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REVIEWS NOVEMBER 2010

Fotos: Rainer Merkel
LA-33 - 14.11., Fabrik
Salsa bis zum Abwinken war für die 500 Besucher an diesem Abend angesagt. Die Warte­zeit wurde von einem DJ mit einem feurigen Salsa-Tanzpaar überbrückt. Pünkt­lich übernahmen die zwölf Musiker aus Ko­lum­­bien um 21 Uhr die Bühne. Drei Sänger, eine fette Bläsergruppe und viel Getrommel bestimmten den Sound dieser Gruppe. Nur
Taube und Lahme konnten an diesem Abend die Füße still halten.                               
 RaiMer


Fotos: Rainer Merkel
FAITHLESS - 19.11., Sporthalle
Maxi Jazz, Sister Bliss, eine 6-köpfige Liveband und viel Licht-/Lasertechnik sorg­ten für zwei Stunden Schlaflosigkeit. Dass Gott als DJ dabei war ist ein unbestätigtes Gerücht. Ne­ben den Klassikern gab`s natür­lich auch Ma­te­rial der neuen Scheibe „The Dance“. Der treue Fan ging glücklich und durch­geschwitzt nach Hause (oder irgend­wohin zum Weiter­tanzen).                   RaiMer

Fotos: Rainer Merkel
TRICKY -22.11., Docks
Zunächst sah es nach einer ziemlich mauen Veranstaltung aus. Als die Musiker die Büh­ne betraten war es dann doch ziemlich voll; sie hatten sich ja auch genug Zeit gelassen - um 21:40 Uhr konnte auch der hartnäckigste Zuspätkommer da sein. Dann wurde es düs­ter und ruhig - ja mystisch. Später durfte wer wollte mit auf der Bühne rumstehen/ rum­wippen/ rumhotten. Fazit: Man musste schon eingefleischter Fan sein, um den Abend richtig toll gefunden zu haben.               RaiMer

Fotos: Rainer Merkel
YOUSSOU N`DOUR - 24.11., Fabrik
Senegalesischer Abend: Youssou N`Dour und De Dakar brachten afrikanische Wärme und Farbenpracht ins kalte Altona. Zwei Key­boarder, Bass, Gitarre, mehrere Trom­mler, Back­ing Vocals und ein tanzender Derwisch. Es war was los auf der Bühne. Die gut ge­füllte Halle war der richtige Rahmen für diese Vorstellung afrikanischer Lebenslust und lud zum Mitmachen ein.                                           
RaiMer



Fotos: Rainer Merkel
LEZ ZEPPELIN - 25.11., Fabrik
Wer die Gruppe vorletztes Jahr an gleichem Ort erlebt hat, rieb sich erstaunt die Augen: alles neu! Alle bis auf Steph Paynes (Git.) waren ersetzt: Shannon Conley ist die neue Rockröhre - sicher ein hochwertiger Ersatz für Sarah McLellan. Leesa Squy­res am Schlagzeug und Megan Thomas am Bass - fertig ist die in Hamburg sehr beliebte Led Zeppelin-Coverband.      RaiMer


Fotos: Rainer Merkel
KARAT - 26.11., Fabrik
Ostalgie pur! Karat waren 18 Jahre nicht mehr in Hamburg - wurde höchste Zeit. Auch wenn Herbert Dreilich (+2006) nicht mehr dabei sein kann, sein Sohn Claudius ersetzt ihn nach besten Kräften. Christian, Bernd, Micha, Ed und Claudius spielten fast drei Stunden. Mit ihrer hochkarätigen Musik -natür­lich mit den „Sieben Brücken“ - und einer ausgiebigen Autogrammstunde hat die Gruppe ihre Fans überzeugt und sicher neue Freunde gewonnen.                                          RaiMer

DEEP PURPLE - 27.11., Sporthalle

Eine gemäßigt gemütliche Stimmung bietet Ian Gillan (65, Ges.) in der (fast) aus­ver­kauften Halle bei saftigen Ticketpreisen (ca. 60 €) vor ähnlich bejahrtem Publikum. Rock im Sitzen: Die vorhandenen Möglichkeiten wer­den dankend und bis auf den letzten Platz in Anspruch genommen. Deep Purple spie­l­en im gewohnten Zweijahresrhythmus ein gutes Standardprogramm mit den gängigen Klassikern, u.a. natürlich „Smoke On The Water".                                   Toni B. Gunner



Fotos: Rainer Merkel
SIMPLY RED - 29.11., o2 World Hamburg
Simply Red auf Abschiedstour: Das war zunächst mal Überraschung für die Foto­grafen. Ursprünglich für "auf-die-Bühne" zu­ge­lassen, mussten wir nun von der Seite foto­grafieren. Da waren natürlich lange Brenn­weit­en gebraucht, die nur wenige mithatten. Die Arena war bestuhlt, gut gefüllt mit party­wütigen Zuhörern. Kaum hatte Mick Huck­nall den ersten Hit gestartet, standen alle auf - beste Voraus­setz­ungen für einen gelungen­en Konzert­abend. 1,5 Stunden best of Simply Red.                                                       RaiMer


Fotos: Rainer Merkel
JULI - 30.11., Grosse Freiheit 36
Juli im November? Ging doch! „Immer Wenn Es Dunkel Wird“ ist der Eröffnungstitel - die weiteren Stücke kann man unter Best-Of ablegen. 1 ½ Stunden Klassiker gemischt mit neu­em Material - mal gefühlvoll, mal nach­denk­lich.                                                    RaiMer

 



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