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Dr. Wolfgang Wodarg: Hintergründe der Panik

Hintergründe der Corona-Panik

Der via YouTube veröffentlichte Film „Stunning insights into the Corona-panic by Dr. Wolfgang Wodarg“ (produziert von OVALmedia) enthält kritische Informationen und eine Ermutigung für all jene, die spüren, dass an der Corona-Panik irgend etwas nicht stimmt. Ein Protokoll des Vortrags:

Ich möchte etwas erzählen über die Corona Virus-Epidemie, die wir angeblich haben sollen. Ich dachte erst dieser Hype geht wieder vorbei, aber es hat sich so gesteigert, dass man mal genauer darüber nachdenken muss. Ich war Amtsarzt, habe ein Gesundheitsamt geleitet und ein eigenes Sentinel gehabt, ein Monitoringsystem für Grippeerkrankungen. Ich habe jedes Jahr in meinem Bereich (ca. 150.000 Einwohner) beobachtet, wie viele Menschen krank werden.

Wir haben jedes Jahr überall auf der Welt immer neue Viren, weil diese sich verändern müssen. Wenn dieselben Viren nochmal kämen, würde unser Immunsystem sie erkennen und sie könnten uns nicht krank machen. Das heißt, die Viren könnten sich nicht vermehren und das wollen sie ja. Deshalb müssen sie sich immer ein bisschen ändern und wir haben jedes Jahr neue Varianten. Es gibt etwa hundert verschiedene Virus-Typen und diese verändern sich dauernd. Das ist Tatsache und wir haben uns bisher kaum darum gekümmert, welche Viren nun diese Grippe oder Erkältungskrankheit, oder wie man es nennen will, verursachen.

Aber es hat Untersuchungen gegeben, über mehrere Jahre in Glasgow, mit den Tests, die es gab. Das heißt, man hat nicht alle hundert Viren untersucht, sondern nur die, für die es Tests gab. Man hat acht oder zehn verschiedene Viren beobachtet und da waren immer auch Corona-Viren dabei. Dies sind die Zahlen aus Glasgow:

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Da hat man von 2005 bis 2013 geprüft, welche Erreger bei akuten Atemwegserkrankungen vorkommen. Die bunten Säulen sind jeweils die Erreger. Und im grünen Bereich sind in jedem Jahr die Corona-Viren dabei gewesen. Diese haben immer einen Prozentsatz von 7-15 % bzw. 5-14 %. Das schwankt ein bisschen, aber es ist normal, dass immer auch ein großer Anteil Corona-Viren dabei sind.

Was jetzt passiert ist: In Wuhan befindet sich das größte Sicherheitslabor für Viren in ganz China. Das heißt, da gibt es sehr viele Spezialisten. Es ist eine große Stadt mit ca. elf Millionen Einwohnern. Dort gibt es große Krankenhäuser in deren Intensiv-Abteilungen wahrscheinlich immer hunderte Leute behandelt werden, die Lungenentzündungen haben. Bei weniger als 50 Patienten wurden die Viren im Labor geprüft und dabei eine neue Sorte entdeckt.

Wenn ein Virologe so etwas findet, trägt er das in eine große Datenbank ein. Diese ist weltweit für Wissenschaftler zugänglich, zum Beispiel auch in Berlin. Man hat also hierzulande nachgeschaut und dann versucht einen Test zu entwickeln, um diese speziellen – angeblich neuen – Viren messen zu können. Dazu gibt es ein Protokoll, das der Virologe Christian Drosten bei der WHO (Weltgesundheitsorganisation) eingereicht hat. Der Test ist dann sehr schnell zugelassen worden.

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Normalerweise ist ein Test ein Medizinprodukt und muss validiert – das heißt, sehr genau kontrolliert – werden: Was sagt dieser Test eigentlich, was misst er eigentlich? Bei diesem handelt es sich um einen Inhouse-Test, der in der Berliner Charité entwickelt wurde. Aber weil es keinen validierten Test gab und die große Panik entstand, hat man gesagt, dann benutzen wir diesen überall. Herr Drosten hat den Test zur Verfügung gestellt, aber ein Virologe kann natürlich nicht sagen, ob das Ding gefährlich ist, oder nicht. Er kann nur sagen, der ist anders, da haben wir einen Test, da haben wir keinen …

Aber ist das etwas Gefährliches, Herr Drosten? Das kann er nur an weiteren epidemiologischen Daten erkennen. Das heißt, wenn man beobachtet, wie krank sind die Menschen, wie schnell werden sie wieder gesund, sterben mehr als früher … Hier ist es ganz wichtig, dass man die Daten aus den Vorjahren heranzieht und vergleicht. Dass man sich zum Beispiel die Mortalitätsraten anguckt: Wie viele Leute sind an Viruserkrankungen gestorben.

