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DER LETZTE AN DER BAR – GEDANKEN AM TRESEN DES LEBENS

von Henning Wehland

#23 – DAS GESETZ DER TOLERANZ

Du bist der King, das wichtigste Ding, Du kannst entscheiden über Unsinn und Sinn…“ („Das Gesetz der Toleranz“ Henning Wehland)

Wer braucht schon Gesetzte? Eigentlich erklärt sich die Welt von alleine. Wir wissen, was sich gehört und was nicht. Aber warum haben wir dann so viele unbeantwortete Fragen?

Ich nenne es „Bausparverhalten“. Wir versuchen erstmal unsere „Schäfchen ins Trockene zu bringen“. Vorsorge und danach können wir an die Anderen denken.

Ich möchte diese Philosophie auf die Probe stellen:

Im Religionsunterricht hat mein Lehrer uns ein Gleichnis geschildert, über die Auffassung von „Himmel“ und „Hölle“.

Er sagte, stell Dir vor: Ein langer Tisch und ein großer Topf Suppe in der Mitte.

An jedem Platz liegt ein Löffel mit langem Stiel. So lang, dass man sich die Suppe nicht zum Mund führen kann.

Dieser Raum ist Himmel und Hölle zugleich. Der Unterschied ist lediglich, dass, in der Hölle die Menschen nichts essen konnten, weil sie vergeblich versuchten den langen Löffel zum Mund zu führen. Im Himmel hingegen, haben die Menschen sich gegenseitig „gefüttert“ und haben nicht zuerst an sich gedacht.

Ich glaube, dass unser Glück ähnlich nah ist, wie der Suppentopf in dem oben genannten Gleichnis.

Der Trick könnte sein, dass wir erstmal an den Menschen neben uns denken. Und nicht das „was-hab-ich-davon“ Prinzip anwenden.

Ich habe es oft erlebt, dass, wenn ich „Schwäche“ zugebe, mir das zum Vorwurf gemacht wird.

Ich sehe das anders. Ich mag Menschen, die sich mir offenbaren, die mir ihre Schwächen offenlegen. Das empfinde ich als Stärke.

Das ist ein Pfand, was mir in die Hand gelegt wird. Ein Vertrauen, auf das ich bauen kann. Das ist Freundschaft.

Ich kann mit dieser Information hausieren gehen, oder sie zu meinen Herzensangelegenheiten packen, es ist meine Entscheidung und das macht es so „wertvoll“.

Das ist für mich das Gesetz der Toleranz. Die Möglichkeit, zu entscheiden, was „richtig“ und was „falsch“ ist.

Keine Regierung, keine Polizei, kein Anführer, kein lautes Geschrei, nur Deine innere Stimme nicht laut nur ganz leise, erklärt Dir den Unterschied zwischen dumm oder weise…

Es gibt keine Entschuldigungen mehr. Du und ich haben das Ruder in der Hand. Wir machen den Unterschied. Das ist Luxus und Verantwortung zugleich.

Das ist das „Gesetz der Toleranz“!

stell´ Dir vor, Du wärst das Wichtigste auf der Welt, Du wärest nichts ohne die Nichtigen auf der Welt…“; unbekannter Dichter)

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