Konzert-Review: Gunna/ Jamiroquai

Konzert-Review: Gunna/ Jamiroquai

13. Juli 2019

06.06., Docks

In Deutschland auf dem Vormarsch, in den USA längst Kulturgut: Trap – ein Subgenre des Hip-Hop. Der 25-jährige Newcomer aus Georgia brachte mit Highlights wie „Drip too hard“ oder „Speed it up“ rund 600 Feierwütige zum Ausrasten. Begleitet wurde er von Tour-DJ whoistaurus, der schon vor Beginn des Auftritts mit angesagten Hip-Hop-Hits Moshpits auslöste. Etwas verspätet begann die energiereiche Show und bot kaum Erholungsphasen. Die Stimmung war durchweg auf dem Höhepunkt und das trotz Verzicht auf besondere Showeinlagen. Lediglich ein kurzes E-Gitarrensolo bot Abwechslung. Die Rufe nach Zugaben blieben nach dem einstündigen Auftritt aus.

Jamiroquai

28.05., Barclaycard Arena

Space Cowboy JayKay ist mit seiner 10köpfigen britischen Acis-Jazz-Band Band Jamiroquai in Hamburg gelandet. Eins von zwei Konzertzen überhaupt in Deutschland. Ein wenig wohlgenährter aber in seinen Bewegungen immer noch sehr agil, hat er das teilweise sitzende Publikum in der Barclaycard Arena ab dem 2. Stück, nämlich „Little L“ (genau, das mit den doubleclaps) von den Stühlen geholt und sie bis ans Ende des immerhin zweieinhalbstündigen Konzerts tanzen lassen! Natürlich zu Nummern wie „Cosmic Girl“, „Virtual Insanity“ oder eben auch „Space Cowboy“. Bekannt für seine außergewöhnlichen Kopfbedeckungen dürfte es ihn wohl sehr gestört haben, dass eine Zeit lang die LEDs seines buntleuchtenden Helms ausgefallen sind. Dem Konzert und der Stimmung hat’s jedenfalls keineswegs geschadet.

Konzert-Review: Gunna/ Jamiroquai

[KS]
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