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Statussymbole im Wandel: Worauf junge Menschen Wert legen

6. Juli 2014

Neue Technologien haben in den letzten drei Jahrzehnten fast alle Bereiche des Lebens nachhaltig verändert. So ist es keine Überraschung, dass sich auch Statussymbole im Wandel befinden. Was früher Handys, große Autos und Designer-Marken waren, wird scheinbar durch prahlerische Facebook-Posts ersetzt. Doch diese Annahme täuscht, wenn man einen Blick in die aktuelle Studie wirft.

 

Das klassische Statussymbol hat ausgedient

 

Rund 2.000 Personen wurden 2013 in einer Statusstudie von Different Strategieagentur mithilfe eines Online-Fragebogens über Statussymbole befragt. Das Ergebnis war überraschend: Laut Different gehören beim Statussymbolen-Ranking neun von zehn Möglichkeiten zu den nicht käuflichen Gütern. Vor allem immaterielle Güter, wie Zeit, Gesundheit oder Glück stehen hoch im Kurs. Neben „Kinder haben“, einem „unbefristeten Arbeitsvertrag“ und „sich ehrenamtlich zu engagieren“, schaffte es die „Zeit für sich selbst“ auf den ersten Platz.

 

Unter der Annahme, dass die Mehrheit der Befragten lieber zur Wissens- und Bewusstseinselite als zur Geldelite gehören möchten, wittern vor allem Unternehmen neue Kunden – die oft als Trendsetter in der Gesellschaft eine Vorbildfunktion einnehmen und für ihre Werte einstehen. „Wir haben im Rahmen der Studie herausgefunden, dass es bei Statussymbol-Marken weniger um den Status als um das Symbol geht. Darin liegt die Kunst!“, so Studienleiter Dirk Jehmlich.

 

Der Besitz eines Smartphones zählt daher schon lange nicht mehr zu den Statussymbolen und erlebt eher eine überraschende Wende. Statt ständig Facebook zu checken und E-Mails abzurufen, gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, sich eine bewusste Auszeit von Handy und Internet zu nehmen. Während Begegnungen im realen Leben virtuellen Treffs im Internet vorgezogen werden, wünschen sich etwa 60 Prozent einen großen Freundeskreis „im echten Leben“.

 

Junge Menschen sind sich uneins

 

Im Fokus der Ergebnisbetrachtung steht die Altersgruppe 18 bis 29 Jährigen: Im Vergleich zu den anderen Altersgruppen sind sie sich unschlüssig, welche Statussymbole ihnen am wichtigsten erscheinen. Sie sind vor allem eins: Hin- und hergerissen zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit und dem Streben nach Anerkennung durch materielle Güter. Demzufolge sind junge Deutsche für klassische Statussymbole, aber auch für konservativere Werte empfänglich. So finden 84 Prozent dieser Altersgruppe ein eigenes Haus oder 77 Prozent eine Ehe erstrebenswert. Die nachstehenden Positionen finden sich eher im Bereich der sozialen Anerkennung wieder; sodass es den jungen Menschen wichtig ist; einen Partner zu finden, den andere Menschen für gut aussehend halten und sich etwas leisten können, um ihre Freunde zu beeindrucken.

 

Statussymbole bleiben der Geschäftswelt treu

 

Im Gegensatz zu den unterschiedlichen Wünschen der jeweiligen Altersgruppen können in vielen Berufszweigen noch klassische Statussymbole beobachtet werden. So ist es in der Geschäftswelt unabhängig vom Alter durchaus normal, wenn Geschäftsmänner ihre Position durch teuere Autos oder einen edlen Kleidungsstil zeigen und in Begleitung weltgewandter weiblicher Gefährtinnen zu Geschäftsessen oder anderen Anlässen erscheinen. Vor allem in Großstädten wie Hamburg gehört dies fast schon zum guten Ton, eine attraktive Begleitung zum abendlichen Dinner mitzubringen. Denn auch heute zählen schöne Frauen an der Seite eines wohlhabenden Mannes sinnbildlich als Statussymbol.

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