.gif)


Hamburgs großes Studi-Mag bietet Informationen rund ums Studentenleben von A bis Z. Außerdem erfahrt Ihr Neues vom ASta, wo man am Besten frühstücken kann und welche neuen Bücher es gibt.
Der unsterbliche „King Of Pop"
Für Fans wird dieses Weihnachten ein Fest - die zahlreichen postumen Veröffentlich-
ungen sind so bunt, wie das Leben des wohl „größten Künstlers der Welt“: Das neue Album „Michael“ wird..


RONNIE WOOD (1010)

RONNIE WOOD – I Feel Like Playing
Für Ron Wood ist sein derzeitiges Leben mehr denn je voller Herausforderungen. Als festes Mitglied der Rolling Stones stehen für ihn im kommenden Jahr weitere spannende Ereignisse an, als treibende Kraft der seit wenigen Monaten wiedervereinigten Kultband The Faces begeistert er zurzeit die überraschten Fans bei ausgewählten Konzerten. Gleichzeitig verfügt der 1947 in Hillingdon, Middlesex in England geborene Gitarrist über multiple Talente, nicht nur in musikalischer Hinsicht: Seine Ölgemälde, seine Holzschnitte, Radierungen und Lithographien sind anerkannte Kunstobjekte, die bei Liebhabern auf riesiges Interesse stoßen. Eines dieser Werke ziert jetzt die Frontseite seines neuen Studioalbums „I Feel Like Playing“. Dabei gibt das Gemälde bereits einen Ausblick auf die Grundstimmung der Scheibe. So farbenfroh wie das Bild sind auch die Songs:
Ron Wood im Kreise guter Freunde dokumentiert die große stilistische Bandbreite, die sein Songwriting und sein Spiel auszeichnet, zwischen Rock und Soul, zwischen Blues und Reggae, dabei stets die unmissverständliche Handschrift (und Stimme!) seines Machers trägt. Es ist Ron Woods achte Soloscheibe, die erste seit dem 2001er Werk „Only For Beginners“, das von Fans und Medien gleichermaßen gelobt wurde. „Nach neun Jahren wurde es ja mal wieder Zeit“, lächelt Wood verschmitzt und fährt fort: „Ich hatte ein paar Melodien geschrieben, zum Beispiel für die Nummer ´Why Do You Wanna Go And Do A Thing Like That For`, dazu ein paar Schnipsel zu ´Gotta See`, mit denen ich experimentiert hatte. Es lief von Beginn an wirklich sehr gut.“ Sein Hochgefühl kommt nicht von ungefähr, denn immerhin durfte sich der Meister über die tatkräftige Unterstützung illustrer Instrumentalisten freuen.
Beim Blick auf die Liste der involvierten Musiker schnalzen Fachleute genüsslich mit der Zunge: Slash, ZZ Top-Gitarrist Billy Gibbons, Flea (Bassist der Red Hot Chili Peppers), Bobby Womack, Jim Keltner, Ian McLagan, Kris Kristofferson, Steve Ferrone, Waddy Wachtel sowie seine Rolling Stones-Freunde Darryl Jones und Bernard Fowler. „Slash beispielsweise sagte zu mir: ´Ronnie, wenn du auf meinem Album spielst, revanchiere ich mich auf deiner Scheibe`. Irgendwann war auch Billy Gibbons in der Gegend und schaute im Studio vorbei. Wann immer jemand in der Stadt war, lud ich ihn ein, etwas zu den Songs beizusteuern, und bevor ich es so richtig merkte, herrschte eine muntere Zirkulation von Musikern, die alle auf meinem Album spielten“, erklärt Wood die Jamsession-ähnliche Entstehungsgeschichte in sechs Tonstudios (House Of Blues, Sage & Sound, Bay 7, The Steakhouse, Capitol & Drive-by Studios) rund um Los Angeles. So liebt er es zu arbeiten: spontan und immer den besonderen Funken des Moments ausnutzend. „Manchmal entstanden Songs in einem Hotelzimmer und wurden dann direkt anschließend im Studio umgesetzt. Nachmittags hockten wir noch im Zimmer und komponierten, bereits in der gleichen Nacht standen wir im Studio, um sie einzuspielen. Wir probierten einfach ein paar Sachen aus, legten die Arrangements fest und schrieben ein paar Worte dazu. Es war wirklich eine außerordentlich produktive Zeit.“
