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Stellensuche in Hamburg – die Arbeitssituation macht es schwer

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Jobsuche sich teilweise sehr schwierig gestaltet. Gerade in Großstädten wie Hamburg ist dies oftmals noch schwerer. Die Unterschiede zeigen sich im Beruf, der Berufserfahrung und ebenso beim Alter des Bewerbers. Ebenso gilt es sich nicht nur auf ein Medium zu verlassen, in dem Stellenangebote veröffentlicht werden.

Stellenangebote finden

Durch die modernen Medien kann ein Großteil der Jobsuche auf das Internet verlegt werden. Allerdings empfiehlt es sich dennoch, die regionalen Medien nicht außer Acht zu lassen und ebenso regelmäßig die Stellenanzeigen in der Zeitung und Zeitschriften durch zu stöbern. Durch die Veränderung der Gewohnheiten immer weiter zum Internet hin, werden immer mehr Angebote dort veröffentlicht. Die Seiten sich dabei sehr unterschiedlich und reichen von Kleinanzeigen auf den diversen Jobseiten bis hin zur Seite der Bundesagentur für Arbeit. Beim Anschauen der Anzeigen ist schnell zu erkennen, dass sich ein Teil der Anzeigen überschneidet und auf mehrere Seiten zu finden sind. Dies macht allerdings nur einen geringen Anteil aus. Es ist sogar empfehlenswert sich nicht nur auf einer Seite zu informieren, sondern das breite Angebot zum eigenen Vorteil zu nutzen. Bei den Anzeigen ist teilweise eine Tendenz zu bestimmten Branchen zu erkennen, welche immer mal wieder einen Wechsel zeigt. Die Überschrift alleine sagt nicht immer alles über den Beruf aus, weshalb es sich im Zweifel anbietet, sich die Zeit zu nehmen und die Anzeige komplett zu lesen. Dabei gilt stets, dass man die eigenen Fähigkeiten, die weit über den erlernten Beruf hinausgehen, nicht unter den Teppich gekehrt werden dürfen. Oftmals wird die Möglichkeit angeboten, dass selbst ungelernte Kräfte sich einarbeiten können und somit nicht direkt abgelehnt werden.

Junge Menschen bevorzugt

Die Problematik, die noch vor einigen Jahren für Kopfzerbrechen gesorgt hat, geht mittlerweile immer weiter zurück. So bekommt ein Großteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Lehrstelle. Dies setzt teilweise voraus, dass sie sich nicht steif nur für einen Beruf interessieren, sondern bis zu einem gewissen Teil Flexibilität zeigen. Die beliebteste Altersgruppe sind die Menschen zwischen Anfang zwanzig und Mitte dreißig. Diese Altersgruppe gilt als am Belastbarsten. Sie sind fit, haben ein gutes Gedächtnis, kennen sich mit den neuen Medien aus und sind oftmals flexibel. Es besteht das Vorurteil, dass diese Eigenschaften mit zunehmendem Alter verloren gehen. Allerdings kommt in diesem Punkt die Frage auf: Ab wann ist man alt oder nicht mehr jung? Mit der steigenden Lebenserwartung bleiben die Menschen länger fit. Die Evolution sorgt ebenso dafür, dass die Menschen belastbarer werden. Durch das Verschieben der Alterspyramide sollten die Betriebe bei der Wahl der neuen Mitarbeiter umdenken. Durch die sinkende Zahl des Nachwuchses, sind viele Betriebe verpflichtet, dass sie sich ebenso mit neuen Mitarbeiter aus der mittleren Generation anfreunden können. Die Bewertung sollte entsprechend der Fähigkeiten und nicht ausschließlich nach dem Alter erfolgen. In den Jahren, in denen viele junge Menschen ohne Lehrstelle da standen, wurden Menschen mit 45 Jahren bevorzugt. In der Zeit war davon die Rede, dass auch jungen Menschen mit weniger Erfahrung eine Chance gegeben werden sollte. Erfolg bringt es, wenn in diesen Punkten ein Gleichgewicht besteht und die Einstellung entsprechend der Fähigkeiten und Anforderungen erfolgt.

