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Der unsterbliche „King Of Pop"
Für Fans wird dieses Weihnachten ein Fest - die zahlreichen postumen Veröffentlich-
ungen sind so bunt, wie das Leben des wohl „größten Künstlers der Welt“: Das neue Album „Michael“ wird..


AUTOAUTO - EXKLUSIV (1210)

OXMOX PRÄSENTIERT:
10 JAHRE AUTOAUTO! -Lieben und Leiden der Auto-Liebhaber
Die Hamburger Stefan Gwildis (52) und Christian von Richthofen (54) sind mit Sicherheit die einzigen Männer auf dem Planeten, die den Klang eines Opel Kadetts dem eines Porsche, Mercedes oder Audi bevorzugen. „Wenn man mit dem Eispickel in das Armaturenbrett schlägt und ein bisschen rumrührt, klingt das einfach wunderbar!“ Seit 10 Jahren sorgen die beiden Ausnahmekünstler mit ihrer genialen Show für Furore unter Musik- und Auto-Liebhabern. Am 10. und 11. Dezember präsentiert OXMOX „The Return of AutoAuto!“ in Originalbesetzung auf Kampnagel…
Im Januar 2000 nahm die Symphonie in Blech ihren Anfang. Bei Schneeregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt, trafen sich zwei Männer auf dem Schrottplatz der Firma Kiesow in Norderstedt. Doch statt wie die anderen Besucher Teile auszubauen, klopften und hämmerten sie auf den ausrangierten Wagen herum, sangen dazu und hatten mächtig Spaß! „Es ging uns ja nicht ums Kaputtmachen“, erinnert sich von Richthofen. „Alles begann mit der Idee, statt eines traditionellen Instruments (z.B. eines Flügels) ein Auto auf die Bühne zu stellen und damit Musik zu machen. Stefan und ich sind beide Schlagzeuger. Dazu kommt, dass sich bei ihm - als Sohn eines Reifenhändlers - über die Jahre eine gewisse unterschwellige Aggression angestaut hatte. Ich erinnere mich noch, als wir zum ersten Mal auf den Schrottplatz fuhren und Stefan eine schwere Brechstange aus dem Kofferraum holte… Dann ging er los, mit einem seligen Grinsen durch die Reihen von Autos und rief: „Führerschein, Fahrzeugpapiere!“ - Rumms! Plötzlich kam ein aufgeregter Mitarbeiter angelaufen und rief: „Nein, nicht diese Autos - die brauchen wir noch!“ Da war es leider schon zu spät, und wir hatten aus Versehen 2000 € zerdeppert…“
„Opel Kadett E, der Steinway unter den Konzertmobilen!“
„Wir haben viele Modelle ausprobiert, bis wir uns nach sorgfältigem Prüfverfahren für den Opel Kadett E entschieden“, erklärt Gwildis, der privat einen Vectra fährt. „Auf dem Schrottplatz fischte uns ein Gabelstapler alles - vom Audi bis zum VW - raus. Immer, wenn es ein Opel Kadett war, klang es am Besten! Der hat billige Bleche, keine Dämmmaterialien, keinen Seitenaufprallschutz, keine Kühlerhaubendämpfung - das ist der Steinway unter den Konzertmobilen!“ Bereits kurz nach der Ankündigung waren die drei Premieren-Termine im Schmidts Tivoli unter dem Titel „AutoAuto! Ein musikalisches Kadettgemetzel“ ausverkauft - und riefen gemischte Emotionen beim neugierigen Publikum hervor. „Wir ahnten gar nicht, in was für ein Wespennest wir mit der Nummer stachen! Solange man noch mit den Händen auf dem Blech trommelt, sind die Leute begeistert. Aber sobald als nächstes der Werkzeugkasten auf die Motorhaube knallt, zuckt das Publikum kollektiv zusammen - besonders die Männer! Glücklicherweise sind spätestens zum Schluss alle Beteiligten von der musikalischen Leistung überzeugt. Es ist so, dass selbst die Schläge vom Hammer exakt zu den Klängen von Tschaikowsky auf`s Blech sausen.“
„Niemand kann uns Vandalismus vorwerfen.“
