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URLAUB ZU HAUSE

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 13.01.2012
Story >>

Hamburg del Mar – auf dem ehemaligen Parkdeck an den Landungsbrücken genießen Kind und Kegel den Ausblick auf den Fluss und die Docks. Für Kids ist eine Sanddüne zum Spielen aufgeschüttet, während die Großen an der neuen hausgemachten Pizza knabbern können (Preis: sechs bis sieben Euro) 

Hamburg City Beach Club – der HBCB ist für’s Partyvolk geeignet, die DJ’s animieren zum “Tanz im Sand”.  Mittags kann hier lecker Pasta (ab fünf Euro) gespeist werden. 

Lago Bay Terrazza – der dritte im Bunde an den Landungbrücken. Etwas schickerer Beachclub, überzeugt seine Gäste mit weißen Möbeln und gar einem Mini-Pool. Freitags und Samstags bis 24 Uhr geöffnet, die Plattenteller drehen sich in der Woche ab 18.30 Uhr, am Wochenende ab 15 Uhr. Kulinarische Köstlichkeit: die herzhaften Flammkuchen.

 Geheimtipp: 28 Grad Strandbad Wedel : Wer auf die szenigen Beach-Club-Chiller in Hamburg-City verzichten möchte, findet diese Perle vor den Toren Hamburgs. Nur eine halbe Autostunde entfernt oder mit der Fähre von den Landungsbrücken ist die Location zu erreichen – das 28 Grad Strandbad in Wedel bietet absolut entspanntes Südseefeeling.

 

 

Für Achterbahnfahrer und Safari-Fans

Tierliebhaber und Abenteuerlustige besuchen zahlreiche Parks mit spannenden Attrak­tionen:

 

 

Heidepark Soltau – der ideale Ausflug für Familien oder Cliquen, die den Nervenkitzel nicht scheuen. Seit April mit einer neuen Show, „die Schlacht in der Bucht der Totenkopfpiraten.“ Für Familien sehr empfehlenswert! Die Tageskarte kostet 34 Euro, ein gutes Angebot ist das Fami­lien­ticket für 99 Euro, das für vier Personen (auch unverwandt) gilt. OXMOX verlost 3 x 2 Tagestickets! Klebe­schnipp: Heide­park Soltau 

 

Wildpark Schwarze Berge – Tierlieb­haber sind in diesem Areal in Rosengarten unterhalb der Elbe genau richtig. Besonders, wenn sie gerne auf Tuchfühlung gehen, streicheln und füttern möchten. Am 19. und 20. Juni findet hier das „mittelalterliche Trei­ben“ statt, mit Gauklern, Schwert-Schau­kampf und Dracheneierknacken für die Kids. Tageskarte: 7,50 Euro.

Hagenbeck’s Tierpark – Der altehr­wür­dige Hagenbeck’s ist mit seinen über 210 Tierarten, dem Tropen-Aquarium und seinem Dinosaurier-Teich eine tolle Attraktion. Im Juli und August von neun bis 19 Uhr geöffnet. Tageskarte 16 Euro, Kinder (bis 16 Jahre) elf Euro. 

Hansapark Sierksdorf – An der Ostsee wird nicht nur gebadet, sondern auch laut „Aaah“, „Oooh“ und „Uuuhh“ gerufen. Im Hansa-Park Sierksdorf erleben die Be­sucher mit den elf verschiedenen Themen­welten (Abenteuerland, Bonanza-City, Pira­ten­land etc.) schicke Abenteuer. Absolutes Muss ist die neue Achterbahn „Flucht von Novgorod“, eine Dunkelachterbahn mit Spe­zial­effekten, die in 1,4 Sekunden auf 100 kmh beschleunigt und den steilsten Absturz im Dunkeln aller Achterbahnen der Welt....“Aaaaaaaaaaaaahhhhhh“! Eingebettet in die schöne Ostseelandschaft ist der Hansa-Park im Sommer für Besucher jeglichen Alters einen Ausflug wert. OXMOX verlost 4 x 4 Personen Tagestickets! Klebe­schnipp: Hansapark Sierksdorf 

Sea-Life Timmendorfer Strand – Nemo findet hier sicher niemand! Aber das Sea-Life bietet mit 3500 Tieren aus 100 Arten eine tolle Unterwasserwelt. Von Seepferd­chen über Haie bis zu den asiatischen Zwergottern können sich die Jacques Costeau’s der Neuzeit hier erfreuen. Tageskarte (im Juli/August von 10 -19 Uhr geöffnet) für Erwachsene 13, 50 Euro, Kinder (bis 14 Jahre) 9,95 Euro.

