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Keine Lust mehr auf Uni, aber trotzdem den Master machen

Keine Lust mehr auf Uni, aber trotzdem den Master machen

Der Bachelor ist gemacht, der Einstieg ins Berufsleben ist gelungen, und das erste selbst verdiente Geld macht unglaublich stolz. Wer will da noch einmal zurück an die Uni? Vermutlich niemand. Denn jetzt noch einen Master zu machen bedeutet, die finanzielle Unabhängigkeit, den luxuriösen Lebensstil eines Berufstätigen aufzugeben, sich mit mittellosen Studierenden zusammen tagtäglich an der Universität die Zeit um die Ohren zu schlagen, womöglich in eine andere Stadt umzuziehen und den Freundeskreis zu vernachlässigen oder nur noch am Wochenende zu sehen. Das sind wenig verlockende Aussichten. Trotzdem ist ein Master in manchen Berufsfeldern gar keine schlechte Idee. Der muss nicht direkt nach dem Bachelor gemacht werden. Es gibt auch die Möglichkeit, den Master erst nach einigen Monaten oder Jahren Berufserfahrung nachzuschieben, und das steht mit finanzieller Unabhängigkeit und der Berufsausübung nicht unbedingt auf Kriegsfuß.

Der Master ist sinnvoll, wenn …

… die derzeitige Anstellung eine karrieretechnische Sackgasse ist.

… die eigenen beruflichen Interessen auf Höheres angelegt sind.

… der Master für den nächsten, schon fest geplanten Schritt auf der Karriereleiter Voraussetzung ist.

… ein Master ganz neue Berufsfelder und Spezialisierungen ermöglicht.

Es gibt also wirklich viele Gründe, den Master neben dem Beruf zu machen. Arbeitgeber unterstützen Arbeitnehmer/-innen in der Regel gerne, denn die berufliche Weiterbildung kommt nicht zuletzt dem Arbeitgeber zugute. Der wohl größte Vorteil, der sich ergibt, wenn der Master neben der Berufstätigkeit (sozusagen als Studium in Teilzeit) gemacht wird, ist sicherlich die sofortige Umsetzbarkeit der im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Denn in Kombination mit der ohnehin vorhandenen Erfahrung im Beruf und am individuellen Arbeitsplatz ist das die höchste Form der Weiterentwicklung.

Fernstudium, Online-Studium und Präsenzstudium

Das sind die drei Möglichkeiten, die man normalerweise hat. Das Präsenzstudium fällt aufgrund der Berufstätigkeit weg, es bleiben also Fernstudium und Online-Studium. Das Fernstudium findet in erster Linie statt, indem die Studierenden ihre benötigten Materialien per Post vom Studienanbieter zugesandt bekommen und sich selbst um zusätzliche Literatur bemühen. Studiert wird in Eigenregie wann und wo immer es passt, Prüfungsphasen sind dagegen Präsenzphasen. Dafür geht normalerweise der Urlaub drauf, sofern man nicht vom Arbeitgeber freigestellt wird oder die Prüfungen am Wochenende ablegen darf. Das Online-Studium unterscheidet sich davon nicht grundlegend: Die Studienmaterialien können per Post versandt werden, viele Inhalte werden aber online über Lernplattformen vermittelt. Die Prüfungen finden entweder in der gleichen Form wie beim Fernstudium statt oder können online in einem passwortgeschützten Bereich unter zeitlichen Einschränkungen absolviert werden.

Disziplin, Organisationstalent und Durchhaltevermögen sind wichtig

Ein Studium in Teilzeit neben der Berufstätigkeit ist nicht ganz einfach. Es erfordert eine Menge Disziplin, sich nach Feierabend nicht mit einem Bier auf das Sofa, sondern mit den Lernunterlagen an den Schreibtisch zu setzen. Wer am Wochenende grundsätzlich lange unterwegs ist, den Tag verschläft oder mit Sport verbringt, wird das Studium neben dem Beruf nur mit Mühe bestehen können. Wer einen Partner oder eine Partnerin hat, sollte sich nach Kräften unterstützen lassen: Frustrationstoleranz, Disziplin und eine ganze Menge Motivation sind wichtig. Der Alltag muss gut organisiert werden, damit die, abhängig vom Studiengang und vom Anbieter, nötigen 10 bis 20 Wochenstunden Lernzeit überhaupt vorhanden sind. Manche Arbeitgeber kommen ihren
Angestellten entgegen
, indem sie wöchentliche Arbeitszeit etwas reduzieren, Gleitzeit oder HomeOffice ermöglichen. Andere Arbeitgeber zahlen das Studium unter gewissen Bedingungen oder geben zumindest Zuschüsse. Lernen und die Prüfungen ablegen muss man aber doch immer selbst, und das kann schwer fallen. Übrigens fällt das Lernen für ein Masterstudium leichter, wenn man noch halbwegs daran gewöhnt ist: Es lohnt also vielleicht hinsichtlich der Motivation doch, den Master möglichst schnell an den Bachelor anzuschließen.

Unterschiedliche Anbieter

Fern- und Online-Studiengänge werden von unterschiedlichen Universitäten, Instituten und Akademien angeboten, und die Zahl vergrößert sich ständig. Seriöse Angebote erkennt man daran, dass die Namen der Anbieter nicht nur bekannt sind, sondern dass als Abschluss des Studiums nicht nur irgendein Zertifikat winkt. Der Master heißt auch wirklich Master, selbst an der Fernuni. Das Angebot ist im betriebs- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich am größten. Exemplarisch für die unterschiedlichen Anbieter ist hier das Fernstudium der Internationalen Hochschule Bad Honeff. Da der Master ein international anerkannter akademischer Abschluss ist, bringt das Fernstudium neben der Berufstätigkeit auch hinsichtlich einer angestrebten internationalen Karriere weiter.

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