter über die ro­tierenden Fleischspieße stolpert. OXMOX hat für euch Ordnung ins Wirrwarr der Ke­bap-Buden gebracht und bei einem 2-tägigen Dö­ner-Test-Marathon die Spreu vom Weizen ge­trennt.

 

 

 

 

 

Steindamm

 

 

 

 

 

*** OXMOX-Gesamtsieger***

 

 

Öz Urfa Kebap Salonu


 

 


 

 

Steindamm 43

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Linsensuppe (3,00 €)

 

 

 

Auf den ersten Blick sieht der Fa­mi­lien­be­trieb neben dem Polittbüro aus wie ein Fast-Food­-Ketten-Ableger: Grün-gelb uni­for­mier­te Mitarbeiter begrüßen uns mit einem Lä­cheln, während sie routiniert  den Dönersäbel schwingen. Doch schon nach einem kurzen Ge­spräch mit dem gerade mal 23-jährigen In­ha­ber Hasan Karateke wird klar, dass hier trotz weitläufiger Ladenfläche und zwei wie­te­rer Filialen in Harburg und Hannover viel Wert auf Individualität gelegt wird. Herz­stück des Restaurants ist eine beeindruckende Bil­derwand, die an den Besuch zahlreicher tür­kischer Popstars erinnert. „Das hier zum Bei­spiel ist Ibrahim Tatlises, erklärt uns Ha­san sichtlich stolz und deutet auf eines der Fo­tos: „Der ist in der Türkei so berühmt wie Michael Jackson in den USA.“

Das eigentliche Highlight bleibt aber kuli­na­ri­scher Art: Im Gegensatz zu allen anderen Test­teilnehmern wird uns hier 100-pro­zen­ti­ges Kalbsfleisch (ohne Hackzusatz) serviert, was man auch schmeckt: Es ist zart, am Rand knus­prig und ausgewogen gewürzt. Ab­ge­run­det durch drei unterschiedliche Soßen (Tza­tzi­ki, Chili, Joghurt) lässt dieser Döner seine Kon­kurrenten auf Steindamm und Ree­per­bahn weit hinter sich!

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

Geschmack:

Preis/Leistung:

Atmosphäre:

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>> Gesamtpunkte: 27*

 

 

 

 

 

Sait Grillhaus

 

 



Steindamm 4

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Falafel (2,30 €)

 

Vielfalt ist die große Stärke dieses Bistros am west­lichen Ende des Steindamms. Sage und schrei­­be 5 Soßen der Sorten Tzatziki (mit und ohne Knoblauch), Curry, Chili und Gar­ten­sa­lat locken den experimentier- freudigen Dö­ner­liebhaber und auch die Auswahl an fleisch­losen Gerichten ist groß:

Von gebratener Aubergine bis zur mit Schafs­käse gefüllten Teigrolle gibt es hier alles, was das Vegetarierherz begehrt.

Für den morgendlichen Hunger bietet das be­mer­kenswert gut gelaunte Imbiss-Team sogar ei­nen Frühstücksteller (5 €) an.

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

Geschmack:

Preis/Leistung:

Atmosphäre:

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 >> Gesamtpunkte: 24

 

 

 

 

 

Batman

 

 



Steindamm 58

Dönerpreis: 3,00 €

Veggie-Tipp: Patlican Kepab – Aubergine mit Reis (2,80 €)

 

„Klein, aber fein“ beschreibt dieses seit 15 Jah­ren bestehende Lokal am Besten: Zum recht fettigen, doch dafür auch ge­schmack­vol­len Kalbs- und Hühnerfleisch gibt es eine über­schaubare, leckere Salat- und So­ßen­aus­wahl. Auch die handgemalten Wandbilder wer­ten die kleine Räumlichkeit auf und schaf­fen eine familiäre Atmosphäre. Freund­lich bedient wird man außerdem. Große Leis­tung zum Spitzenpreis!

