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Hamburgs großes Studi-Mag bietet Informationen rund ums Studentenleben von A bis Z. Außerdem erfahrt Ihr Neues vom ASta, wo man am Besten frühstücken kann und welche neuen Bücher es gibt.
Der unsterbliche „King Of Pop"
Für Fans wird dieses Weihnachten ein Fest - die zahlreichen postumen Veröffentlich-
ungen sind so bunt, wie das Leben des wohl „größten Künstlers der Welt“: Das neue Album „Michael“ wird..



UPDTAE - DEUTSCHLANS EINZIGES
KULTUR-MAGAZIN MIT SATIRE-TEIL

UNI-EXTRA: HAMBURGS STUDI-MAG
IN KOOP MIT DEM ASTA
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AISEC |
| Veröffentlicht von Administrator (admin) am 13.01.2012 |
Erschüttert von den Geschehnissen des Kriegs gründeten Studenten 1948 in Stockholm AIESEC. Beteiligt waren Studenten aus Belgien, Dänemark, Finn and, Frankreich, den
Niederlanden, Norwegen und Schweden. Ziel der Organisation: Die Ausbildung von verantwortungsbewussten jungen Menschen, die heute und in ihren zukünftigen Führungspositionen einen Beitrag zur positiven Gestaltung der Gesellschaft leisten. AIESEC bietet Studenten weltweit die Möglichkeit eines Auslandspraktikums. Auslandserfahrungen sind Lebenserfahrungen. Wer welche macht, hat einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt und gewinnt Verständnis für fremde Kulturen und Denkweisen. Wer Vielfalt lebt, kann mit dieser später auch besser zurechtkommen. Als weltweit größte Stundentenorganisation ist AIESEC in über 100 Ländern vertreten. Alleine in Deutschland gibt es AIESEC an über 40 Standorten. Praktika können in den Bereichen Management, Technik (im weiteren Sinn), Bildung und Entwicklungshilfe absolviert werden, dauern zwischen sechs Wochen und 18 Monaten und werden so bezahlt, dass jeder Praktikant seinen Lebensunterhalt vor Ort bestreiten kann, während ein Auslandssemester oft mit immensen Kosten verbunden ist.
Durch eine praxisorientierte Tätigkeit in einer Organisation oder einem Unternehmen können Studenten Auslandserfahrung sammeln, auch ohne dafür ein komplettes Studiensemester aufbringen zu müssen, etwa indem die Zeit zwischen den Semestern für diesen Zweck genutzt wird. Aus Theorie wird Praxis und aus dem Student ein Weltbürger.
AIESEC ist keine reine Praktikumsbörse, sondern sucht bewusst verantwortungsvolle junge Menschen, bereitet sie intensiv auf ihren Auslandsaufenthalt vor, betreut sie vor Ort und hilft bei der Wiedereingliederung nach der Rückkehr. Insbesondere das soziale Netzwerk in jedem einzelnen Land gehört zu den Alleinstellungsmerkmalen von AIESEC. In regelmäßigen Abständen werden Projekte und Veranstaltungen, wie z.B. Work-Shops mit Unternehmen, organisiert. Die Projekte bieten eine Möglichkeit bei AIESEC Führungserfahrung zu sammeln. Jedes Mitglied kann ein Projekt verwirklichen.
Damit AIESEC als Organisation funktioniert, ist jedes Lokalkomitee in Teams eingeteilt. Kopf eines jeden Lokalkomitees ist der sogenannte LCP, Local Commitee President, der wie die Teamleiter einmal jährlich von den Mitgliedern gewählt wird. Derzeit gibt es sechs Teams.. Das Team Incoming Exchange empfängt und betreut die ausländischen Praktikanten. Jeder Praktikant bekommt z.B. einen Buddy, ein Ansprechpartner für alle Fragen. Das Team Outgoing Exchange sorgt dafür, dass die Hamburger Studenten die richtige Praktikumsstelle im Ausland finden und bereitet sie auf den Auslandsaufenthalt vor. Das Team Finanzen verwaltet und überwacht alle Geldströme. Das Team External Relations stellt die Schnittstelle zwischen AIESEC und der Wirtschaft dar und spricht interessante Unternehmen für Praktikantenstellen und Projekte an oder akquiriert Werbeanzeigen. Das Team Communications kann ebenfalls als Schnittstelle betrachtet werden. Alle Printmedien und Werbemaßnahmen entstehen in diesem Team. Schließlich gibt es noch das Team Talent Management, dessen Mitglieder jedes Semester die Einführungsphase für Neumitglieder planen und Events für die Mitglieder des Lokalkomitees organisieren. Die Möglichkeiten bei AIESEC an spannenden Aufgaben zu wachsen sind vielfältig. Wer viel Verantwortung übernimmt, steht niemals alleine da. Alle Teamleiter, Vice Presidents genannt, und auch der Lokalkomiteepräsident, werden von einem Kuratorium unterstützt. Jedes Vorstandsmitglied hat einen Mentor aus diesem Kuratorium. Dabei handelt es sich um Personen aus namhaften Unternehmen oder der Forschung, die dem Vorstand zur Seite stehen. Wer eine Blick in das Alumni-Netzwerk von AIESEC wirft, trifft dort auf Namen wie Bill Clinton, Gerhard Schröder und Walter Scheurle.
Jeden 2. Mittwoch trifft sich das ganze Lokalkomitee und geht danach noch etwas trinken. Dies ist genauso obligatorisch wie das jährlich stattfindende Bierkastenrennen um die Alster am 1. Mai, zu dem immer viele AIESECer aus anderen Städten kommen. Infoabende: 31.10. + 02.11. 18 Uhr im Büro (Von-Melle-Park 5, EG, bei Aufgang B) www.aiesec.de/hh
!NCREDIBLE !NDRA

