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Zahlungsmittel – von der Muschel zur Kreditkarte

Wer heute in einem Geschäft oder in einem Onlineshop einkauft, der zahlt ganz selbstverständlich mit einer Kreditkarte, Paypal oder Lastschrift. Neue Zahlungsmittel bestimmen den Markt. Keiner denkt jedoch darüber nach, wie weit der Weg bis zum praktischen Plastikgeld war. Dieser Weg führte von Tauschgeschäften über die Münzen zum Papiergeld, und endet heute beim bargeldlosen Zahlungsverkehr.

Tauschen statt zahlen

Die ersten Geschäfte, die Menschen untereinander gemacht haben, waren reine Tauschgeschäfte. Wer zum Beispiel ein Werkzeug haben wollte, der tauschte es gegen ein Tierfell ein. In Polynesien gab es das erste Zahlungsmittel, und zwar in Form von Muscheln, die statt eines Tauschobjekts eine frühe Form von Geld dargestellt haben. Später kam Gold als Zahlungsmittel dazu, aber auch Vieh und Getreide waren beliebt, wenn es etwas bezahlen werden musste. Auf Wikipedia fanden wir sehr gute berichte hierzu.

Im Mittelalter wurde dann das erste Geld in Umlauf gebracht, aber die Münzen hatten keinen bestimmten Wert, es ging vielmehr um das Gewicht. Dieses Gewichtsgeld war nicht nur umständlich in der Handhabung, sondern auch sehr schwer. Aus diesem Grund begann man Münzen aus Edelmetallen, wie zum Beispiel Silber in Umlauf zu bringen, die je nach Größe einen unterschiedlichen Wert darstellten.

Das erste Geld aus Papier

Während man in Europa noch mit vielen unterschiedlichen Münzen bezahlen musste, waren die Chinesen schon ein wenig weiter, denn im Reich der Mitte konnten die Menschen schon im 10. Jahrhundert mit Geldscheinen bezahlen. Im Mittelalter kam das Papiergeld dann schließlich auch nach Europa und es wurden die ersten Zettel, Wechsel und Kassenanweisungen ausgegeben. Ein richtiges Zahlungsmittel war dieses Papiergeld allerdings nicht, es stellte vielmehr eine Art Auszahlungsbeleg bei der jeweiligen Bank dar.

Auf den Zetteln und Wechseln konnte die Bank sehen, wie viel der Kunde bekam, und man zahlte ihm dann einen bestimmten Betrag in Münzen aus. Im 19. Jahrhundert spielte Gold wieder eine große Rolle, und auch in Deutschland wurde wie in anderen Industriestaaten auch, mit Münzen aus Gold bezahlt.

Bargeldlos bezahlen

Nachdem sich das Papiergeld in Europa etabliert hatte, dauerte es nicht lange und das sogenannte immaterielle Geld begann seinen Siegeszug. Es waren Banken in Italien, bei denen die Kaufleute und später auch die einfachen Bürger ein Konto eröffnen konnten. Geld wurde auf das Konto eingezahlt, es wurde verbucht und konnte dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder an den Kunden ausgezahlt werden. Auch Überweisungen von einem zum anderen Konto waren bereits möglich.

Selbst Zinsen gab es von einigen Banken auf das eingezahlte Geld, und so wurde das Konto bei der Bank mehr und mehr auch zu einem Sparkonto.

Das elektronische Geld

Heute ist das elektronische Geld ein beliebtes Zahlungsmittel, denn immer mehr Menschen zahlen schnell und einfach mit der Kreditkarte. Aber auch Bargeld erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit, denn bis heute zahlen knapp 51 % der Deutschen lieber mit barem Geld als mit der Karte. In der Beliebtheitsskala folgt dann die Bankkarte oder EC-Karte, und erst dann kommt die Kreditkarte ins Spiel.

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