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

Geschmack:

Preis/Leistung:

Atmosphäre:

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>> Gesamtpunkte: 23

 

 

 

 

 

Beyti Mangal

 

 



Steindamm 5

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Salattasche (3,00 €)

 

Dass Döner und Schick sich nicht aus­schlie­ßen müssen, beweist das Holzkohle-Res­tau­rant von Hasan. Die Einrichtung ist stilvoll in rot und dunkelbraun gehalten, attraktive Aus­lagen präsentieren das umfangreiche Spei­senangebot. Neben Kebap  (80% Reinfleischanteil) mit 6 (!) unterschiedliche Soßen wie z.B. BBQ oder American, kom­men auch Auberginen-Kebap-Spieße und Lamm-Gerichte auf den Teller. Leider fehlt bei aller Professionalität der persönliche Touch…

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

Geschmack:

Preis/Leistung:

Atmosphäre:

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>> Gesamtpunkte: 23

 

 

 

 

 

Lades Hähnchenland

 

 

Steindamm 70

Dönerpreis: 3,50 €

 

 

Veggie-Tipp: Gerollter Blätterteig mit   

 

 

                       Schafskäse (2,90 €)

 

Der von Vater und Sohn gemeinsam geführte Be­trieb an der Ecke Böckmannstr. ist das wohl bekannteste und beliebteste Grill-Haus auf dem Steindamm. Wie der Name schon sagt, sind die 2-mal wöchentlich frisch an­ge­lie­ferten Hähnchen das Aushängeschild der seit 11 Jahren bestehenden Gaststätte. Döner ist hier Nebensache und schmeckt ent­spre­chend unspektakulär: Die zu salzige Würzung über­deckt den eigentlichen Fleisch­ge­schmack, sodass zwischen Kalb und Hühn­chen kaum ein Unterschied ausgemacht wer­den kann.

In dem großzügigen, sauberen Essbereich fin­den 130 Personen Platz, im Sommer kann zu­sätz­lich auf die Terrasse ausgewichen wer­den. Dabei geht es bunt gemischt zu: Po­li­zis­ten der benachbarten  Wache treffen auf  be­tuch­­te Gäste des Hotel Atlantic sowie tür­kisch­stämmiges Publikum.

Wirk­lich näher kommt man sich trotz des brei­ten Besucherspektrums jedoch nicht, da in den großen Räumen neben au­ßer­ge­wöhn­li­cher Professionalität auch eine gewisse Ano­ny­mi­tät mitschwingt….

 

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Vielfalt: 

 

 

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>> Gesamtpunkte: 22

 

 

 

Gaziantep Adana-Urfa

 

 

Steindamm 3

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Forelle (8,00 €)

 

In diesem schlauchförmigen Imbiss verbreitet al­lein der Dönerspieß Wärme. In bester Ge­sell­schaft mit stummen, grimmig drein­blickenden Gästen bedient uns der Mann hin­term Tresen reichlich unmotiviert. Zwar macht das knusprig-magere Fleisch einiges wett, die unaufregende Speisekarte und die stol­zen Preise (z. B. Lahmacun 4,00 €) hin­ter­lassen jedoch einen negativen Nach­ge­schmack.

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

Geschmack:

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>> Gesamtpunkte: 16

 

 

 

Ali Baba

 

 

Steindamm 27

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Hirtensalat (3,50 €)

 

 

 

Gast­freundlich ist anders! Schon nach we­ni­gen Sekunden in dem holzschwangeren Spei­se­raum fühlt man sich als Eindringling in ei­ner eingeschworenen Stammgasttruppe. Wäh­rend diese vom Kellner im Anzug (!) na­hezu hofiert werden, picken wir mit einem Zahn­stocher an unserer kümmerlichen Test­por­tion Dönerfleisch herum, das nur aus Salz und Fett zu bestehen scheint. Im Hintergrund schreit ein Baby – wir widerstehen dem glei­chen Impuls und eilen begleitet von arg­wöh­ni­­schen Blicken zurück ans Tageslicht.

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

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Preis/Leistung:

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>> Gesamtpunkte: 14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reeperbahn

 

 

 

***Sieger***

 

 

Gaziantep Gülbaba

 

 

 

 

 

Reeperbahn 143

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Vegetarischer Teller (6,00 €)

 

 

 

