Review: RockHarz Festival - 04.-07.07. - Flugplatz Ballenstedt

Review: RockHarz Festival – 04.-07.07. – Flugplatz Ballenstedt

12. Juli 2018

Das „größte kleine Festival“, wie Alexx Wesselsky (Eisbrecher) liebevoll sagte, hat sein 25-Jähriges gefeiert und fuhr zum Silberjubiläum mit einem Line-Up der musikalischen Extraklasse (u. a. In Flames, Hammerfall) auf. Kein Wunder, dass das Festival restlos ausverkauft war – 17.000 Metalheads feierten ausgelassen ihre Lieblingsbands. Der Startschuss fiel am Mittwoch mit Monument. Nach einem sonnigen Tag, eroberten am späten Abend dann die Thrash-Metaller von Kreator die Bühne und stellten u. a. fest: „Satan Is Real!“.

Tag zwei hatte wieder ausschließlich Sonnenschein in petto und verwandelte das Festival-Gelände so langsam, aber sicher in eine Staubwüste. Und auch musikalisch ging es heiß her: So zeigten u. a. Letzte Instanz oder Equilibrium, wo der Metalnagel hängt. Als erstes, großes Highlight betraten die Finnen von Amorphis bei tiefstehender Sonne die Stage und feuerten ordentlichen Melodic/Death-Metal ab – neue Stücke (u. a. „Golden Elk“), wechselten sich gekonnt mit bekannten Hits (u. a. „Silver Bride“, „House Of Sleep“) ab – sehr zur Freude der Fans. Während Schandmaul fröhliche Töne transportierten, konnten sich die Besucher schon mal darauf einstellen, im Anschluss die „heilige Metal-Messe“ mit den Headlinern von Powerwolf zu zelebrieren. Die Saarländer lieferten – wie immer – eine ordentliche, wenn auch langsam ausgelutschte Show ab. Hits, wie „We Drink Your Blood“ luden dennoch eindrucksvoll zum Mitsingen ein. Wer danach noch Power hatte, ließ den Abend mit Mr. Hurley & Den Pulveraffen ausklingen …

Amorphis

Amorphis

Review: RockHarz Festival - 04.-07.07. - Flugplatz Ballenstedt

Powerwolf

Powerwolf

Powerwolf

Amorphis

Amorphis

Der Freitag hatte wettertechnisch nichts Neues zu bieten: Blauer Himmel und Sonnenschein war­en an der Tagesordnung. Dafür gab’s musi­kalisch viel zu entdecken: So stand mittags mit Annisokay ein absoluter Geheimtipp auf der Bühne, der astreinen, melodischen Metalcore fabriziert. Songs wie „Blind Lane“, „Sky“ oder die neue Single „Unaware“ wurden gebührend vom Publikum gefeiert. Wer sich am frühen Abend über crowdsurfende Quietsche-Enten wunderte, dem sollte gesagt sein, dass diese bei einem Alestorm-Auftritt – scheinbar – dazugehören. Als die lustigen Töne verschwanden, wurde es hart: Eisbrecher – erfolgreiche Vertreter der Neuen Deutschen Härte – performten mit u. a. „Miststück“, „This Is Deutsch“ oder „Was Ist Hier Los?“ absolute Kracher, die die Ohren ordentlich durchpusteten. Der Powermetal, den die Headliner von Hammerfall anschließend auf die Bühne brachten, sorgte für eine lockerleichte Verschnaufpause. Die Masse, die überwiegend mit passendem Merch gekleidet war, sang „Hectors Hymn“ oder das passende „Hearts (Harz) On Fire“ lautstark mit. Versengold und Eisregen beendeten den wunderschönen, vorletzten Tag.

Annisokay

Annisokay

Annisokay

Annisokay

Annisokay

Annisokay

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Hammerfall

Hammerfall

Hammerfall

Der Samstag zeigte sich wieder von seiner besten Wetterseite und lud mit u. a. Serenity oder Trollfest zu entspannten Mittagsstunden ein. Großen Andrang gab es bei den – inzwischen – Stammgästen von Gloryhammer, die mit ihren powermetalligen Geschichten über den „Hollywood Hootsman“ oder die „Unicorn Invasion Of Dundee“ eine riesige Party veranstalteten. Um die schweißtreibende Massenekstase abzukühlen, spritzten die Security-Kräfte regelmäßig mit einem Schlauch riesige Wasserstrahle in die Menge. Mit u. a. Cannibal Corpse ließ man den gutturalen Gesang hochleben, ehe Die Apokalyptischen Reiter Deutsche Musik mit u. a. „Auf Und Nieder“ zelebrierten. Daraufhin wechselte sich Prog.-Metal (Paradise Lost) mit Spaß-Metal (Knorkator) ab. Nach einer kurzen Danksagung zum 25. Jubiläum, standen dann die letzten Headliner von In Flames in den Startlöchern. Mit astreinem Melodic-Death-Metal á la „Paralyzed“, „Cloud Connected“ oder dem abschließenden „The End“, brachten die Schweden den Harz ein letztes Mal zum Beben. Nach dem Late Night Special von Manntra ging die Jubiläums-Ausgabe friedlich zu Ende. Fröhliche Besucher sowie Mitarbeiter machten das „große kleine Festival“ wieder zu einem ganz besonderen.

Die Apokalyptischen Reiter

Die Apokalyptischen Reiter

Die Apokalyptischen Reiter

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Gloryhammer

Gloryhammer

Gloryhammer

Gloryhammer

In Flames

In Flames

In Flames

In Flames

In Flames

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Justine Stock

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