Konzerte der Woche (14. - 20.01.)

Konzerte der Woche (14. – 20.01.)

17. Januar 2019

Montag, 14. Januar

Die Fantastischen Vier, Barclaycard Arena, ab 46,- €

Auch nach 29 Jahren bleiben Andy Y (51), Thomas D (49), Michi Beck (50) und Smudo (50) ihren Fans „Troy“. 2018 erschien ein neues Album der Stuttgarter Sprechgesangsakrobaten. Auf der „Captain Fantastic“-Tour dürfen HipHop-Klassiker wie „MFG“ und Co. nicht fehlen.

Arkansauce, Cowboy und Indianer, Eintritt frei

Ethan Bush (Mandoline, Ges.), Zac Archuleta (Git., Ges.), Tom Andersen (B., Ges.) und Adams Collins (Banjo, Ges.) verbinden Bluegrass, Americana, Folk, Country und Funk. Das Quartett aus Arkansas bringt heute und morgen fußstampfende Grooves auf den Kiez.

Nach mehrjähriger Pause meldet sich das schwedische Indie-Rock Duo zurück: Friska Viljor, Uebel & Gefährlich, ab 28,20 €

Dienstag, 15. Januar

Snow Patrol, Barclaycard Arena, ab 55,06 €

Wildness“ heißt die aktuelle Platte der britischen Alternative-Rocker. „Es geht um die uralte Form von Wildheit. Etwas Lebendiges und Schönes, das mit der Verbindung zwischen uns und der Natur zu tun hat“, erklärt Sänger Gary Lightbody (42). Seine Mitstreiter Nathan Connolly (Git.), Paul Wilson (B.), Johnny McDaid (Key.) und Jonny Quinn (Dr.) bleiben dem Sound treu, der sie mit „Chasing Cars“ weltbekannt gemacht hat.

Der 20-jährige Brite präsentiert seinen Stilmix aus Punk und HipHop: Yungblud, Uebel & Gefährlich, ab 18,30 €

Rock´n`Roll-Power-Pop mit amerikanischem Frontmann und spanischen Musikern: Kurt Baker Combo, Hafenklang, ab 10,- €

Mittwoch, 16. Januar

Monster Magnet, Grosse Freiheit 36, ab 35,- €

2018 erschien mit „Mindfucker“ das elfte Studioalbum der amerikanischen Hardrocker. „In these crazy times I’ve been wanting to just drive my car at 100 miles per hour and howl … So I wrote songs I can do that with“, sagt Mastermind Dave Wyndorf. Mit Garret Sweeny (Git.), Phil Caivano (Git.), Chris Kosnik (B.) und Bob Pantella (Dr.) bringt der 62-Jährige seinen Raser-Rock auf die Bühne.

Bernard Allison, Downtown Bluesclub, ab 28,20 €

Das aktuelle Studiowerk des 53-jährigen Amerikaners wurde bei Ruf Records veröffentlicht – dem Label, das für seinen Vater gegründet wurde: die verstorbene Blueslegende Luther Allison. Mit „Let It Go“ führt der Sänger und Gitarrist das musikalische Erbe fort und den Blues zurück zu seinen Wurzeln.

Die 12-köpfige rumänische Blaskapelle beschwört die Seele der Zigeunermusik: Fanfare Ciocarlia, Fabrik, ab 19,- €

Eines der ältesten traditionellen Orchester feiert das chinesische Neujahrsfest: Suzhou Chinese Orchestra, Laeiszhalle, ab 8,50 €

Donnerstag, 17. Januar

Jens Friebe, Hafenklang, ab 18,30 €

Nach „Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache dir ist nichts passiert” hat sich der 42-jährige Musiker und Journalist wieder einen tollen Album-Titel ausgedacht: „Fuck Penetration!“. Mit Wortspielereien kennt sich der Nordrhein-Westfale aus – und mit mehrsprachigem Indie-Pop ebenso.

Vincent Moser, Cotton Club, ab 8,- €

Der Local Hero und seine Blues Guitar Night BandAndreas „Gelle“ Gellrich (B.), Karsten Reimann (Dr.) sowie Markus Glosser (Tasten) – huldigen Genre-Helden von B. B. King bis Muddy Waters.