 

Back to Nature
 

 

Für Wanderwege über Stock und Stein und durch blühenden Raps bietet der Sommer schöne Ausflugsziele:

 


Altes Land – mit der Fähre 62 nach Finkenwerder, an Airbus vorbei und das Alte Land beginnt. Ob zu Fuß oder mit Drahtesel lässt es sich hier wunderbar über die Deiche spazieren und fahren, Kirschen pflücken und im Grünen picknicken. Kulinarisches Muss: Stint (geräucherter kleiner Fisch) oder Matjes in einem der vielen kleinen Garten­res­taurants. Anfahrt mit dem Auto: von der A7 die Abfahrt Waltershof nehmen und der Richtung Finkenwerder folgen. Bahn: mit der S3 Richtung Stade, in Buxtehude aussteigen und den Bus 2031 nach Jork nehmen.

Lüneburger Heide – die Heide, sie blüht. Eher als Rentnerparadies verschrien finden hier auch urbane Großstatdt-Hipster den passenden Ausgleich zur (manchmal) hek­tisch­en Großstadt. Das Wanderparadies er­streckt sich von Rosengarten bis Celle an der A7 entlang. Besonders in den autofreien Gebieten um den Wilseder Berg (nähe Bis­pingen) lässt sich der Wanderstock gut schwingen. Tipp: Unbedingt den „Blauen Schweden“ im Salat auf einem der Bio-Höfe testen, eine blaue Kartoffel, die süßlich schmeckt!

Niendorfer Gehege – der Hamburger Songwriter Niels Frevert widmete diesem Areal sogar einen Song - gleich nördlich von Hagenbeck’s Tierpark liegt das grüne Ge­hege, in dem man 15 km wandern kann, für Reiter stehen vier km zur Verfügung. Um­geben von alten Laubwaldbeständen lebt mit­tendrin Damwild - also ab auf den Aus­sichtsturm und Hirsche erspähen

Geheimtipp: Boberger Dünenallein mit dem ipod auf den Ohren oder romantisch zu zweit - Hamburgs letzte Wanderdüne eignet sich im Sommer wunderbar zum Um­her­streunen mit vielen Stopps, um einfach in den Sand zu fallen. Nachdem am See die Jeans spontan zur Badehose umfunktioniert wur­den, geht’s zum wunderschönen Bo­ber­ger Flughafen. Frauen aufgepasst, Heirats­an­tragsgefahr! Anfahrt: Mit dem Auto: über die Bergedorfer Straße, Am Langberg abbiegen und dann über Schulredder und Boberger Furt zum Wanderstart. Mit der Bahn: U3 bis Mümmelmannsberg, dann den Bus 12 bis „Am Langberg“.

 

 

Zu Lande, zu Wasser, an der Platte und an der Wand

Um die Freibadfigur für’s Drei-Meter-Brett zu trainieren, bietet der Sommer im Norden unzählige Angebote, unter anderem:

 

Beachvolleyball – Pritschen, Baggern und Schmettern im Sand. Für „Beacher“ auf einem der beiden Plätze an der Bundesstraße (Eimsbüttel) möglich, ETV(Eimsbütteler Turnverband) - Mitglieder zahlen 12 Euro, Nichtmitglieder 16 Euro pro Stunde.

Inline-Strecken  - An  manchen Sonntagen werden die Straßen rund um die Außenalster von 12.30 bis 15.30 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Einsteigen können die Inline-Skater von jeder Stelle. Jede Woche Freitags um 19 Uhr und Sonntags um 16 Uhr treffen sich andere Skater an der Eis- und Rollschuhbahn in den Wallanlagen (Holstenwall). Für „lonely rider“: Von Finkenwerder (Fähre 62) nach Cranz ins Alte Land bis Stade, gut asphaltierte Strecke, ca 65 km lang (hin und zurück). 

Angeln in Hamburg – „Petri Heil“ wünschen sich die Fischer an diesen Plätzen und hoffen auf gute Fänge: Gegenüber den Landungsbrücken am Ausgang des alten Elbtunnels stehen  Fischer, die auf Zander hoffen. Am Afrikakai fischt man vom Grünen aus und geht auf Aal und Butt (Anfahrt vom Veddeler Damm).Schöner sind die Plätze an den vielen Armen der Alster, z.B. am Gold­bekkanal. Natürlich alles nur mit Angel­schein! Tipp: in Hamburg bekommt man für schlappe zehn Euro einen Fischereischein, mit dem man in fast allen öffentlichen Gewässern angeln darf.

