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INGA RUMPF - EXKLUSIV

 

OXMOX: Wie ist deine aktuelle Platte entstanden?
Inga Rumpf:
Easy In My Soul ist über einen sehr langen Zeitraum hinweg entstanden, fast drei Jahre! Denn es ist ein sehr persönliches Album geworden  über mein zweites Leben auf dem Lande, die Schönheit, die Liebe und die Trauer, die ich durch den Tod meines Mannes und meiner Mutter erfahren habe.
Du spielst derzeit Repertoires, die du Get Rolling Stoned oder Back To The Roots nennst. Was tut sich hier musikalisch?
Meine große Liebe zu Blues und Soul koste ich bis zur Neige aus. Und meine Stimme steht endlich wieder einmal ganz weit vorn. Ich spiele meine alte Dobro, zu der es auch eine schöne Geschichte gibt (die Inga hier aber nicht verrät, weil sie sie lieber bei ihren Konzerten erzählt!) und ich werde von meinen Musikern wunderbar
über die ganze Bandbreite von R&B, Soul, Jazz und Gospel getragen. Ein deutsches Stück ist übrigens auch drauf: Sternenzelt  ist ein Livemitschnitt als Bonustrack. Und dann gibt es noch die Special Edition  mit einem 10-minütigen Videotrack von unserer Release-Party auf dem Feuerschiff.

Du bist schon viele Monate mit „ Easy“ unterwegs, meistens in Trio-Besetzung. Wie reagieren die Leute darauf?
Ganz toll und nicht selten mit Standing Ovations.
Meistens bin ich mit Joe Dinkelbach (Piano) und Thomas Biller (Kontrabass) on the road.
Ich singe und spiele Slidegitarre und erzähle auch ein paar Anekdoten. Das alles schafft viel Atmosphäre, die Leute hören zu, erinnern sich vielleicht an ihre eigenen Geschichten, kennen mich noch als Rockröhre oder Gospelsängerin. Und ich freue mich sehr über die vielen jungen Leute, die  im besten Sinne handgemachte Musik mögen mit Elementen aller populären Genres.
Man soll das nicht unterschätzen: auch junge Musikfans gehen back to the roots.
Für das Michel-Konzert hast du die komplette Studio-Besetzung zusammen getrommelt - insgesamt acht Musiker.
Ja, darüber bin ich sehr glücklich. Das ist ein einmaliges Ereignis und so vielleicht gar nicht mehr wiederholbar. Allein die Verpflichtungen
der einzelnen Musiker machen einen gemeinsamen Termin unheimlich schwer. Und deshalb freue ich mich ganz besonders, dass sogar Peter Maffay sein Konzert nach hinten verschoben hat, damit Jean Jacques Kravetz, mein alter Weggefährte aus Frumpy-Zeiten, im Michel Orgel spielen kann. Außerdem sind Frank Delle (Sax), Henry Heggen (Harp), Matthias Pogoda (Git.), Thomas Biller (Key.), Joe Dinkelbach (P.) und Helge Zumdieck (Dr.) mit dabei. Besser
gehts nicht! Der Michel ist für mich seit meiner Kindheit etwas ganz Besonderes. Meine Mutter hat mich schon mitgenommen, als ich
noch ganz klein war und hat immer gesagt: Kind, sei leise! Heute darf ich hier singen und die Menschen jubeln mir zu das ist unbeschreiblich schön.
Das passt ja jetzt  wir haben nämlich noch etwas Besonderes läuten hören?
Du meinst die Auftritte mit B.B. King. Stimmt, er kommt auf Deutschland-Tournee und ich werde dabei sein. Z.B. in der Essener Grugahalle, die übrigen Tournee-Städte sind noch in Arbeit.



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