Review: Hammaburg Festival

Review: Hammaburg Festival

17. September 2018

Hammaburg Festival

17.08., Großmarkt

Als Pendant zum metalligen ElbriotFesti­val, wurde in diesem Jahr erstmals das Groß­markt-Gelände für eine zweite Ver­anstaltung genutzt, die den Mittelalter-/Folk-Rock huldigt. Etwa 5.000 Besucher haben das Debüt live miterlebt. Um 17 Uhr fiel der Startschuss mit Feuerschwanz, ehe sich die Apokalyptischen Reiter bereitmachten, um u. a. vom „Roten Reiter“ zu erzählen. Nach eher düsteren Tönen, gab’s mit Schandmaul den gutgelaunten Kon­trast – und während zum Abschluss „Dein An­blick“ lief, ergriff ein Fan auf dem Gelände die Initiative, um seiner Freundin einen Antrag zu machen – dieser wurde unter Tränen ange­nom­men. Das frische Liebesglück konnte daraufhin her­vorragend beim Headliner In Extremo ge­fei­ert werden, die – wie immer – fulminant mit Pyro, Feuer und tollen Songs (u. a. „Vollmond“, „Sternhagelvoll“) ablieferten.

J. Stock

[KS]
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