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OXMOX Parteien-Check: Aktion Partei für Tierschutz – Bürgerschaftswahl Hamburg 23. Februar

Wir haben die Spitzenkandidaten der Bürgerschaftswahl für euch genauer unter die Lupe genommen.

Ihre Position zu folgenden Punkten findet ihr hier. Die aufgeführten politischen Meinungen entsprechen nicht zwingend denen des Verlags und dienen lediglich zur Orientierung der Leser.


    1. Was planen Sie, wenn Sie gewählt werden?
    2. Welche Vergünstigungen planen Sie für den Wähler?
    3. Welche Verbote planen Sie, wenn Sie gewählt werden?
    1. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zum Thema Millionenförderung großer Medienunternehmen.
    2. Gilt das auch für unabhängige Kleinstmedien?
  1. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zum Thema Fahrverbote sowie ausreichend innerstädtische Parkplätze.
  2. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zur CO2 Steuer.
    1. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zur Beteiligung an Kriegs-/Auslandseinsätzen.
    2. Soldaten-Werbung an Hamburgs Schulen.
    3. 17-jährige Hamburger als Soldaten.
  3. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zum Nulltarif im HVV.

 

Tierschutz hier! Hamburg – Maike Drewes (49)

Tierschutz hier Maike 1 - OXMOX Parteien-Check: Aktion Partei für Tierschutz - Bürgerschaftswahl Hamburg 23. Februar

1. A) Das Thema Tierversuche ist ein großes Anliegen. Hier werden wir uns dafür einsetzen, das rigorose Kontrollen aller Institute in kurzen unangekündigten Phasen stattfinden. Grundsätzlich müssen Wege geschaffen werden, dass die Labore schnellstmöglich geschlossen werden. Wir werden weiter Sorge tragen, dass der Tierschutz als Bildungsauftrag in alle erziehenden Einrichtungen gebracht wird, damit die Gesellschaft frühzeitig den Umgang mit diesen Lebewesen vermittelt bekommt.

B) Auch wenn die Hundesteuer in Hamburg relativ gering gegenüber anderen Städten ist, muss sie weg, da sie nicht zweckgebunden verwendet wird. Beispielsweise zur Schaffung von mehr Freilaufflächen.

C) Die Verbote: Tierversuche auszuführen. Wölfe und Füchse zu bejagen und Jagdscheine für Hobby-Jäger auszustellen. Ein weiterer Ausbau von Windkraftanlagen.

2. A) Eine direkte Förderung, also Geldzuwendungen bringen immer die Gefahr der Einflussnahme mit sich. Das ist nicht der richtige Weg. Indirekte Förderung wie Umsatzsteuerprivilegien oder Vertriebsförderungen oder Projektunterstützungen dagegen sind legitim.

B) Ja. Auch unabhängige Kleinstmedienunternehmen sind mit finanzieller Unterstützung nicht mehr „unabhängig“. Voraussetzungen für eine Förderung sollten nach Möglichkeit auch „kleinere“ Unternehmen mit einbeziehen.

3. Der Verkehr sollte weitestgehend aus den Innenstädten verbannt werden. In den Vorstädten müssen Alternativen geschaffen bzw. verbessert werden, wie der Ausbau im ÖPNV. So wird ein Verzicht auf ein PKW erzielt und somit müssen auch nicht mehr innerstädtische Parkplätze geschaffen werden.

4. Die CO2-Steuer ist im Ansatz natürlich wichtig, aber die bisherige Bepreisung bringt keine ausreichenden Ergebnisse. Mit ein paar Cent mehr pro Liter Sprit wird niemand dazu gebracht, auf das Auto zu verzichten.

5. A) Leider lassen sich nicht alle Kriegseinsätze verhindern. Grundsätzlich sind wir gegen jede Form von Gewalt – gegen Menschen, wie gegen Tiere.

B) Soldaten-Werbung halten wir nicht für sinnvoll an Schulen.

C) Die Entscheidung einen solchen Beruf auszuüben, sollten rechtlich nur Erwachsene treffen dürfen. Und das ist bekanntermaßen nicht 17 Jahre.

6. Ein kostenloser ÖPNV wäre ein idealer Schritt. Dies würde viele Pendler und Innenstadt-Besucher dazu bringen, das Auto zu Hause zu lassen. Ob dies jedoch finanzierbar ist, muss geprüft werden.


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