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USV-Anlagen im gewerblichen Einsatz auf dem Vormarsch

Die Hamburger Unternehmenswelt untermauert ihren fortschrittlichen Geist auch in puncto Sicherheit. Denn bei den USV-Anlagen geht Hamburg keine Kompromisse ein: Sei es im kommerziellen oder im medizinischen Bereich, ist die unterbrechungsfreie Stromversorgung keine Option, sondern eine Pflichtaufgabe.

Ein Konzept mit vielen Einsatzgebieten

Die USV ist in vielen Bereichen wichtig, doch am kritischsten ist sie vermutlich im Krankenhaus. Dort geht es schließlich nicht um finanzielle Schäden, sondern um das leibliche Wohl von Menschen. Die Stromversorgung muss in Krankenhäusern folglich zu jeder Zeit und absolut ohne Ausnahmen gewährleistet sein; redundante Systeme sind die Grundvoraussetzung für den Betrieb eines jeden Krankenhauses. An dieser Stelle kommen USV-Anlagen ins Spiel: Die unterbrechungsfreie Stromversorgung ist im Falle eines Netzausfalls unmittelbar einsatzbereit und erhält den Betrieb aufrecht. Im Krankenhaus, im Rechenzentrum oder in der Großbank, sind USV-Batterien somit keine Unbekannten. Dasselbe gilt in der Industrie: Speziell in der Massenfertigung können schon wenige Stunden Stillstand Millionenverluste bedeuten – für viele Unternehmen ein existenzbedrohendes Szenario.

Die Frage sollte also nicht lauten, ob der Betrieb sich die USV leisten kann, sondern viel eher, ob man es sich leisten kann, auf sie zu verzichten. Die Hamburger Unternehmensszene beantwortet letztere Frage eindeutig mit Nein und wer in diesem Themengebiet noch nicht aktiv geworden ist, der kann online die ersten Schritte unternehmen. So gibt es alle nennenswerten Infos zu USV-Batterien auf www.ntc-gmbh.com, einem der führenden Anbieter für Notstromaggregate und USV-Systeme. Wichtig ist dabei nicht nur die Hardware, sondern auch die Zusammenarbeit der einzelnen Komponenten; konsequenterweise werden auch Installation und Wartung vom Anbieter übernommen, da dieser die kritischen Punkte am besten kennt.

Dazu kommt die Vorsorge – denn nüchtern betrachtet verhält es sich mit USV-Systemen wie mit Versicherungen: Im besten Fall werden sie gar nicht benötigt. Umso interessanter ist der Blick auf die Vielfalt innerhalb der USV-Familie. Neben hochwertigen Batterien kommen auch Dieselmotoren zum Einsatz, diese haben den Vorteil, dass sie keine Batteriebänke benötigen, keine Oberschwingungen erzeugen und als sehr betriebssicher gelten. Aufgrund des gewachsenen Markts sind USV-Diesel mit einer breiten Leistungsspanne vertreten. 100 kVA (1 Voltampere ist übrigens gleich 1 Watt) gelten als Einsteigerstufe, die Obergrenze liegt bei über 2.000 kVA; selbst große Stromkreisläufe können damit aufrechterhalten werden. Zum Vergleich: Generatoren, wie sie beispielsweise in Wohnmobilen eingesetzt werden, liefern in der Regel 2,8 bis 3,6 kVA. Die Potenz der USV-Systeme wird dadurch offensichtlich.

USV-Batterien nach wie vor im Mittelpunkt

Dennoch geben USV-Batterien den Takt vor. Sie sind das Herzstück der meisten USV-Anlagen, da sie lückenlos integriert werden können und für jede Anforderung ein maßgeschneidertes System erstellt werden kann. Schließlich sind die Kriterien bei der Auswahl des passenden USV-Systems ganz unterschiedlich, und das betrifft nicht nur die Leistung, sondern auch die Architektur der Komponenten sowie des Gesamtsystems. So benötigen Veranstaltungszelte nicht dieselbe USV-Anlage wie ein Krankenhaus, und auch für Rechenzentren, Fertigungshallen oder Rettungsdienst-Leitstellen gibt es stets eine ganz eigene optimale Lösung. Nicht ohne Grund handelt es sich bei den meisten USV-Anlagen um Unikate, und diese zu erstellen, ist Aufgabe des USV-Versorgers: Die Stromversorgung ist ein komplexes technisches Thema, in das man sich zwar einarbeiten kann, doch gerade bei der unterbrechungsfreien Versorgung will jedes Detail beachtet werden. Darüber hinaus laufen optimierte, der Situation angepasste Systeme effizienter und damit auch kostengünstiger. Die Rentabilität des Systems erhöht sich also und trägt zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens bei.

Energiewende als weiteres Argument pro USV-Batterie

Die optimale USV-Versorgung zeichnet sich somit durch eine perfekte Anpassung an die Umgebung aus. Denn ob mit Ökostrom oder mit herkömmlichem Strom, sind die möglichen Gründe für eine Unterbrechung zahlreich; der klassische Stromausfall von Netzseite aus ist wohl das bekannteste Beispiel, doch auch Unter- oder Überspannungen sowie Oberschwingungen stellen Risikofaktoren dar. Dies hört sich bedrohlicher an, als es in Wahrheit ist, denn gerade in Deutschland gilt die Versorgung als durchweg stabil, was nicht zuletzt an der wachsenden Versorgung durch Sonne und Wind liegt.

Denn ausgerechnet die geplante Energiewende stellt dabei (aus technischer Sicht) eine Herausforderung dar. Grundsätzlich wird es durch die Hinzunahme von Sonnen- und Windkraft schwieriger, die Stabilität auf dem bekannten hohen Niveau zu halten. Durch die verschiedenen Quellen wird das Netz stärker belastet, im Fachjargon ist von Stress die Rede. Dazu kommt, dass die alternativen Energiequellen längst nicht so konstant sind wie Strom aus Kohle- oder Atomkraft, das Netz jedoch auf eine konstante Bereitstellung abzielt.

In der Folge bedeutet das, dass neuere und bessere Infrastruktur benötigt wird, um im Zuge der Energiewende ein stabiles Netz zu garantieren. Die stabile Stromversorgung mit Sonne und Wind ist somit als klares Ziel definiert, neue Leitungen und bessere Speicher sollen Abhilfe schaffen. In stromintensiven Umgebungen bleibt die USV-Batterie folglich ein Muss, an dem kein Weg vorbeiführt. Bedeutet: Sowohl die Batterien als auch wichtiges Zubehör, beispielsweise Batterieschränke oder robuste Gestelle, werden in der Industrie 4.0 und vielen anderen Einsatzbereichen ihren Platz finden und diesen auf absehbare Zeit nicht mehr verlassen.

Bild: © istock.com/svedoliver

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