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POMMESTEST MIT HARRY SCHULZ




Pommes sind nicht gleich Pommes! Von fettig und labbrig bis knusprig und goldgelb ist alles in Hamburgs Imbissen vertreten.

Harry Schulz (50), der Gastronomietester von Sat1 hat sie unter die Lupe genommen, genug Erfahrungen hat er in seinem Kult-Imbiss Lütt’n Grill in der Schanze gesammelt, in den Leute aus ganz Deutschland kommen.

 

Edel Curry – Große  Bleichen 68
Feines Fast-Food aus frischen Zutaten gibt es hier, zum Beispiel 332g frisch gemachte goldgelbe Pommes für 2,50 €. Fettfrei und leicht gesalzen, ein Traum für die ganze Familie.
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Lucullus – Reeperbahn/   Ecke Davidstraße
Pommes mitten vom Kiez, frisch zubereitet und knusprig goldgelb. Der Geschmack ist anständig, für 1,60 Euro bekommt man allerdings nur 92 Gramm.

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Daniel Wischer – Spitaler  Straße 12
Den kleinen Hunger beim Shoppen, stillt man bei Daniel Wischer (seit 1928). Die Pommes sind frisch und ordentlich gesalzen, dabei leider labbrig, für 2,50 Euro bekommt man 250g Pommes in der Tüte.

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Wurst & Durst  - Glockengiesserwall 8

 

Wabblige 193g Fritten  für 2,20 Euro. Die Pommes werden optisch OK in Tüten serviert, was nicht über die schmutzigen Stehtische hinwegtäuschen kann.

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Alstergrill – Jungfernstieg

Goldbraune Pommes mit Paprika gewürzt in der Pappschale für 2 Euro (145g). Unscheinbar, könnten knuspriger sein, doch völlig in Ordnung.

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Mc Donald’s – Europapassage

Die dünnen Kartoffelsticks vom Fast-Food-Giganten überzeugen mit gewohntem Geschmack, Frische und Knusprigkeit. Für 173g goldene Pommes muss man 2,19 zahlen.

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Hanseaten Treff –  Rathausmarkt 

Für 198g in Wellenform geschnittenen Pommes bezahlt man hier nur 1,60 Euro, allerdings sind sie weder knusprig, noch in frischem Fett frittiert.

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Schmidt Foxy Food – Gertrudenstraße 2

Die Pommes sehen gut aus, sind knusprig und gut gesalzen, auch wenn kein frisches Fett und eine zu heiße Friteuse verwendet wurden. Im sauberen Laden bekommt man 236g für 2,20 Euro.

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Jim Block – Jungfernstieg 1

 

Dünne so gut wie perfekte Pommes (157g), knusprig, appetitlich, leicht gesalzen und in frischem Fett frittiert. Das Ganze bei Jim Block direkt an der Binnenalster für 1,90 Euro.

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Bürger King – Reeperbahn

Leider eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Die Pommes sind zu hell, nicht heiß und auch nicht knusprig. Das Preisleistungsverhältnis ist ebenfalls schlecht, nur 124g für 2,19 Euro.

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Kleine Pause – Wohlwillstraße 37

Obwohl die Kleine Pause mehr eine Kneipe ist, sind die Pommes goldgelb, knusprig und im frischen Fett zubereitet, für 1,70 € bekommt man 234g. Gerade als Treff vor St. Pauli-Spielen ist es immer voll und lustig.

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Curry Queen Deli – Zippelhaus 2

Die qualitativ hochwertigen Pommes werden aus frischen Kartoffeln, von freundlichem Personal, auf den Punkt zubereitet. 153g in der Tüte kosten 2,50 €.

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Hähnchengrill Feinschmecker – Osterstraße 164

Die Qualität der Pommes ist von der Tagesform des Personals abhängig, die Pommes sind OK, könnten allerdings knuspriger sein, man bekommt 204g für 1,60 €.

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Curry Grindel – Rentzelstraße 2

Hier trifft sich der gestresste Student, das freundliche Personal ist teilweise überfordert, trotzdem werden Sonderwünsche entgegengenommen. Trotz sehr kurzer Wartezeit sind die Pommes frisch und goldgelb, für 2,50 € bekommt man satte 312g.

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weiter Tipps im aktuellen OXMOX
 

 

Wer nun Hunger auf Pommes hat, kann die ganz einfach selbst machen:

1.        Kartoffeln schälen und in ca. 1cm x 1cm dicke Steifen schneiden.

2.        Die Stärke abwaschen und die Sticks dann trocken tupfen.

3.        Friteuse auf 160°C erhitzen und die Kartoffelstreifen ca. 8-10min frittieren. Danach herausnehmen und auf Küchenpapier das Fett abtupfen und sie abkühlen lassen. Die Pommes sind jetzt noch weich und Innen durch, aber noch nicht goldgelb.

4.        Temperatur auf 175°C erhöhen und die Pommes für ca. 5min fertig frittieren bis sie goldgelb sind, dann salzen und  danach sofort Servieren! Super lecker!!!

 

 

Wem das zu aufwendig ist, hier sind   Harrys Tipps um einen guten Imbiss zu erkennen:

1. Die Friteuse sollte nicht  über 175°C heiß sein.

2. Pommes direkt aus der Tiefkühltruhe saugen sich voll Fett.

3. Das Fett ist frisch, wenn man den Boden der Friteuse sehen kann.

4. Wenn es nach Fett stinkt, sollte man wieder gehen.

5. Sind meine Pommes frisch oder liegen sie schon länger im Wärmebehälter?

6. Will man Ketchup oder Majo, sollte man sich erkundigen, ob es selbst gemacht wurde.

7. Lieber nachsalzen können, als von vornherein zu viel.

 

Lütt’n Grill
Max-Brauer-Allee 277
22769 Hamburg

                                                                                                                                                       Ina Breckwoldt



 







 


   

 




 

 
 


 

 

 

 

 

 

 


 



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