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MIA. - Der Vorhang fällt in der Laeizshalle...

Story >>

Wir spielen natürlich alle Sachen, auf die wir Lust haben und werden die Büh­ne dem Anlass ent­sprechend gestal­ten. Das Thema ist Tanzmusik - zieht euch be­que­me Schuhe an, und dann los! Nochmal richtig genießen und locker lassen - dann gibt`s uns erstmal nicht mehr zu sehen…“, erzählt die 30jährige mit einer leb­haften Mischung aus Weh­mut und Auf­bruch­stimmung. „In man­chen Ohren mag unsere Auszeit wie eine Pause klingen. Für mich bedeutet das aber in erster Linie Zeit zu haben, für`s Musikmachen. Einfach mit den Jungs im Proberaum jammen, ohne Deadline im Hinterkopf. Das zielorien­tier­te Mu­sik­machen fällt für den Moment weg und ermöglicht uns eine ordentliche Portion Freiheit. Ich wün­sche mir außerdem schon seit lang­em, Spa­nisch zu lernen. Das werde ich auf jeden Fall in Angriff nehmen. Wer weiß, vielleicht sprin­gt ja sogar ein neu­er Song dabei raus?“ Und was machen Ingo (Git., Horn, Key.), Andy (Git.), Gun­nar (Dr.) und Robert (B.)? „Wie die Jungs den Zeitraum ohne Konzerte überstehen, ist mir noch ein Rätsel“, lacht Mieze. „Die wollen ein­fach auf die Bühne - bei denen ist das noch schlim­mer, als bei mir! Die Vier gründen be­stimmt eine Coverband, da­mit sie sich austoben können…“   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass wir unser letztes Kon­zert in Ham­burg spielen, ist Ehren­sache - MIA. ist schließlich zu einem Fünftel (Ingo) ham­burgisch! Wir haben uns über­legt, in der Laeiszhalle mit Visuals zu arbeiten. Es gibt eine tolle Künst­lerin, Carola Schmi­dt (www.carola­schmidt.com), mit der wir ein dreiviertel Jahr lang gedreht haben - unter an­derem das MTV-Musikvideo zur Single „Mausen“. Die Ergebnisse sind wun­der­schön und wir überlegen, die Bilder in unsere Show einzuflechten. Ich denke die Musik er­gibt zusammen mit den Visuals eine tolle Kombination! Die „Zirkus“-Tour (2006) hat uns in punkto Bühnenshows sehr geprägt. Wir haben für das Konzept ein Jahr im Voraus mit den Arbeiten be­gonnen - genauso wie für die aktuelle „Willkommen Im Club“-Tour. Wir sit­zen bei der Planung mit vielen kreativen Wunder­köpfen zusam­men am Tisch und spinnen Ideen. Später wird realistisch abge­wo­gen, was wir davon realisieren können und wer was übernimmt. Die Jungs und ich finden das toll, alles aus erster Hand mitzu­verfol­gen - auch wenn das eine Menge zu­sätzliche Arbeit bedeutet. Da beißt die Maus keinen Faden ab“, schmunzelt die Mieze. „Für unsere Bühnenoutfits haben wir mit dem Berliner Designer Ricardo Steffen (www.ricardosteffen.de) zusammen ­gear­bei­tet. Das war ein witzi­ger Zufall, denn ich habe Ricardo am Küchentisch einer Freundin kennen­ge­lernt und wusste bis dahin nicht, was er beruflich macht. Wir sind vom 100sten ins 1000ste gekom­men, und erst zehn Minuten vor Schluss haute er raus, dass er Designer ist. Er liebt seine kreative Arbeit, aber ist dabei totaler Realist - eine seltene Kombination im Fashion-Bereich! Ich habe Ricardo in seinem Atelier besucht und ihn am selben Abend gefragt, ob er sich vor­stellen könnte das nächste halbe Jahr mit uns zu arbeiten. Ich bin jemand, der ziem­lich genau weiß, was er will. Gleich­zeitig bin ich sehr offen wenn ich merke, dass jemand Ahnung hat von dem was er tut. Ich wollte unbedingt diese trans­parenten Plastik-Outfits und Ricardo hatte die grandiose Idee mit dem roten Regenmantel. Er macht das Unmögliche möglich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur ihre Vorliebe für rote Regen­mäntel verbindet die lebhafte Ber­linerin mit dem Hamburger-Schmud­del­wetter. Auf Einladung von Fettes Brot über­nahm sie den Gesangspart für „Das Traurigste Mäd­chen Der Stadt“, und begleitete die Brote unter dem Pseudo­nym Bette Frost auf einigen Konzerten. „Hamburg-Berlin, das ist eine ganz spe­zielle Kombi. Nicht nur durch unseren Gitarristen Ingo, der seit Jahren hier lebt“, schmunzelt die zier­liche Blonde. „Ich war einige Tage für die Aufnahmen mit Fettes Brot in der Stadt und muss sagen, ich bin Hamburg-Fan! Es gibt nicht viele Städte, von denen ich das behaupten würde… Mir kommt das Kiezige hier total bekannt vor. Ich kenn` das aus Berlin, wie das ist, `nen Kiez zu haben. Wo man jeden kennt und immer mal auf `nen frechen Schnack an der Ecke stehen bleibt. Ihr habt `ne große Schnauze und Humor. Das finde ich richtig geil. Ahoi und bis bald, eure Mieze!“                     Stefanie Ohl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

5 x Miezen-Wissen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nomen est Omen: Mieze legte ihren musikalischen Grundstein auf dem John-Lennon-Gymnasium.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitschülerin Sarah Kuttner brachte große Teile der Band zusammen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mieze liest gemeinsam mit Nikolai Kinski ein Hörbuch.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie singt das Titellied zur Deutschen Fassung der Zeichentrickserie „Ruby Gloom“.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und trägt mit einem Video-Podcast zur Ak­tion „Netz gegen Nazis“ bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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