Im Gegenteil: Selbst die großen Autohersteller zeigen sich begeistert! Auf der Audi-Weihnachtsfeier bespielen Gwildis und Richthofen einen präparierten und polierten A8. „Wir hatten auch eine Anfrage vom Mercedes-Flügeltürer-Fanclub in Hamburg. Aber da haben wir gesagt: Kommt nicht in Frage, das können wir nicht machen! … Mercedes klingt einfach scheiße! (lachen) Natürlich gab es auch Proteste von Opel-Fanclubs, die ganz fürchterlich finden, was wir veranstalteten. Dabei drehen sich tatsächlich nur die letzten acht Minuten darum, den Wagen reif für die Presse zu machen. Bis dahin ist es eine musikalische Bearbeitung des Autos - wir legen den Opel quasi musikalisch tiefer.“ Und das mit viel Hingabe zum Detail. „Ich liebe es, mit bloßen Händen auf der Kühlerhaube zu spielen. Das mache ich am Liebsten zu Benny Goodmans` „Sing, Sing, Sing“, erklärt Familienvater Christian, dessen 3jährige Tochter Johanna - was das Trommeln angeht - bereits in seine Fußstapfen tritt. „Besonders musikalisch ist auch das schwarze Dreieck an der Seite - die sogenannten Opel-Kiemen. Die klingen, wenn man mit den Fingern rüber ratscht, wie eine afrikanische Schnarrtrommel - ganz wunderbar!“
„Einen Flügeltürer bespielen? Kommt nicht in Frage! Mercedes klingt einfach scheiße…“
„Auch für mich sind es besonders die vielen kleinen Accessoires, die den Reiz ausmachen“, stimmt Gwildis seinem Partner zu. „Zum Beispiel diese Schiene oben auf dem Dach, an der die Gepäckbrücke befestigt wird. Wenn man die ein bisschen aufbiegt, klingt das wunderschön! Ich bin in einer Handwerkerfamilie groß geworden, in der sich alles um Autos gedreht hat. Da hieß es immer: „Vorsicht, Kundenfahrzeug!“ Als ich meine erste Axt in einem Automobil versenkt habe, war das ein persönlicher Befreiungsschlag! Es ist unglaublich, welchen Irrsinn viele Menschen um ihr Auto veranstalten. Ich würde behaupten, eine gelungene Selbstmordform wäre es, Freitagnachmittags im Stau auf dem Heidenkampsweg stadtauswärts, wenn die Ampel mal wieder auf Rot umschaltet, vorne auf`s erste Auto zu steigen und dann zu versuchen, spazierengehenderweise möglichst viele Fahrzeuge zu schaffen. (lacht) Was ich damals in den Wagen unserer Kunden gesehen habe: Schlagstöcke, Waffen, abgesägte Erdkabel, Samurai-Schwerter…“
„Es ist unglaublich, wie bewaffnet Autofahrer sind!“
Umso entwaffnender wirkt die Show der beiden Hamburger. Vier Jahre lang spielen Gwildis und von Richthofen gemeinsam - dann startet die Karriere des deutschen Soulman. „Wir entwickeln gerade ein neues Album. Ich schätze das dauert noch bis zum Frühjahr… Herbst kann es auch werden“, lacht Stefan, dessen Part bei „AutoAuto!“ erst von „Caveman“-Darsteller Kristian Bader und seit 2007 von Rolf Claussen (Aprillfrisch, Hidden Shakespeare) übernommen wird. Immer mit dabei: Tonmann Karsten Böttcher. Nach weltweiten Vorführungen, u.a. als „A Car Smashing Symphony“ in England, erhielt die Show eine zweite Fassung unter dem Titel „Baby You Can Play My Car“, mit dem Weltklasse-Schlagzeuger Benny Greb (30), der sich seine Rolle mit Leo Lazar (Ex-Ruben Cossani) teilt.
Jetzt präsentiert OXMOX das große Wiedersehen zum 10jährigen Jubiläum in der Kampnagelfabrik: Mit der Originalbesetzung Stefan Gwildis und Christian von Richthofen (10.12.), der anderntags (11.12.) seine Fassung mit Rolf Claussen, sowie Gwildis und Lazar als Gästen auf die Bühne bringt. Die einzig wahre Opel-Operette!
Stefanie Ohl

UPDTAE - DEUTSCHLANS EINZIGES
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UNI-EXTRA: HAMBURGS STUDI-MAG
IN KOOP MIT DEM ASTA
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