Konzert-Tipps der Woche (26.-30.11.)

Konzert-Tipps der Woche (26.-30.11.)

23. November 2018

Montag, 26. November

Slayer, Barclaycard Arena, ab 72,- €

Nachdem sie sich den Ruf als eine der aggressivsten Bands erspielten, ein ganzes Genre prägten und zur Inspiration für viele Bands wurden, verabschieden sich die kalifornischen Trash-Metal-Helden. Auf der „Final World Tour“ wollen es die mehrfachen Grammy-Gewinner Tom Araya (Ges., B.), Kerry King (Git.), Paul Bostaph (Dr.) und Gary Holt (Git.) noch einmal krachen lassen. Special Guests: Lamb of God, Obituary und Anthrax.

Mit „Neon Nature“ liefern die vier Österreicher tanzbaren Gitarren-Pop: Farewell Dear Ghost, Häkken, ab 17,20 €

Dienstag, 27. November

Farmer Boys, Headcrash, ab 27,15 €

Der schwäbische Powertrupp um die Bandgründer Matthias Sayer (Ges.), Alex Scholpp (Git.) und Ralf Botzenhart (B.) kehrt samt den Neuzugängen Timm Schreiner (Dr.) und Richard Düe (Key.) auf die Bildfläche zurück. Das Album „Born Again“ soll neue und langjährige Alternative Metal-Fans begeistern.

Jazz Heroes, Stage Club, ab 30,- €

Der Hamburger Jazz-Schlagzeuger Björn Lücker erfüllt sich (und vielen Fans) einen Traum. Im Trio mit Florian Weber (Piano) greift Gary Peacock (83) zum Bass, der unter anderem im Keith Jarrett Trio zur lebenden Legende wurde.

Konzert-Tipps der Woche (26.-30.11.)

Clueso

Mittwoch, 28. November

Clueso, Große Freiheit 36

Während seiner Reisen und Tourneen hat der 38-jährige Sänger und Gitarrist viele Stücke geschrieben, die nicht auf die bisherigen Studioalben passten. Aus diesem Grund hat Clueso sein „Handgepäck“ auf einer eigenen Platte gebündelt. Selbst produziert und eingespielt, teilt der ansonsten Arenen füllende Musiker seine Songsammlung in ausgewählten Clubs.

Peter Murphy, Knust, ab 40,90 €

Der 61-jährige Brite war mit seiner Band neben Joy Division und The Cure ein musikalischer Wegbereiter des Post-Punk, Darkwave und Gothic. 1980 wurde das Bauhaus-Debüt „In The Flat Field“ veröffentlicht, das nun den Kern des Konzertabends bilden soll. Mit Murphy am Gesang und u. a. dem Original-Bassisten David J.

Der 27-jährige Nigerianer gilt als „the next big thing“ im modernen Soul: Jacob Banks, Docks, ab 28,30 €

Konzert-Tipps der Woche (26.-30.11.)

MC50

Donnerstag, 29. November

MC50, Fabrik, ab 41,- €

1968 trat eine Band in Detroit auf die Bühne und rauschte lautstark durch ein Set von enorm aggressiven Stücken. Kurze Zeit später veröffentlichten MC5 den Live-Zusammenschnitt unter dem Titel „Kick Out The Jams“. Jetzt soll das 50-jährige Jubiläum der Kult-Platte gefeiert werden. Sänger und Gitarrist Wayne Kramer (70) geht in Begleitung von Soundgarden-Gitarrist Kim Thayil, Sänger Marcus Durant (Zen Guerilla), Bassist Dug Pinnick (King’s X) und Fugazi-Drummer Brendan Canty auf Tribute-Tour.

MC5 waren damals die Hausband der White Panther Party, einer Ergänzung der Black Panther. Sie spielten ihren High Energy-Rock auf Demonstra­tio­nen gegen u. a. Rassismus und gegen den US-Krieg in Vietnam. Die einzig Deutschland-Tour von MC5 organi­sier­te unser damals noch sehr jugendlicher OXMOX-Herausgeber, im Vorpro­gramm mit Rio Reiser und Otto Waalkes.

Der Sänger und Gitarrist feiert mit Ehefrau Kira und den fünf Kindern „Irish Christmas“: Angelo Kelly & Family, Mehr! Theater, ab 25,35 €

Doom Metal aus Australien trifft auf Doom Death aus Hamburg: Mournful Congregation und Ophis, Bambi galore, ab 13,- €

Tom Toxic und sein Trio spielen ursprünglichen Rockabilly. Außerdem feiert der Frontmann seinen Geburtstag: Tollhaus Trio,

Teufels (Bargteheide), Eintritt frei

Konzert-Tipps der Woche (26.-30.11.)

Hozier

Freitag, 30. November

Hozier, Mehr! Theater, ab 42,90 €

Der 28-jährige Ire verbindet Blues mit Soul und Jazz, getragen von seiner einzigartigen Stimme. Seit der Veröffentlichung seiner Hit-Single „Take Me To Church“ ist der Sänger und Gitarrist zum internationalen Star gereift.

Nina Hagen, Deutsches Schauspielhaus, ab 10,- €

Die 63-jährige Ausnahmekünstlerin über das Programm: „Ich singe und spiele viele Songs von Bertolt Brecht in einer ganz neuartigen, trotzdem altgekannten Weise.“ Mit Fred Sauer (Piano), Warner Poland (Git.), Michael O’Ryan (B.) und Marcellus Puhlemann (Dr.).

 

[KS]
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