Bewusste Bewerbungen bringen Vorteile

Eine Bewerbung sollte dann geschrieben werden, wenn man sich daraus einen Erfolg verspricht. Das Versenden von Bewerbungsunterlagen ist mit Zeit und Kosten verbunden. Vor allem in großen Städten ist das Finden einer neuen Stelle nicht einfach. Dies erfordert oftmals viele Nerven. Die Bewerbungsunterlagen müssen in der Regel nur einmal erstellt werden. Es bietet sich allerdings an, dass das Anschreiben auf den jeweiligen Beruf und Betrieb zugeschnitten ist. Bei den unterschiedlichen Unternehmen, können sich die Jobsuchenden bereits im Vorfeld einen Eindruck über die Chancen machen. In Hamburg ist das Angebot an Berufen und insbesondere an Betrieben sehr bunt gemischt. Je nach Art und insbesondere nach Größe des Unternehmens lassen sich die Chancen entsprechend des eigenen Alters kalkulieren. Die unterschiedlichen Arten von Betrieben nehmen die Durchsicht von Bewerbungsunterlagen nach unterschiedlichen Kriterien vor.

Bei Konzernen ist bereits von Anfang an bekannt, dass diese einen Blick auf das Alter werfen und erst im zweiten Schritt die Qualifikationen betrachten. Kleinere Betriebe hingegen setzen auf die Qualifikationen und den Menschen selbst, da das Arbeitsklima als wichtigen Teil betrachtet wird. Auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen, fällt dies nach wie vor häufig auf.

Arbeitslosigkeit sinkt in Hamburg

Großstädte haben generell ein Problem mit einer hohen Arbeitslosigkeit, die es erschweren einen Job zu finden. Bei Hamburg besteht zusätzlich das Phänomen, dass trotz der Arbeitslosenquote viele Stellen unbesetzt sind. Dies liegt unter anderem an der Konzentration auf bestimmte Branchen, die sich durch den Hafen ergeben und dennoch nicht dem Ausbildungsziel vieler Jugendlichen entsprechen. Aus diesem Grund schreiben die Unternehmen die Stellen aus und sprechen damit auch auswärtige Personen an, die diesen Beruf erlernt haben. Dies reduziert die Chancen für die in Hamburg lebenden Personen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass von den arbeitslosen Menschen Umschulungen vorgenommen werden, die allerdings zeitintensiv sind und in dieser Zeit kein Geld verdient wird. Ist eine Familie auf den Lohn angewiesen, muss es sich entweder um eine bezahlte Umschulung handeln oder eine andere Arbeitsstelle angenommen werden.

Tipps für die Arbeitssuche in Hamburg

Um eine Arbeitsstelle in Hamburg, idealerweise in Wohnortnähe zu finden, gilt es sich über die Stellenangebote an unterschiedlichen Stellen zu informieren. Dabei muss auch keine Scheu vor dem direkten Nachfragen in den Betrieben bestehen. Engagement zeigen und zu seinen Fähigkeiten und Kenntnissen stehen, das ist sehr bedeutsame Punkte, wenn sich Arbeitssuche für Stellen bewerben. Gerade bei zunehmendem Alter sind diese Eigenschaften immer wichtiger, da die Chancen nur die das Abgeben der Bewerbungsunterlagen zunehmend sinkt. Erfahrung in einem oder mehreren Berufen ist dabei ebenso von Vorteil, wie Kenntnisse und Talente, die man sich durch die Freizeit und das Leben in der Familie angeeignet hat. Da bei größeren Unternehmen lediglich die Bewerbung für den Bewerber spricht und diesen vorstellt, sollte diese modern, individuell und dennoch passend zur Branche sein. Wer sich unsicher ist, kann sich durch einen Bewerbungscoach beraten lassen oder andere Kurse besuchen. Diese Menschen wissen, was heutzutage gefragt ist und welche Bewerbungsunterlagen bevorzugt sind. Grundlegend ist immer wichtig, dass man sich selbst treu bleibt und verkörpert.

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