Filmstarts der Woche

30. Januar 2018

The Disaster Artist

US 17, ab: 01.02., R: J. Franco

Die ebenso wahre wie amüsante Geschichte über die Entstehung eines der miesesten, aber gerade deshalb wohl zum Kult avan­cierten Film der jüngeren Hollywood-Ge­schichte: „The Room“ aus dem Jahre 2003. In den Hauptrollen als idealistische, aber hoffnungslos dilettantische Filme­macher glänzen James Franco („Milk“) und sein Bruder Dave Franco („Scrubs“). Auch da­bei: Zac Efron, Sharon Stone und Seth Rogen.

Das Leben ist ein Fest

FR 17, ab: 01.02., R: O. Nakache & E. Toledano

Gelungene Komödie um einen Hochzeitsplaner, bei dessen Party im Traumschloss alles schief­geht. Wie man das Figuren-Karussell tempo­reich in Schwung hält sowie die Pointen-Knöp­fe effizient drückt, hat das französische Regie- und Autorenduo Nakache/Toledano bei ihrem Comedy-Coup „Ziemlich beste Freun­de“­ üb­erzeugend unter Beweis gestellt.

Der seidene Faden

US 17, ab: 01.02., R: P.T. Anderson

Daniel Day-Lewis hat bekanntgegeben, dass dies sein letzter Film sei. Das in wunder­schöne Bilder verpackte, bewegende Drama spielt im Nachkriegs-London und dreht sich um die Begegnung eines gefeierten Mode­schöpfers mit einer jungen Frau (die in Deutschland lebende Luxemburgerin Vicky Krieps aus u. a. „Colonia Dignidad“ und „A Most Wanted Man“), die zu seiner Muse werden soll …

Die kleine Hexe

DE 18, ab: 01.02., R: Mike Schaerer

Liebevoll gemachte Verfilmung des Kinder­buch-Klassikers von Ottfried Preußler. Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) ist erst 127 Jahre alt. Deshalb darf sie in der Walpurgis­nacht noch nicht mit ihren Artgenossinnen auf dem Blocksberg tanzen. Doch damit will sie sich nicht abfinden. Trotz der Warnungen ihres treuen Raben Abraxas schleicht sie sich auf die große Party, wird aber natürlich von der fiesen Oberhexe erwischt.

Die Verlegerin

US 17, ab: 22.02., R: S. Spielberg

Die USA Anfang der 70er: Verlegerin und Rep­ort­er der Washington Post (u. a. Meryl Streep und Tom Hanks) versuchen trotz massiven Drucks und Drohungen der Regierung, die so­genannten „Pentagon-Papiere“ zu veröffentli­ch­­en. Diese beweisen, dass der blutige, lange Jahre anhaltende Vietnam-Krieg schon wesent­lich früher geplant war, als Washington öffent­lich zugibt. Fantastische Schauspieler, exzell­en­te Regie, Kamera, Schnitt und Musik (John Williams) sowie ein cleveres Drehbuch sorgen für ganz großes Kino.

Freddy/Eddy

DE 16, ab: 01.02., R:T. Tüllmann

Psycho-Thriller um einen jungen Mann (Felix Schäfer), dem während einer Lebenskrise sein imaginärer Freund aus der Kindheit wiederer­scheint. Der sieht nicht nur exakt so aus wie er, er ist auch der Auslöser für eine Reihe von schrecklichen Ereignissen …

Licht

DE 17, ab: 15.02., R: K. Kaisser

Erst nachdem ihre Familie während eines Ur­laubs ermordet wurde, findet die 17-jährige Luna heraus, dass ihr Papa ein russischer Spion war. Als einzige Überlebende ge­rät das Mäd­chen ins Fadenkreuz diverser Geheimdienste. Der beste Freund ihres Vaters will Luna helfen und sie ins Ausland schmug­geln. Doch die will erst herausfinden, warum ihre Liebsten sterben mussten. Spannender Thriller.

Maze Runner 3: Die Auserwählten in der Todeszone

US 17, ab: 01.02., R: W. Ball

Zum Abschluss der dystopischen Thriller-Tri­logie führt Thomas (Dylan O’Brien) den Rest der jugendlichen Flüchtlinge in die von Legen­den umrankte „Last City“. Falls sie aus diesem, dem tödlichsten Labyrinth bisher, heraus­kommen sollten, finden sie endlich Antworten auf die Fragen, die sie sich bereits ihr ganzes Leben lang stellen.

Mein Großvater Salvador Allende

MX/CL 17, ab: 01.02., R: M. Tambutti Allende

Eine Dokumentarfilmerin begibt auf die Spu­r­en ihres Großvaters Salvador Allende, der Anfang der 70er als sozialistischer Prä­sident mit der Korruption in Chile aufräumen wollte. Das Ergebnis war ein durch die USA unterstützter Militärputsch, der ihn schließ­lich das Leben kostete.

 

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