Student Nils Porep (26) berichtet UNI-EXTRA von seinem Praktikum in Indien, das ihm AIESEC Hamburg ermöglichte.
Ein Fachpraktikum im Ausland – das klingt verlockend, ist aber auch mit Risiken verbunden, die durch AIESEC bestmöglich gemindert. Vor diesem Hintergrund kam ich zu AIESEC. Mir bot sich die Möglichkeit, vier Monate in einem indischen IT-Dienstleistungsunternehmen mein theoretisches Fundament in der Praxis auszubauen. Nach einem aufwendigen Auswahl- und Vorbereitungsprozess machte ich mich Anfang Juni 2010 auf den Weg nach Baroda im Nord-Westen Indiens, eine für seine Universität bekannte Millionenstadt im recht hoch entwickelten Bundesstaat Gujarat. Als Kundenbetreuer (Project Coordinator) war ich damit beauftragt, die Interessen der deutschen Kunden mit der Arbeit der indischen Programmierer abzustimmen – eine nicht immer einfache, aber interessante und sehr vielfältige Aufgabe, die ich stets gern ausführte. Auch die Generierung neuer Kunden, die Mitarbeit an firmeneigenen Projekten und die weitere Unternehmensplanung gehörten zu den durchaus anspruchsvollen Aufgaben, die viel Verantwortungsbewusstsein erforderten. In einem mittelständischen Unternehmen mit ca. 40 Mitarbeitern in einem typisch indischen Büro wurde ich so mit dem indischen Alltag vertraut.
Das Leben in Indien ist eine ganz besondere Herausforderung. Ich erlebte alle Facetten desörtlichen Klimas (von fast 50°C bis hüfthohen Monsunregen), der allgegenwärtigen Armut, der kulinarischen Besonderheiten und der überaus vielfältigen (religiösen) Kultur des Landes. Ich lebte mit anderen Praktikanten zusammen in einer für indische Verhältnisse modernen Wohnung,, die dennoch ohne warmes Wasser, Waschmaschine, Fernseher, Backofen und dergleichen auskommen musste. Dank eines arbeitsfreien Wochenendes kam ich in den Genuss des Reisens, was mir dabei half, dieses unglaubliche Land zu erkunden und mein Erlebnis zu vervollständigen. Dank aufgeschlossenen Kollegen, offenherzigen indischen Studenten und anderen internationalen Praktikanten fühlte ich mich trotz der Entfernung zu allem Gewohnten nie allein. Das AIESEC Netzwerk spielte da eine entscheidende Rolle.
Insgesamt war meine Zeit in Indien – eine Zeit der Entbehrung. Ohne Breitbandanschluss und dem gewohnten Supermarktsortiment – eine Erfahrung, die mich sehr geprägt hat und die ich niemals vergessen werde. Ich denke, dass meine persönlichen und professionellen Erwartungen dabei übertroffen wurden. Ich kann nur jeden ermutigen diesen Schritt zu wagen und ein solches Erlebnis einzugehen. Es war manchmal hart, aber immer einzigartig und interessant.
Zuletzt geändert am: 13.01.2012 um 10:09:43
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