Review: M’era Luna

31. August 2017

M’era Luna

12.+13.08., Hildesheim

Anfangs stand das Festival unter keinem guten Stern – wettertechnisch war es am Freitag sehr an­spruchsvoll, 45 Liter Regen pro Quadrat­meter verwandelten den Boden in einen katas­trophalen. Nachdem genug Stroh im Infield ausgelegt wurde, konnte die schwarze Party steigen. Bands wie Unzucht, Ost-Front, Pro­ject Pitchfork oder Subway to Sally heizten ordentlich ein. Dann wurde es eine „Night to remember“: ASP fingen gegen 21 Uhr mit „Kokon“ an. Nachdem der Song astrein per­formt wurde, wurde es still und dunkel: Strom­ausfall! Unter lautem Ap­plaus ging es nach 35 Minuten mit „Wechsel­balg“ und funktionier­endem Strom weiter – inzwischen schüttete es wieder wie aus Kü­beln. Mit „Umriss­ma­nn“ beendete die Grup­pe einen denkwür­digen Auftritt.

Korn live beim M’era Luna

 

Später als erwartet wurde Zeit für den Headliner aus den USA: Korn. Die NU-Metaller er­schütterten das Gelände mit den tieferge­stimmten siebensaitigen Gitarren, dem fünf­saitigen Bass und dem Slap-Basss­piel von Arvizu. Die große, mit sehr vielen Lich­tern ausgestatteten Bühne tat ihr übriges, damit der Auftritt ein voller Erfolg wurde. Dazu Songs vom Schlage „Here To Stay“, „Co­ming Undone“ oder „Freak On A Leash“. Am Sonntag zeigte sich der Himmel freund­lich, sodass Bands wie Versengold, Mega­herz oder Mono Inc. wenig Probleme hatten, die Zuschauer zu begeistern. Es folgte ein exzellenter Auftritt von Schandmaul sowie final die Performance der Berliner Synthie-Pop-Band And One. Sehr zum Gefallen der Fans spielen sie Lieder vom Schlage „Get You Closer“ oder „Shouts of Joy“. Dann war Schluss, ein tolles Festival geht – wie immer friedlich – zu Ende.

 

M’era Luna

M’era Luna

Korn live beim M’era Luna

Korn live beim M’era Luna

X