Close
Skip to content

Mehr Kunden für das eigene Lokal gewinnen

Vor allem an den Wochenenden schieben sich tausende Einheimische, erlebnishungrige Gäste aus dem Umland und Touristen durch die Hamburger Eventmeilen – von der Reeperbahn bis zum Szeneviertel Ottensen. Blöd nur, wenn im eigenen Lokal trotzdem nichts los ist.

Gastronomie ist ein schweres Geschäft

Es gehört viel Mut dazu, sich mit einem Gastronomiebetrieb selbstständig zu machen, denn das Angebot ist weit größer als die Nachfrage: Wer die dritte Dönerbude auf 100 Metern eröffnet oder das fünfte Lifestyle-Café mit veganen Cupcakes und Soja-Latte, muss sich über mangelnde Kundschaft nicht wundern. Laut offizieller Statistik mussten allein 2013 insgesamt 2538 Gastbetriebe Insolvenz anmelden, wobei dies immerhin eine Verbesserung gegenüber 2012 mit 3011 Insolvenzen darstellte.

Schwer haben es vor allem neue junge Betriebe, denn etablierte Restaurants und Cafés können vielfach auf ein treues Stammpublikum zählen. Wer seit zehn Jahren immer wieder zu “seinem Griechen” geht, wird nicht auf einmal zum neu eröffneten Perser auf der anderen Straßenseite wechseln. Oder?

Kunden müssen angelockt werden

Mit Speck fängt man Mäuse: Das gilt auch für die Laufkundschaft, egal ob im eigenen Viertel oder in der Innenstadt. Ausgesprochen hilfreich sind dabei Aufsteller, die auf den Bürgersteig vor dem Lokal gestellt werden und die auf aktuelle Angebote aufmerksam machen: An schwachen Tagen kann das zum Beispiel ein “2 für 1”-Angebot sein oder “Gratiskaffee zum belegten Brötchen”. Auch kann so auf aktuelle Events im Lokal aufmerksam gemacht werden – das Konzert einer Newcomerband, die froh über die Auftrittsgelegenheit ist, die Lesung eines Nachwuchsautoren aus dem eigenen Viertel oder das wöchentliche Treffen eines Buchclubs, der sich immer wieder über Neuzugänge freut. Entsprechende Aufsteller – auch Kundenstopper genannt – können mit Druck nach Wunsch zum Beispiel im Internet unter www.alu-werbetraeger.de bestellt werden.

Neue Ideen sorgen für Zulauf

Regelmäßige Veranstaltungen sind eine gute Möglichkeit, um Zulauf zu bekommen. Eine andere ist es, auf ganz originelle Konzepte zu setzen oder zumindest möglichst früh bei der neuesten Welle dabei zu sein. So entstanden in den letzten Jahren auf der ganzen Welt Katzencafés, in denen die Gäste mit Katzen knuddeln und schmusen können – das soll gut gegen Stress sein. Von Moskau nach London übergeschwappt ist das Prinzip Geld ist Zeit: In diesen Cafés zahlen die Gäste für die Zeit, die sie im Café verbringen – die Getränke gibt es dafür gratis. Ein Konzept, das sicher auch dem Hamburger gefallen würde, der sich bei einer steifen Brise gerne stundenlang mit heißem Tee wärmt.

Bild: © istock.com/siraanamwong

InstaStory

OXMOX ABO AKTION

das Durchblick-Abo

Werbung