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Veröffentlicht von Administrator (admin) am 13.01.2012
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Das Jahr 2010 im Rückblick

Diese Intransparenz verschärfte die Kritik am Hamburger Hochschulgesetz, der Gesetzesgrundlage der Universität. Zu guter Letzt meinte Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach, die Uni in die Elbe verlegen zu müssen.

 

 

Im April 2010 kam mit Dieter Lenzen ein neuer Uni-Präsident. Die erste Zwischenbilanz fällt positiv aus. Der Mann, der sich für Exzellenz Initiativen und gegen Studiengebühren ausspricht, überzeugt. Auch der so umstrittene Uni-Umzug ist mittlerweile – wohl vor allem wegen der leeren Hamburger Haushaltskasse - vom Tisch. Das Hochschulgesetz inklusive der Präsidentenwahl, wurde evaluiert und das Bachelor/Master System wird stetig reformiert. Wurden also alle Probleme behoben? Mit Sicherheit nicht, denn nach wie vor gibt es Probleme mit den BA-MA-Studiengängen. Auch die Uni-Sanierung ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. Gerade jetzt  passiert vieles, was für die nächsten 10-50 Jahre wegweisend sein wird. Wir Studierenden haben die einmalige Chance die Uni der Zukunft zu gestalten.

 

 

Noch unter Ole von Beust wurde der Uni ein hoher Betrag für die längst fällige Sanierung und Neubebauung des Campus versprochen. Jedoch gibt es seit Monaten keine konkreten Zahlen von Seiten des Senats Nach dem Rücktritt von Beusts, wurde mit Ahlhaus ein viel konservativerer Politiker ins Amt des Bürgermeisters gewählt. Angesichts des angespannten Haushalts ist zu befürchten, dass weit weniger Geld für die Sanierung der Uni zur Verfügung gestellt wird, als versprochen wurde. Darum ist es umso wichtiger, dass sich die Studierenden für ihre Belange einsetzen und insbesondere auf bereits gemachte Versprechen des alten Senats wie z.B. dem Hochschulbau beharren.

 

 

Studiengebühren

 

 

Nicht nur, dass wir Studiengebühren zahlen müssen, es ist größtenteils auch vollkommen unklar, wofür diese verwendet werden. Studiengebühren werden entgegen ihrer eigentlichen Bestimmung auch zur Deckung von universitären Grundbedürfnissen genutzt. Angesichts der Tatsache, dass die CDU noch immer die Regierung stellt, scheint es utopisch, dass Studiengebühren in der nächsten Zeit abgeschafft werden. Dies soll aber nicht demotivieren. Es soll uns motivieren gemeinsam gegen Studiengebühren zu kämpfen. Der AStA der UHH sammelt hierzu in Kooperation mit anderen ASten bundesweit Unterschriften gegen Studiengebühren. www.ich-gegen-studiengebühren.de

 

 

Viel Kritik wurde am HmbHG ausgeübt. Die  Wissenschaftssenatorin hat eine Evaluationskommission eingesetzt, die sich mit allen Gremienmitgliedern der Uni zusammen gesetzt hat, um die vorhanden Strukturen und Regelungen zu hinterfragen. Unsere Kernforderungen wurden in vielen Punkten übernommen. Jetzt obliegt es Gundelach und ihrer Behörde, diese Ergebnisse in neue Gesetzestexte einzupflegen. Wir als Studierendenvertreter müssen einen scharfen Blick auf die neuen Gesetzestexte zu werfen, denn jetzt wird die Uni der nächsten Jahre entschieden.

 

 

Wenn wir Studierenden uns jetzt nicht mit einbringen, und unsere Forderungen nicht zur  Diskussionen bringen, wird an uns vorbei entschieden. Die Uni sind wir! Auch du kannst deine Uni mitgestalten! Komm vorbei und mach mit!

 

 

Zuletzt geändert am: 13.01.2012 um 10:20:43

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