OXMOX? Kenn ick sehr gut. Ick kenne alle Zeit­schriften!“ Mirza Artes ist völlig aus dem Häuschen. Seit 1999 führt er seinen Dö­ne­r­imbiss auf der Reeperbahn - neben Blicker, einem Schuhgeschäft, das sich of­fen­sichtlich auf Plastik-Highheels spe­zia­li­siert hat. Auch Mirza heizt seinen Gästen or­dent­lich ein: Mit selbstgemachter scharfer So­ße aus Tomaten und Peperoni sowie lau­ni­gen Erzählungen. So erfahren wir bei­spiels­wie­se, dass er jeden Morgen extra um 2 Uhr für seine frischen Zutaten auf den Großmarkt fährt. Das bringt ihm viele Stammgäste, von de­nen wir einen hautnah erleben dürfen. Ge­gen 17 Uhr betritt Piotr den Laden, setzt sich nach kurzer Würdigung der „netten“ Ge­sell­schaft neben uns und plaudert unverhofft aus dem Nähkästchen: „Ich bin einer der Tromm­ler aus `König der Löwen`. Jeden Tag vor der Show komme ich her und esse. Ich spiel ja afrikanische Trommeln und da braucht man Schmackes in den Knochen, also kräf­tiges Essen. Ich hab schon viel ausprobiert, aber hier schmeckt’s mir einfach am besten.“

Dem bleibt – zumindest was die Reeperbahn be­trifft – nichts mehr hinzuzufügen…

 

 

 

 

 

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>> Gesamtpunkte: 22

 

 

 

Döner Company

 

 

Reeperbahn 83b

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: 5 Teigröllchen mit Salat (4,00 €)

 

Hier fängt die Vielfalt schon beim Salat an: Ne­ben dem üblichen Tomate-Zwiebel-Kraut-Ei­nerlei gibt’s auch Mais, Peperoni und Schafs­­käse ins Brot. Absoluter Knüller ist die schar­fe Soße (Vorsicht: scharf heißt hier auch scharf!) und auch das Tzatziki hebt sich mit sei­ner Dillnote ab. Konkurrenz im eigenen La­den bekommt das appetitliche Dö­ner­fleisch von gefüllten Weinblättern, Nu­del­sa­lat und Lammgerichten in den sauberen Aus­la­gen.

Wäh­rend Fußballbegeisterte in einer se­pa­ra­ten Raucherlounge mit Flachbildfernseher ihrem Laster frönen können, finden Frisch­luft­-Fans  auch draußen unterm Son­nen­schirm Platz. Dazu empfiehlt sich ein Döner-Me­­nü mit Getränk für nur 4,50 €.

 

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

Geschmack:

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>> Gesamtpunkte: 21

 

 

 

 

 

 

St. Pauli Food

 

 

Reeperbahn 5

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Sebzeli Köfte – Gemüsefrikadelle (3,50 €)

 

Nahe der U-Bahn direkt neben einem Kiosk ge­le­gen geht der Mini-Imbiss fast unter. Hat man aber einmal den Weg hinein gefunden, lässt es sich hier gut aushalten: Zwischen hel­ler, unaufdringlicher Beschilderung und stil­vol­ler Wandmalerei punktet besonders das Hähn­chenfleisch in Begleitung vier ver­schie­de­ner Soßen (Chili, Curry, Cocktail, Salat). Beim Kalb hingegen enttäuscht der geringe Fleischanteil.

 

Hygiene:

 

 

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>> Gesamtpunkte: 19

 

 

 

Mäc Döner

 

 

Reeperbahn 108

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Karadeniz Pidesi – Teigtaschen mit Spinat (3,00 €)

 

Geradezu jungfräulich mit einem passend da­zu extrem schüchternen Mitarbeiter kommt das seit einem Jahr bestehende Kiez-Lokal da­her. Zwischen Penny und Subway gibt es na­­mensgerecht unterschiedliche Menüs nach be­währter Mc-Donalds-Manier, z. B. den Klas­siker Döner im Fladenbrot mit Pommes und Getränk (0,33 l) für 5,00 €. Dieser er­weist sich als überraschend mager, die an­sehn­liche Soßenauswahl fällt allerdings etwas wäss­rig aus. Doch das wird die Partymeute, für die sich an der Wand ein riesiger Getränkevorrat stapelt, wohl kaum stören…

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

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>> Gesamtpunkte: 18

 

 

 

Holiday

 

 

Reeperbahn 99

Dönerpreis: 3,50 €

Veggie-Tipp: Vegetable Koma (6,50 €)

 

Wohin die Reise im Holiday gehen soll, fragt man sich schon, wenn man neben dem Döner-Imbiss noch den dazugehörigen indischen Straßenverkauf entdeckt.

