Liebe Kommiliton*innen,
Der Semesterstart zeigt uns mal wieder, wo die Uni Hamburg gerade steht: Die Sparpolitik des Hamburger Senats ist mittlerweile direkt sichtbar in unserem Studi Alltag. Wir sitzen in überfüllten Seminaren, stehen vor verschlossenen Bibliothekstüren, weil die Öffnungszeiten zusammengestrichen wurden, und müssen zusehen, wie Studiengänge oder ganze Schwerpunkte aus dem Vorlesungsverzeichnis verschwinden. Als wäre das nicht genug, spüren wir die finanzielle Belastung an ganz konkreten Stellen: Bei den Preisen in den Mensen, wo ein bezahlbares Mittagessen zur Ausnahme wird und kaum noch Gerichte unter 5 Euro zu finden sind, und auf unserem Konto- denn mit über 400 Euro Semesterbeitrag stoßen viele von uns längst an die finanzielle Schmerzgrenzen.
Dass wir diesen Zustand nicht mehr hinnehmen können und wollen, haben wir im Sommer gemeinsam bewiesen: Über 8.000 Studierende und Beschäftigte sind bei der „Wissen schafft Zukunft“ – Demo am 11.06.26 auf die Straße gegangen und haben gezeigt, wie viel wir bewirken können, wenn Beschäftigte und Studierende der Hamburger Hochschulen an einem Strang ziehen. An diesen Protest knüpfen wir in der kommenden Legislaturperiode2026/27 an.
Trotz der Kürzungen zeigt sich auf dem Campus täglich, wie viel Power in unserer Studierendenschaft steckt. Die Fachschaftsräte organisieren sich gegen die Kürzungen, studentische Initiativen halten das Campusleben aufrecht, und auch wir als AStA bieten euch unter anderem wieder eine vielseitige Ersti-Woche, voll befüllte Ersti-Beutel und ein abwechslungsreiches und vor allem kostenloses Kulturkursprogramm! Wir gehen aber auch mit klaren Aufträgen in die neue Legislaturperiode: Wir halten den Druck auf den Senat aufrecht, fordern die Rücknahme der Kürzungen und kämpfen für bezahlbare soziale Infrastruktur – vom Essen in der Mensa über den Semesterbeitrag bis hin zu günstigeren Wohnraum und fairen Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten. Schließt euch uns und euren Fachschaften an, organisiert euch und bringt euch ein. Gemeinsam können wir viel erreichen! Auf ein solidarisches Semester!
Euer AStA der Uni Hamburg
Viele Grüße, Mila│Pressesprecherin