Segeln/Kanufahren auf der Alster – wieso nicht noch einen Führerschein machen? Auf der Alster! In der Segelschule Prüsse (An der Alster 47a) können Nautiker ihren Sportbootführerschein in Theorie und Praxis ableisten. Kosten: 420 Euro, Schüler, Studenten u. Azubis ermäßigt 380 Euro. Hamburg per Kanu und Kajak entdecken ist auch kein Problem, in den vielen Ausleih­stationen können Ruderer die Alsterarme entlang­schip­pern und dort halten wo’s genehm ist: Am Café Isekai (Ecke Heilwig­straße) stärkt man sich erst am Ufer und mietet dann ein Kanu für zehn, ein Tretboot für 13 Euro pro Stunde (Mittwochs Fami­lientag, alle Boote zum halben Preis).

Kilimanschanzo: Nichts für Schwindel­anfällige: Klettern an der Wand und das mitten im Schanzenviertel  - zwar nicht an einem Berg, aber auf zwei Seiten eines Bunkers! Für Neueinsteiger gibt es jeden Sonntag von 15 bis 17.30 Uhr das kostenlose, offene Klettern! Anfahrt: Mit der U3 bis Sternschanze. Die „Kili-Card“ für Sport­kletterer kostet nur 80 Euro für das ganze Jahr.

Wasserski Hamburg am Neuländer See – tolle Location zum Wakeboarden, Wasserskifahren und Abhängen im Biergarten mit Blick auf den See. Anfahrt vom Bahnhof Harburg mit der Buslinie 149 Richtung Neuland/Over bis Haltestelle Opel Dello/Großmoorbogen, mit dem Auto über die A1, Abfahrt Harburg in die Neuländer Straße. Die Anlage kann von Gruppen (bis 20 Leute) auch den ganzen Tag gebucht werden (Preis: 160 Euro) – gute Gelegenheit für Geburtstagsfeiern! Hartgesottene zahlen hier weniger, die Tageskarte richtet sich nach den Außentemperaturen (unter zehn Grad 20 Euro, ab 20 Grad 35 Euro).

Buffen“die WM ist vorbei, Deutschland Vizeweltmeister - höchste Zeit die Kickstiefel zu schnüren und die Tricks und Spielzüge nachzuahmen. Gute Plätze für ein heißes fünf gegen fünf sind: Grantplatz am Bismarck­denkmal, „Käfig“ an der Silbersackstraße, die Mini-Plätze am Kaifu-Ufer, Tartanplätze an der Juliusstraße

Tischtennis – die frühere „Nerd“- Sportart erfreut sich in den Großstädten mittlerweile eines großen Trends. Besonders Rundlauf mit mehreren Leuten und kaltem Astra bringt den absoluten Spaß. Öffentliche Platten findet man unter anderem in der Juliusstraße (Schanze), am Zirkusweg (St. Pauli) und auf vielen Schulhöfen. 

Geheimtipp: Parcours: Einfach mal quer­feld­ein durch die City laufen? Bald kein Problem mehr – der ETV/Eimsbütteler Turn-Verein bietet diesen Sommer wieder den beliebten Freerunning- Workshop an. Für 80 Euro (sechs Abendtermine) werden den Teilnehmern Techniken beigebracht, wie sie Hindernisse im Alttag auf schnelle Weise überwinden können. Motto des Kurses: Nichts ist unüberwindbar!


Planschtipps

Ob Freibad oder See, Wasserrutsche oder Naturbad, auch auf das kühle Nass soll in diesem Jahr nicht verzichtet werden:



 

Naturpark Stadtparksee  - mitten im schönen Stadtpark liegt der Natursee, der als Schwimmbad dient. Mit der Wasser­rutsche und den Sprungbrettern genau die richtige Mischung aus See und Freibad. Eintritt 2,70 Euro, Kinder 1,40 Euro. 

 

Strandbad Farmsen – das angelegte Naturbad im Nordosten Hamburgs (U1 bis Farmsen) ist besonders wegen der großen, kurvigen Wasserrutsche in Renner – Rutschen, und wieder hoch, Rutschen und wieder hoch, bis man „duplo-Finger“ be­kommt. Eintritt drei Euro, Kinder 1,50 Euro. 

