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Studium finanzieren in Deutschland

Studium finanzieren in Deutschland

20. Oktober 2018

Studium finanzieren in Deutschland

Die Finanzierung des Studiums baut bei vielen Studenten auf verschiedenen Säulen auf. Den größten Posten tragen die Eltern, von denen viele ihre Kinder unterstützen. Die durchschnittliche Zahlung, die ein Student von seinen Eltern erhält, beträgt 469 EUR im Monat. Viele Eltern leisten diese Zahlung freiwillig. Das Gesetz besagt jedoch, dass Eltern verpflichtet sind, ihre Kinder bis zum Abschluss der ersten Ausbildung zu unterstützen. Dabei dürfen die Kinder wählen, ob sie eine Lehre oder ein Studium absolvieren möchten. Die Eltern können Freibeträge vom Einkommen geltend machen, um ihren eigenen Lebensunterhalt im vollen Umfang decken zu können.

Leistungen nach Bafög beziehen

Grundsätzlich haben alle Studenten Anspruch auf Leistungen nach dem Bafög, wenn sie die Altersgrenze bei Beginn des Studiums noch nicht überschritten haben oder diesbezüglich mit der Erziehung von Kindern oder der Pflege eines Angehörigen einen Nachteilsausgleich geltend machen können.
Tatsächlich bekommen Studenten aber nur eine durchschnittliche Zahlung von 138 EUR im Monat, obwohl der volle Anspruch bei etwa 750 EUR im Monat liegt. Grund dafür ist, dass das Einkommen der Eltern und des Studenten selbst in vollem Umfang angerechnet wird. Dabei können Eltern, die miteinander verheiratet sind und keine weiten unterhaltsberechtigten Kinder haben, nur einen Freibetrag von etwa 1.750 EUR monatlich geltend machen. Dabei handelt es sich um einen gemeinschaftlichen Verdienst. Lieg die Eltern mit ihrem Verdienst über diesem Betrag, wird die Hälfte auf das Bafög angerechnet. Die Summe, die übrig bleibt, wird dem Studenten ausgezahlt.

Weitere Einnahmequellen der Studenten

Viele Studenten haben einen Nebenjob, aus dem sie ein durchschnittliches Einkommen von 207 EUR beziehen. 104 EUR kommen aus Krediten oder aus dem Erspartem. So kommt der durchschnittliche Student auf ein monatliches Einkommen von 918 EUR. Dem stehen Ausgaben von 819 EUR gegenüber, sodass die meisten Studenten mit ihrem Geld gut auskommen.
Sollte einmal ein Engpass eintreten, können auch Studenten 1000 Euro online leihenund so eine gewisse Zeit überbrücken. Auch Investitionen, die plötzlich und unerwartet erforderlich werden, etwa weil etwas kaputtgeht, können mit einem kleineren Kredit überbrückt werden. Der Vorteil liegt darin, dass die Zinsen günstig sind und die Kosten für die Inanspruchnahme des Kredits überschaubar bleiben. Der Student kann wählen, ob er kleinere Raten zahlen oder eine kurze Laufzeit wählen möchte, um die Schulden so schnell wie möglich wieder zu tilgen.

Ausgaben für Miete und Lebenshaltung

Die Miete und die Kosten für das Studium sind in den deutschen Universitätsstädten sehr unterschiedlich. Während Hamburg und München zu den teuren Städten zählen, sind Berlin, Rostock und Greifswald günstiger. In Berlin und auch in Potsdam müssen keine Studiengebühren gezahlt werden. Zudem sind die Mieten vor allem im Osten Berlins recht günstig. Gleiches gilt für die ostdeutschen Universitätsstädte Greifswald und Rostock. Hier betragen die durchschnittlichen Mieten etwa 350 EUR, während sie in München bis zu 600 EUR kosten. Zu den weiteren Ausgaben gehören Kosten wie Lebensmittel, Bekleidung, Kultur und eine Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel. Dabei bieten jedoch viele Universitäten ein Semesterticket an.

[KS]
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