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OXMOX Parteien-Check: Tierschutzpartei – Bürgerschaftswahl Hamburg 23. Februar

Wir haben die Spitzenkandidaten der Bürgerschaftswahl für euch genauer unter die Lupe genommen.

Ihre Position zu folgenden Punkten findet ihr hier. Die aufgeführten politischen Meinungen entsprechen nicht zwingend denen des Verlags und dienen lediglich zur Orientierung der Leser.


    1. Was planen Sie, wenn Sie gewählt werden?
    2. Welche Vergünstigungen planen Sie für den Wähler?
    3. Welche Verbote planen Sie, wenn Sie gewählt werden?
    1. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zum Thema Millionenförderung großer Medienunternehmen.
    2. Gilt das auch für unabhängige Kleinstmedien?
  1. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zum Thema Fahrverbote sowie ausreichend innerstädtische Parkplätze.
  2. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zur CO2 Steuer.
    1. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zur Beteiligung an Kriegs-/Auslandseinsätzen.
    2. Soldaten-Werbung an Hamburgs Schulen.
    3. 17-jährige Hamburger als Soldaten.
  3. Bitte erklären Sie Ihren Standpunkt zum Nulltarif im HVV.

Tierschutzpartei – Patricia Schröter Morales (22)

Patei Mensch Umwelt Tierschutz Patricia Schröter Morales - OXMOX Parteien-Check: Tierschutzpartei - Bürgerschaftswahl Hamburg 23. Februar

1. A) Einen Stopp aller Tierversuche in Hamburg, keine Genehmigungen mehr für Zirkusse mit Wildtieren (inkl. Ponykarussell auf dem Dom), eine staatlich finanzierte ethische Reduzierung der Stadttauben in Hamburg und damit weniger Reinigungskosten, die Förderung des HVV und seinen weiteren Ausbau, mehr Investition in umweltfreundliche Fernwärme und Umnutzung zugunsten des Sozialbaus in Hamburg.

B) Einen günstigen (idealerweise kostenlosen) HVV.

C) Ein Verbot der Tierversuche und ein Verbot für Wildtiere im Zirkus.

3. Wir möchten nicht unbedingt Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge, sondern nach und nach den Ausstieg Hamburgs aus dem motorisierten Individualverkehr. Deshalb möchten wir verkehrsfreie Zonen schaffen, welche nach und nach erweitert werden können. Aber natürlich nicht von heute auf morgen. Die Reduzierung muss einhergehen mit mehr HVV (Ausbau & Taktung). In den Randgebieten brauchen wir dafür mehr Parkplätze.

4. Um in Hamburg unsere Klimaziele zu erreichen, müssen viele Hilfsmaßnahmen zusammengreifen. Eine sozial ausgeglichene CO2-Steuer finden wir sinnvoll.

5. A) Wir sind gegen Krieg. Es werden zu viele Zivilist*innen dabei verletzt, außerdem haben wir kein Vertrauen in jegliche Kriegsmacht. Es besteht immer die Gefahr, dass auch heutzutage geschwächte Länder benutzt werden, um Stellvertreterkriege zu führen oder die eigene Wirtschaft zu bereichern. (Deutschland ist auf Platz vier der Rüstungsexporteur*innen der Welt).

B) Kinder versuchen für Krieg zu begeistern ist falsch. Vor allem in einem Alter, in dem man zwar schon Actionfilme sieht, man aber noch nicht die Reichweite und das wahre Leid hinter Waffengewalt kennt.

C) Dass Minderjährige sich für die Bundeswehr entscheiden dürfen, ist in unseren Augen unverantwortlich. Ob man „nur“ an der Waffe ausgebildet wird, oder sie schon benutzen darf, ist egal. Wenn man argumentiert, dass Minderjährige zu jung seien um ein Kreuz bei einer Bundestagswahl zu machen, sind sie noch lange zu jung um einzuschätzen, was Krieg und eine Beteiligung daran bedeutet.

6. Der HVV muss noch attraktiver werden. Nicht viele Leute nehmen das Auto, wenn sie schon mit ihren Steuern für den ÖPNV gezahlt haben. Außerdem kann so jede*r Bürger*in an umweltfreundlichem Verkehr teilnehmen. Davon profitieren Geringverdiener*innen, Praktikant*innen, Senior*innen und auch Menschen ohne festen Wohnsitz, die sich sonst unmöglich eine 7 € Tageskarte leisten könnten machen sich nicht weiter strafbar.

 

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