Ostsee – das pure Beachfeeling erstreckt sich von Warnemünde über Lübeck bis hoch nach Fehmarn. Einfach die Badehose, die Sonnenmilch und das Handtuch ins Auto und los. Tipp: die unberührten Strände in Zingst (mit dem Auto gut 2 Stunden von Hamburg) – dort ist der Sand am feinsten und das Meer leuchtet fast wie an der Cote d’Azur. 

Steinhuder Meer – Besonders für Klein- und Großfamilien eignen sich die großen Badestrände der Insel Steinhude im Stein­huder Meer. Knapp 2 Stunden von Hamburg entfernt finden Camper auf den umliegenden Plätzen ihr Seelenheil. Auf dem idyllischen Campingplatz in Mardorf kostet ein Stellplatz für ein 2-Personen-Zelt 4 Euro, Mietwohn­wagen für 2 Personen 38 Euro pro Tag. Anfahrt von Hamburg über die A7, Abfahrt Hannover-Herrenhausen in Richtung Nien­burg. 

 

Für Grillchefs und Bierbänkler 

Für ein Barbecue im Freien oder ein „kühles Blondes“ im Biergarten bietet Hamburg schicke Locations:

 

Elbstrand/Strandperle – Kolonnen mar­schieren bewaffnet mit Holzkohle, Grill­fleisch, Bier und Salaten in großer Tupper­ware im Sommer Richtung Elbstrand. Wenn die Bäuche voll und die Träger leer sind, bietet sich hundert Meter weiter die Strandperle für einen letzten Drink an. Zuprosten mit den dicken Containerschiffen inklusive!

Falkensteiner Ufer – am wohl schönsten Blick auf die Elbe sind fette Barbecues Kult! Anfahrt mit dem Bus 286, mit dem Auto finden sich die besten Parkplätze an der Kreuzung Falkenstein und In de Bargen.

Park Fiction – der Blick über den Containerhafen sucht seinesgleichen. Ein kaltes Bier vom Kiosk (Antonistraße) und ab zum Park unter den künstlichen Palmen am Golden Pudel Club. Der beste Ort für laue Sommernächte auf St. Pauli!

Landhaus Walter – Hamburgs größter Biergarten unter den alten Linden im Stadtpark (Winterhude, Anfahrt über U3 bis Borgweg). Mit einem kühlen Weizen in der Hand, ohne Autolärm finden Bierbänkler hier ihre Ruhe – Kinder können auf dem Spielplatz toben, Yuppies mit dem Laptop den neuen W-LAN-Hotspot nutzen, Feier­schweine auf den Bänken trinken und schunkeln. Im Sommer immer eine Bierreise wert! Für den späten Hunger ist die Riesencurrywurst mit Fritten der Renner (4,50 Euro).

Schweinske Reeperbahn – Biergarten­atmo mitten auf dem Kiez – im Schweinske können Kiezgänger sich zu fairen Preisen eine gute „Unterlage“ für die Zechtour verschaffen.

In Altona am Bahnhof (Ottensener Hauptstr.) ist ein weiteres Schweinske samt Biergarten – hier können sich Spaziergänger nach einer längeren Tour an der Elbe mit Kaffee&Kuchen oder Schnitzel&Pommes stärken und danach entspannen. Tipp: Die leckeren und verschiedenen Grillkartoffeln (drei bis fünf Euro).

Cliff Hamburg – chillen an der Alster – wer so manchem Hamburger C-Promi bei einem „Caipi“ zuprosten möchte, kann sich hier unter die Wolldecken am Alstersteeg kuscheln. Die schöne Aussicht im Sommer macht die etwas kühle Atmosphäre an der Bar wett.

Alsterperle – einen kurzen Kaffee während des Alsterspaziergangs, ein Feierabendbier mit Alsterblick – egal, was die Gäste zum Nordufer der Außenalster treibt – es lohnt sich. In den 30er Jahren war die „Perle“ noch ein Toilettenhaus für Jogger, heute bilden sich am Wochenende und an sonnigen Tagen Schlangen, die Frikadellen gelten als die besten der Stadt. Speisen und Getränke können mit Wolldecke auf der Wiese genossen werden.

Geheimtipp: Grillen im Wohlers ParkInsider haben diese grüne Oase in „Wohl­fühlpark“ umgetauft, und das völlig zurecht. Mit seinen schönen und zahlreichen Bäumen finden sich hier immer lauschige Plätze für einen harmonischen Grillabend. Anfahrt über die Holstenstraße oder bis U-Bahn Feld­straße.

 

Also Petrus, der Sommer kann kommen...

                                                                                                                  Ole Zeisle

Zuletzt geändert am: 13.01.2012 um 16:15:09

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