Man spürt diese Lockerheit und Spontaneität in sämtlichen zwölf Tracks, auf denen Wood selbst gesungen und Gitarre, Pedal Steel-Gitarre und Keyboards gespielt hat. Das Album durchzieht ein angenehm entspanntes, gleichzeitig aber auch dynamisches Flair voller Spielfreude. Manche Songs sind konsequent rockig und hätten sicherlich auch zu den Rolling Stones oder den wiedervereinigten Faces gepasst, andere spiegeln Woods neu entdeckte Gelassenheit wider. „Seitdem ich mein Leben komplett geändert, eine Kur gemacht habe und seit sechs Monaten trocken bin, sind für mich eine Menge Dinge fassbarer geworden. Man könnte sagen, dass eine neue Klarheit in dem herrscht, was ich mache. Und genau das werde ich auch dann umsetzen, wenn ich das nächste Mal mit den Stones arbeite“, erklärt Wood. Für ihn ist sein neues Soloalbum „eine gute Gelegenheit, die Sache wieder besser in den Griff zu bekommen und sich zukünftig genauer um die Arrangements von Stücken zu kümmern. Alles ist wieder schärfer und wird zunehmend konturierter. Ich erlebe zurzeit eine wirklich gute Zeit und habe die Kontrolle für mein Geschick, meine Musik und meine Kunst zurückgewonnen.“
Eine positive Entwicklung also, von der Wood selbst, aber sicherlich auch The Faces und die Rolling Stones nachhaltig profitieren werden. Seit dem 14. April 1975 gehört er der größten Rockband aller Zeiten an. Damals bestätigte Mick Jagger in einer offiziellen Presseerklärung seine Verpflichtung als Nachfolger des ausgestiegenen Mick Taylor. „Ron musste mir und Keith gefallen“, erklärte Jagger später in einem Interview und ließ die erste gemeinsame Probe der Stones mit ihrem neuen Bandmitglied Revue passieren. „Ich erkenne einen guten Gitarristen, Keith wahrscheinlich noch besser. Woodie passt gut rein, da er und Keith gute Rhythmusgitarristen sind.“ Mit dem Einstieg bei der lebenden Rocklegende erfuhr Woods musikalische Laufbahn, die bereits bis dahin alles andere als erfolglos verlaufen war, einen bis heute gültigen Ritterschlag. Mitte der Sechziger hatte er sich den (englischen) Byrds angeschlossen und war 1966 zur Jeff Beck Group gewechselt. Ende des Jahrzehnts stieß er zu den Small Faces und führte dort, nachdem der Bandname auf The Faces gekürzt worden war, gemeinsam mit Rod Stewart das konzeptionelle Kommando. Wood blieb bis 1974, um dann die Begründung für seine kurzzeitige Solokarriere mit seinem ersten Albumtitel sichtbar zu dokumentieren: „I´ve Got My Own Album To Do“. Ein Jahr später erschien der Nachfolger „Now Look“, bevor Wood dem Angebot der Rolling Stones folgte. Mit ihnen veröffentlichte er bis dato zahlreiche Rockklassiker, darunter „Black And Blue“, quasi seinen Einstand, sowie „Some Girls“, „Tattoo You“, „Steel Wheels“, „Voodoo Lounge“, „Stripped“, „Bridges To Babylon“ oder auch „A Bigger Bang“. Er beweist mit seinem achten Soloalbum, dass er trotz unzähliger Stadiontourneen rund um den Globus, trotz Glanz, Glamour und Jetset-Leben ein durch und durch bodenständiger und aufs Wesentliche konzentrierter Mensch und Musiker geblieben ist.
www.ronniewood.com

UPDTAE - DEUTSCHLANS EINZIGES
KULTUR-MAGAZIN MIT SATIRE-TEIL

UNI-EXTRA: HAMBURGS STUDI-MAG
IN KOOP MIT DEM ASTA
| Get the Flash Player to see this player. |
(1).gif)
(9).gif)
OXMOX EVENTKALENDER
| Mai 2012 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | |||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | |||||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | |||
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | |||
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | |||
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | |||||
OXMOX WEIß WAS LÄUFT!!!!
- Interview CÄTHE EXKL.
- Leser-Report: Das wurde aus meiner Kleinanzeige
- Serie Live-Clubs: Grüner Jäger
- Top Open Airs
- HAMBURG-BANDCONTEST: Das wurde aus den Winnern 2011
- 7.000 Termine
- CDs, Filme & Konzerte
Im neuen OXMOX - ab sofort im Handel. Nur 1,90 Euro