Wenn ich einen bestimmten Erreger suche, zum Beispiel Corona-Viren, kann ich bei der Gesamtbevölkerung nachschauen. Da wird – während der Grippezeit – wahrscheinlich bei 8-10 % ein Virus zu finden sein. Irgendetwas, das ein bisschen oder ein bisschen mehr krank macht. Wenn ich allerdings in die Arztpraxen gehe und da gucke, findet man natürlich viel mehr positive Fälle. Und wenn man ins Krankenhaus geht und dort Proben nimmt, dann wird man bei noch mehr Menschen eine Corona-Infektion finden.

Das heißt, je nachdem welche Anteile der Bevölkerung ich untersuche – die Normalbevölkerung, die Menschen im Wartezimmer von Ärzten, die Leute in der Klinik oder Menschen, die sterben –werde ich dabei immer auch diese 7-15 % Corona-Viren finden. Ob die Leute daran sterben, oder ob sie an anderen Erregern sterben und der Corona-Virus nur dabei ist, kann ich damit noch nicht sagen. Wenn ich jetzt nach Italien gucke und es heißt, die sterben alle, dann möchte ich wissen, wo die Tests genommen worden sind. Wenn man diese im Krankenhaus benutzt hat, bei Schwer- und Sterbenskranken, dann steigt natürlich die Todesrate an Corona.

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Krankheitsspezifische Mortalität meint, wenn jemand eine definierte Krankheit hat, wieviel Prozent sterben dann daran. Wir haben bei der saisonalen akuten Atemwegserkrankung, die wir im Volksmund Grippe nennen, eine Mortalität von ca. 0,1 % – das ist normalerweise die Obergrenze. Von tausend Einwohnern stirbt also jeden Winter einer an Grippe. Jetzt müssen wir prüfen, ob das mehr oder nicht mehr durch Corona-Viren sind. Wenn in Deutschland zum Beispiel 20-30.000 Menschen – das ist, was man öffentlich annimmt – mehr durch diese Grippe sterben würden, als üblicherweise.

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Jetzt wissen wir, dass die Corona-Viren immer ungefähr 5-14 % ausmachen. Angenommen, wir hätten die letzten Jahre im Krankenhaus schwerkranke Menschen mit einem Test auf Corona-Viren untersucht – das ist natürlich nicht geschehen – hätten wir damit rechnen müssen, immer 2-3.000 Menschen, die an Atemwegserkrankungen gestorben sind, zu finden, bei denen auch Corona-Viren nachweisbar waren. Davon sind wir jetzt noch weit weg.

Es ist in diesem Fall offensichtlich so, dass Virologen etwas Interessantes gemacht und damit die chinesische Regierung sehr stark beeindruckt haben.

Diese hat daraus eine riesige Sache gemacht. Das war politisch plötzlich sehr wichtig und ging völlig aus dem virologischen Rahmen raus. Es wurde überall Gesichtserkennung an den Flughäfen montiert, es wurde Fieber gemessen – das Fieberthermometer regelte den Verkehr in Chinas Straßen! Diese Sache war so bedeutsam, dass sie sich auch international ausgewirkt und die Politik sich darum gekümmert hat und Stellung nehmen musste.

Die Politik hat die eigenen Virologen gefragt. Diese meinten auch, es sei eine wichtige Sache. Man könnte helfen und zum Beispiel einen Test machen, wie in China. Da ist etwas gesponnen worden, ein Netz aus Informationen und Meinungen hat sich entwickelt. Und die Politik hat sich dieses Netz angezogen. Das hat dazu geführt, dass sich die Politik jetzt aus dem Fenster hängt und diese Argumente praktisch benutzt. Auch um einzuschätzen, wem geholfen werden muss, was an Notmaßnahmen geschieht, was verboten werden muss, wer in Quarantäne muss …

Das bedeutet, dass es jetzt ganz schwer für Kritische wird zu sagen: „Halt, da ist gar nichts los.“ Das erinnert mich an das Märchen mit dem König, der gar keine Kleider anhatte und nur ein kleines Kind traute sich zu sagen, „der ist nackig“. Die anderen Hofschranzen – welche die Regierung um Rat fragt, das sind ja keine Fachleute – haben hofiert. So werden jetzt auch die Politiker von vielen Wissenschaftlern hofiert, die wichtig sein wollen, weil sie Gelder für ihre Institute brauchen.

Aber da fehlt eine nüchterne Betrachtungsweise, die einfach mal fragt: „Und woran habt ihr das erkannt, dass Corona gefährlich ist? Wie war es denn vorher? Hatten wir das nicht letztes Jahr auch schon? Ist das überhaupt was Neues?“

Quellen:

www.wodarg.com

www.corona-film

Bei den verwendeten Bildern handelt es sich um Screenshots aus der betreffenden Dokumentation.

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