Zwischen den Ständen führt eine Treppe zum ge­meinsamen Restaurant, dessen Speisekarte nicht nur zwei Länder, sondern die ganze Welt abdecken zu wollen scheint: Suppe, Le­ber, Pizza, Pasta, Fisch – vor nichts wird hier Halt gemacht. Gekrönt wird diese kulturelle Orien­tierungslosigkeit durch die orientalische De­ko und penetrantes Bollywood-Gedudel.

So überladen die Speisekarte, so kümmerlich  das Döner-Sortiment. Gerade mal 2 Soßen und nur eine Fleischsorte bekommen wir zu Ge­sicht, der Hähnchenspieß muss erst noch ge­gart werden (nachmittags um 4:00!). Das ge­testete Kalb wiederum ist überwürzt und viel zu grob geschnitten. Urlaub schmeckt anders!

 

Hygiene:

 

 

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>> Gesamtpunkte: 13

 

 

 

 

 

Bistro Avenue

 

 

Reeperbahn 116

Dönerpreis: 3,00 €

Veggie-Tipp: Falafel (3,00 €)

 

Schon die lustlos dreinblickenden Salami­schei­ben auf der Pizza neben dem Fleisch­spieß lassen nichts Gutes erahnen. Genauere Bli­cke auf die fettgeränderten Arbeitsflächen ge­folgt von ersten Bissen ins knorpelige Fleisch bestätigen unseren Ekel. Selbst ein Dum­ping-Preis von 3,00 € ist zuviel für die­ses trotz Fettmassen geschmacksneutrale Kalbs­-Elend.

Hier werden wir keinen Döner mehr essen, ge­schweige denn Rumpsteak oder Seelachs­filet, was zu unserem Schrecken auch an­ge­bo­ten wird.

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

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>> Gesamtpunkte: 11

 

 

 

Istanbul Döner

Dönerpreis: 3,00 €

Veggie-Tipp: Vegetarische Pizza (1,50 €)

 

Direkt neben Hanne Kleine’s Kult-Kneipe Zur Ritze ereilt uns eine unheimliche Begeg­nung  mit St. Paulis wohl kleinstem Dö­ner­-Laden. Man fragt sich, ob hier schon die Pflege weniger Quadratmeter überfordert, denn die Auslagen wirken heruntergekommen und un­hygienisch, das Fleisch ist nicht durch­ge­bra­ten. Wir nehmen den hier angebotenen „Express-Service“ wörtlich und suchen zügig das Weite…

 

Hygiene:

 

 

Vielfalt: 

 

 

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>> Gesamtpunkte: 11

 

 

 

Fazit

 

 

 

In der Durchschnittsqualität der Döner landet die Ree­perbahn weit abgeschlagen hinter dem Stein­damm zurück. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Während sich betrunkene Touris auch mit halbgarem Hackfleisch abfertigen las­sen, liegen die Ansprüche im türkischen Mi­lieu rund um den Steindamm und die Moschee in der Böckmannstraße höher. Wer also in einen richtig guten Kebap beißen möch­te, sollte sich hier umgucken - am besten besucht ihr gleich unseren OXMOX-Test­sieger!

 

 

 

                        Linda Bodeck / Jana Schiffers

 

 

 

 

 

3 Fragen auf dem Weg zu einem guten Döner

 

 

 

 

 

1. Wie ist das Verhältnis Hack­fleisch­/reines Fleisch?

In Deutschland muss der Scheiben­fleisch­an­teil des Kebaps mindestens 40 % betragen. Empfehlenswert ist aber ein Anteil von 70% oder höher, denn Hackfleisch ist minder­wer­ti­ger und keimanfällig.

Die Qualität des Fleischspießes kann man auch selbst einschätzen: Wirkt die Oberfläche glatt und homogen, hat der Döner wahr­schein­lich einen hohen Hackfleischteil, sind hin­ge­gen einzelne Fleischschichten zu er­ken­nen, könnt ihr euch sicher sein, dass gutes Schei­benfleisch verarbeitet wurde.

 

 

2. Wie viel kostet der Döner?

Bei einem Preis unter 3,50 € ist das Fleisch meis­tens nur geringwertig.

 

 

3. Wer isst hier?

Ein Blick aufs Publikum lohnt: Die An­sprü­che türkischstämmiger Einwanderer an ihr hei­misches Essen sind für gewöhnlich höher als die deutscher Partytouristen.

 

 

 

 

 

 

 


 



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