Industrial-Rock aus Frankreich trifft auf Post-Punk aus Polen: Dear Deer und Cabaret Grey, MS Stubnitz, ab 10,- €

Freitag, 18. Januar

The Jeremy Days, Docks, ab 40,85 €

Die J’Days sind wieder da: Mehr als 30 Jahre nachdem die Hamburger mit „Brand New Toy“ zur erfolgreichen Pop-Band wurden. Im Docks, nicht weit von ihrem damaligen Proberaum (dem Hafenklang Studio) entfernt, will sich die Gruppe um Dirk Darmstaedter (53, Ges., Git.) – bis auf Bassist Christoph Kaiser – in Originalbesetzung durch ihr Repertoire spielen.

You Me At Six, Gruenspan, ab 24,90 €

Im Oktober 2018 erschien mit „VI“ die aktuelle Platte des Pop-Punk-Quintetts. Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren veröffentlichten Josh Franceschi (Ges.) und Co. außerdem ihr Debüt „Take Off Your Colours“. Im Rahmen der Tour stehen die ältesten und jüngsten Songs der Briten im Fokus.

Kieran Hilbert, Cowboy und Indianer, Eintritt frei

Der nach dem Steamhammer-Frontmann Kieran White benannte Sänger und Gitarrist rockt Hamburgs Kiez seit seinem 13. Lebensjahr und begleitete Udo Lindenberg 1988 auf der „Feuerland-Revue“. Nachdem Kiri 2016 am Lindenberg-Album „Stärker als die Zeit“ mitwirkte, begab er sich 2018 nach Memphis Tennessee, um „My First Blues“ aufzunehmen. Heute und morgen soll „Kiri´s 48 Birthday Bash“ gefeiert werden.

Mit dem 73-jährigen Charlie Harper (Ges.) sind die britischen Punkrocker unverwüstlich: UK Subs, Fabrik, ab 20,- €

Die Brüder Arlt sind eine norddeutsche Institution in Sachen Blues: B.B. & The Blues Shacks, Downtown Bluesclub, ab 26,- €

Samstag, 19. Januar

Anna Calvi, Kampnagel, ab 29,- €

Das männliche Bild, das die Rockmusik der Fender Telecaster allgemein eingeräumt hat, wackelt wenn die 38-jährige Britin in die Seiten greift. Ihr drittes Album „Hunter“ ist ein musikalisches Manifest zum Überwinden von Geschlechtergrenzen.

Sign X, Marias Ballroom, ab 9,- €

Die Hardrock-Formation mit Sebastian Zierof (Ges.), Oliver Scheer (Git.), Steve Lagleder (B., Ges.), Michael Mehl (Dr., Ges.) und Michel Jotzer (Key., Ges.) entstammt zu Teilen der Hamburger Kultband Châlice. Im neuen Line-up wird bekannten Songs neuer Wind eingehaucht und an frischen Sign X-Titeln gearbeitet.

Brian May (71, Git.) und Roger Taylor (69, Dr.) gaben der skandinavischen Tribute-Band ihren Segen: Queen Machine, Gruenspan, ab 24,90 €

Bedingung für Bands bei diesem Showcase-Festival: Sie dürfen noch nie in Deutschland auf der Bühne gestanden haben: Mucke bei die Fische, Molotow, ab 12,20 €

Zu warmer Surfmusic durch den Winter grooven: Willy & The Wild Surfers, Chattahoochee, Eintritt frei

Der 75-jährige Brite macht sich noch einmal auf den Weg nach Amarillo: Tony Christie, Sporthalle, ab 57,60 €

Sonntag, 20. Januar

Ella Mai, Grosse Freiheit 36, ab 28,30 €

Die hübsche Britin ist erst 24 Jahre jung, doch ihr R’n’B klingt, als stünde eine Musikerin mit viel Erfahrung dahinter. Ella Mai´s gleichnamiges Debüt erobert die Charts dies- und jenseits des Atlantiks und begeistert Fans von Lauryn Hill bis Alicia Keys.

The Vibrators, Hafenklang, ab 13,- €

Pete (Ges., B.), Darrell Bath (Git.) und John „Eddie“ Edwards (Dr.) spielen ihren UK-Punkrock seit 1976 und sind eine der ersten bekannten Bands des Genres. Die aktuelle Platte des Londoner Trios heißt passenderweise „Past, Present and into the Future“.

Die antifaschistische Band verbreitet ihre Songs in galizischer Sprache: KeltOi, Monkeys Music Club, ab 14,65 €

[KS]
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