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Mit Musik besser Traden

5. März 2018

Wer empfindet keine Freude bei den triumphierenden Klängen von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“? Und wer wird nicht traurig gestimmt durch Mozarts „Requiem“? Der Musik wohnt die große Kraft inne, unsere Stimmungen zu beeinflussen, ob sie unsere Laune nun hebt oder drückt. Und mit dem Einfluss auf die Stimmung kommt auch der Einfluss auf unser Verhalten. So können wir uns bei ernster Musik zum Beispiel besser konzentrieren und bei heiterer Musik erfahren wir einen regelrechten Energieschub – deswegen klappt der Frühjahrsputz bei lauter Musik auch besser. Auch bei Schlafproblemen kommt Musik zum Einsatz: Sie soll auf die Leidenden eine beruhigende Wirkung haben. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass bestimmte Arten von Musik unsere Lernfähigkeit fördern. Naheliegend also, sie bei einer Tätigkeit einzusetzen, bei der wir messerscharf denken und kluge Entscheidungen treffen müssen. Wie Sie Musik dafür einsetzen, beim Trading bessere Ergebnisse zu erzielen, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

Genauigkeit steigern

 

Die Wissenschaft hat einige interessante Ergebnisse geliefert, wie eine Musik beschaffen sein muss, um leistungssteigernd zu wirken. So fand sie beispielsweise heraus, dass Musik mit einem festen Tempo die Genauigkeit steigert, mit der ein Mensch seine Handlungen aufführt. Hierfür führte eine Gruppe von Radiologen eher routinemäßige Aufgaben durch, mit denen sie bereits bestens betraut waren. Bei der Ausführung dieser Aufgaben wurden sie mit barocker Musik beschallt. Das wichtige an dieser Studie war die Kontrollgruppe: Sie führte dieselben Aufgaben aus, ohne dabei Musik zu hören, und es stellte sich heraus, dass sie ihre Aufgaben wesentlich nachlässiger erledigt hatte.

 

Wie kann Ihnen das nun beim Trading zugutekommen? Nun, zu den Aufgaben des Tradings gehört es auch, Muster im Markt aufzuspüren und sie sich zunutze zu machen. Dafür gehen Sie zum Beispiel die Ergebnisse Ihrer Backtesting Software durch, die ihnen zeigt, wie sich Trends und Kurse in der Vergangenheit entwickelt haben. Hört sich stark nach Routine an, oder? Unterlegen Sie sie mit einem Soundtrack mit Musik in immer gleich bleibendem Tempo, können Sie Fehler vermeiden und gegebenenfalls die Aufgaben schneller zu Ende bringen.

 

Laune bessern

 

Wissenschaftlichen Ergebnissen zufolge tritt eine Besserung der Laune vor allem dann ein, wenn man Musik in einer Dur-Tonart hört. Dies ist für Laien nicht unbedingt gleich festzustellen, jedoch werden sie auch intuitiv spüren, ob eine Weise sie in heitere oder melancholische Stimmung versetzt. Im Übrigen wirkt sich die Tonart nicht nur auf die Laune aus: Wer Musik in Dur im Hintergrund laufen lässt, wird auch produktiver; zudem hat sie einen positiven Einfluss auf Gefühle der Anspannung und lässt Kommunikation geschmeidiger ablaufen. Nur so lässt es sich erklären, dass Menschen, die diese Musik im Hintergrund laufen ließen, mit ihrer zwischenmenschlichen Kommunikation zufriedener waren als sonst.

Doch was bringt eine gute Laune beim Trading? Hier wäre doch viel eher ein kühler Kopf vonnöten und keine emotionalen Höhenflüge. Stimmt, allerdings schickt einen das rege Geschehen auf dem Finanzmarkt schon mal auf Berg- und Talfahrten und sein Wissen kann man dann geschickt einsetzen, um seine Laune zu steuern: Aus der Krise hilft Musik in Dur und wird man übermütig, gönnt man sich besser ein wenig Musik in  Moll. Wieso die Steigerung der Produktivität und das mindern von Nervosität nützlich fürs Trading sind, versteht sich wohl von selbst.

 

Konzentration erhöhen

 

Wissen Sie, welcher Faktor Nummer 1 Ihre Konzentration stört, wenn sie bei der Arbeit oder beim Lernen Musik im Hintergrund laufen haben? Es ist der Gesang. Wir werden von Liedtexten selbst dann abgelenkt, wenn sie auf einer Sprache sind, die wir nicht verstehen – alleine die Stimme des Sängers oder der Sängerin saugt unsere Aufmerksamkeit ab. Deshalb sollten Sie es vermeiden, beim Trading Popmusik anzuhören. Drehen Sie stattdessen lieber Klassik-Radio auf – ihre Trades werden es Ihnen danken, denn ruhige Musik mit festem Rhythmus und ohne Songtexte lenkt Sie nicht nur weniger ab, sie steigert Ihre Konzentration. Noch besser als klassische Musik wirken hier übrigens die sogenannten Ambient Sounds, beispielsweise Regenklänge oder sanfte Tierlaute.

 

Welche Musik passt für mich?

 

Diese Ratschläge stützen sich auf generalisierbare wissenschaftliche Ergebnisse, doch das bedeutet nicht unbedingt, dass sie auf Sie zutreffen. Vielleicht können Sie sich aus irgendeinem Grund bei schneller Musik mit Gesang besser konzentrieren oder die fröhlichen Töne einer Dur-Komposition lassen Sie kalt. Sie können dies nur herausfinden, indem Sie ausprobieren, welche Art von Musikbegleitung am besten für Sie funktioniert. Vielleicht ziehen Sie ja sogar völlige Stille jeglicher Hintergrundmusik vor – auch das ist möglich.

 

Interessant ist übrigens, zu wissen, dass die Leistungssteigerungen, die durch die musikalische Begleitung hervorgerufen werden, lediglich vorübergehend sind. Sie kommunizieren besser, wenn sie unter „Musikeinfluss“ stehen? Diese Fähigkeit bleibt Ihnen nicht zwingend erhalten, wenn Sie die Musik wieder ausschalten. Ebenso wenig werden Sie insgesamt produktiver oder konzentrieren sich besser, nur weil sie ab und zu Musik mit bestimmten Kriterien hören. Aber Sie traden ja auch nicht den ganzen Tag. Setzen Sie die Musik also punktuell ein und erfreuen Sie sich an den Ergebnissen!

 

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