Kaffee zum Aufschieben, bitte!

Kaffee zum Aufschieben, bitte!

28. Februar 2018

Immer häufiger beobachten wir, dass Men­schen in unterschiedlichen Cafés, Bäckereien, etc. mehr Heißgetränke bestellten, als sie be­nötigen. So bestellte einst der nette Herr im An­zug zwei Kaffee; einen zum Mitnehmen und einen zum „Aufschieben“. Er bezahlte beide, nahm sich aber bloß einen Becher und ging. Daraufhin kam ein älterer Herr mit herunter­gekommener Kleidung in das Café – offen­sicht­lich ging es ihm finanziell nicht gut. Am Tresen fragte er die Bedienung, ob diese einen aufgeschobenen Kaffee für ihn da hätte – der Mann hatte Glück und bekam ein kostenfreies Heißgetränk.

Das Prinzip ist ganz einfach: Mit den Worten „zum Aufschieben, bitte“ bezahlen Personen im Voraus einen Kaffee (oder Kakao, etc.), der für jemanden bestimmt ist, der sich kein war­mes Getränk leisten kann.

[KS]
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