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Die größten Mythen rund um eine Erkältung

Es wird immer kühler und der Winter steht vor der Tür. Besonders in der kalten Jahreszeit ist es nicht gerade unwahrscheinlich, dass man von Erkältungsviren erwischt wird und sich mit Husten, Schnupfen und einem unangenehmen Kratzen im Hals herumplagen muss. Jeder von uns hat so ganz eigene Hausmittelchen und Kniffe, um der Erkältung den Garaus zu machen, doch darunter befinden sich nicht selten einige Erkältungs-Mythen. Welche das genau sind, erfahren Interessierte im Folgenden, doch vorneweg sei gesagt, dass sich jeder über Erkältungserkrankungen hinreichend informieren sollte, um dem vorzubeugen, damit es einem nicht ganz so oft erwischt.

Ernährungs-Irrtümer bei einer Erkältung

Es gibt unzählige Tipps und Tricks, die die Beschwerden einer Erkältung lindern sollen und die mal mehr und mal weniger helfen. Einige dieser Tipps können als Mythen kategorisiert werden, da sie kaum eine Wirkung gegen Husten und Co. erzielen. Genauso viele Erkältungs-Kniffe haben jedoch tatsächlich eine positive Wirkung in Bezug auf die Erkältungsbeschwerden, wie beispielsweise das gemäßigte Trinken von warmem Bier. Die darin enthaltenden Bitterstoffe wirken antibakteriell und hemmen die Erkältungserreger. Zudem können generell warme Getränke reizlindernd im Rachenraum sein. Generell ist jedoch zu sagen, dass Alkohol eher bei einer Erkältung schadet, deshalb sollte der Tipp mit dem warmen Bier nur in Maßen umgesetzt werden. Als Erkältungsmythen sind jedoch die folgenden Tipps einzustufen:

  • Warme Milch gegen Hustenreiz: Bei schleimproduzierenden Husten lieber auf das Milchtrinken verzichten, da dies die Schleimproduktion noch erhöht.
  • Hühnersuppe: Das Essen einer Hühnersuppe kann zwar kurzzeitig Linderung schaffen, da die Schleimhäute befeuchtet und Viren abgetötet werden, aber positive Auswirkungen der enthaltenden Inhaltsstoffe auf das Immunsystem konnten noch nicht stichhaltig nachgewiesen werden.
  • Heiße Zitrone: Ebenso wird heißer Zitronensaft als Mittel zur Bekämpfung der Erkältungsbeschwerden häufig überbewertet. Zwar benötigt der Körper Vitamin C, aber dieses wird auch durch andere Nahrungsmittel aufgenommen, die weniger Säure enthalten und damit reizschonender sind.

Sport, Schlaf & Sauna? Was hilft wirklich?

Viele Menschen, die unter Erkältungsbeschwerden leiden, gehen gern in die Sauna, um mögliche Giftstoffe auszuschwitzen, worin aus medizinischer Sicht auch nichts dagegen spricht – mit Ausnahme von Fiebererkrankungen. Ansonsten können regelmäßige Saunabesuche auch das Immunsystem stärken und vorbeugend wirken. Bei leichten Erkältungen und leichteren Beschwerden ist es zudem auch nicht schädlich, gemäßigten Sport zu treiben und sich viel zu bewegen. Das heißt, wer einen leichten Schnupfen hat, kann ohne weiteres Sport machen und sich bevorzugt im Freien aufhalten. Ein Sportverbot gilt allerdings bei Fiebererkrankungen und generell bei Betroffenen, die sich schwach und kraftlos fühlen. Hier sollte mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden.

Viel Schlaf ist ebenfalls ein probates Mittel, um neue Kräfte zu sammeln und sich zu erholen, wobei es laut klinischer Studien keinen konkreten Beweis für die heilende Wirkung von Schlaf gibt. Aber solange es dem Betroffenen gut tut, spricht nichts dagegen.

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