Leserbriefe

1. Januar 2018

Betr. Konzerte

Liebes OXMOX-Team,

vielen, vielen Dank für diesen wundervollen Abend mit HIM im Docks! Das war ein riesen Geschenk und ich kann es immer noch nicht ganz glauben! 😀 Das ist ein „Once in a Lifetime“-Ding gewesen und ich bin Euch unendlich dankbar!!! Ich trage euch im Herzen!“
Anna R.

Wir freuen uns, dass dir das Konzert so gut gefallen hat! Ein bisschen traurig sind wir ja schon, dass Ville Valo & Co. die Bühne nun verlassen …

Dank eurer Top Tipps habe ich gesehen, dass mein Lieblingssänger Corey Taylor nach Ham­burg kommt – ob nun mit Slipknot oder Stone Sour ist mir gleich. Zum Glück konnte ich noch schnell zwei Tickets für den Gig ergattern!“
Pascal K.


Auch wir waren hin und weg vom Stone Sour-Konzert! Den Rückbericht gibt’s übrigens in dieser Ausgabe.

Betr. Lampedusa-Zelt

UNSER INFO-ZELT AM STEINDAMM ERNEUT VON SCHLIESS­UNG BEDROHT!

Wieder einmal versucht die Versammlungs­behörde unser Zelt am Steindamm zu entfernen! Das ist mittlerweile das 5. Jahr. In diesem Jahr wählt die Behörde den indirekten Weg in Form neuer Vorschriften für das Lampedusa-Zelt. Sie sehen vor, dass wir das Zelt ständig an drei Seiten offenhalten sollen – wie einen Pavillon. Das bedeutet, dass wir die politische Mahn­wache zumindest im Winter – nicht fortführen können! Ohne die drei Zeltwände wäre es für etwa die Hälfte des Jahres ganz einfach viel zu kalt, zu windig und zu nass, um die Stunden zu überstehen. Denn wir sind dort sieben Tage die Woche 24 Stunden. Die Behörden kennen unsere schwierige Lage seit fünf Jahren und wissen, dass sich nichts daran geändert hat. Unsere Forderungen werden bis heute von der Hamburger Regierung ignoriert. Wir können nur vermuten, dass das politische Ziel der Be­hörden die Auflösung des Lampedusa-Zeltes ist, das zum Symbol des Kampfes von Ge­flüchteten und Migranten für ihre Rechte geworden ist. Wir wissen nicht, ob die Ver­sammlungsbehörde von sich aus diese neue Anordnung getroffen hat, oder ob das im Auftrag der Hamburger Regierung geschah. Klar ist, dass keine Bürgerinitiative oder politische Gruppierung die Auflagen für das Zelt erfüllen könnte. Wir fordern deshalb im Namen der Menschenwürde, dass die Anord­nung der Versammlungsbehörde zum Offen­halten des Zeltes nach drei Seiten umgehend zurückgezogen wird! Wir werden für unser Recht vor Gericht streiten und auf der Straße!
Wir brauchen Arbeitserlaubnis und Aner­kennung unserer italienischen Papiere!
Soli­darität mit allen afrikanischen und ander­en Geflüchteten!”

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