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30 Jahre Roschinsky’s

Viele sind nicht nur Gäste, sondern auch Freunde – das ist total schön“.

Vor 30 Jahren gründete Karl Roschinsky die Kult-Bar am Hamburger Berg. Seitdem wechselte das Roschinsky‘s zwei mal seinen Besitzer und leitete neue Konzepte ein, die sich als Geheimwaffen für das lange Bestehen erweisen sollten. Inhaber Frank Hoffmann und Tresenchefin Jule Lienhard plaudern mit OXMOX über das „Abenteuer eigener Club“, Gäste, die zu Freunden werden und den ganz normalen Wahnsinn aus 30 Jahren Club-Geschichte.

Ich bin 1996 dazugekommen“, erinnert sich Frank, „Damals gehörte der Laden Gerwin Meier, der hat das ungefähr 2 Jahre alleine gemacht. Ich war seit 91 mindestens ein mal die Woche Stammgast. Gerwin hatte mir damals angeboten, das Roschinsky‘s zu übernehmen und da habe ich zugeschlagen. Angefangen hat es mit einem Vertrag für 2 Jahre – jetzt bin ich schon 23 Jahre dabei“.

Auch Jule kam einst als Gast ins Roschinsky‘s, bis sie vor 7 Jahren auf die andere Seite des Tresens wechselte. Besonders zu schätzen weiß die sympatische Bar-Fee ihre Arbeitskollegen – vom DJ bis zum Chef, pflegt das Roschinsky‘s eine „sehr familiäre Atmosphäre. Wir haben auch sehr, sehr nette Gäste und auch einen schönen Feierabend mit Stammgästen und anderen Gastro-Leuten. Wir haben viele verrückte Gäste. Einmal ist einer auf der Toilette eingeschlafen. Eigentlich kontrollieren wir die Toiletten immer, das ist an dem Abend nicht passiert. Er hat den Laden erst verlassen als die neue Schicht am Abend aufgeschlossen hat, obwohl das Telefon hinterm Tresen lag und er jemanden hätte anrufen können. Der hatte sich den Tag über von Salzstangen und Cola ernährt. Wir wissen bis heute nicht, wer er war, weil er rausgerannt ist, als aufgeschlossen wurde.

Eine bekannte Person, die mal bei uns zu Gast war, ist Kristen Stewart. Das war was Besonderes, weil man nicht erwartet, die im Roschinsky‘s zu treffen. Wir hatten auch schon ganz viele Musiker hier“, weiß Jule.

Dabei versteht Frank das Roschinsky‘s als Paparazzi-freie-Zone und achtet darauf, dass auch Stars so angenehm wie möglich feiern können: „Die Leute sollen sich wohl fühlen und nicht befürchten müssen, dass am nächsten Morgen ingendwo was über sie im Roschinsky‘s steht“.

Und wie hat es das Roschinsky‘s geschafft, sich so lange halten?

Frank: „Als wir angefangen haben, waren wir mit Rosis Bar die erste, die auf dem Berg aufgelegt hat. Dann wurde das Konzept von Rosis und Roschinsky‘s viel abgekupfert. Als so viele andere später das Gleiche gemacht haben, sind wir auf Cocktails umgestiegen – zusätzlich zum normalen Programm. Das hat damals Bettina Kupsa [heute Inhaberin von The Chug Club]mit aufgebaut. Ihr Konzept haben wir weitergeführt. Diese Kombination aus Feiern und Cocktails und unser runder Tresen machen uns besonders“.

Für die Zukunft wünscht sich Juleweiterhin schöne Nächte, dass die Gäste Spaß haben und dass wir uns Stammgäste erhalten, auch die aller treusten, die Frank noch vom Tresen kennen oder nach Karl fragen. Und dass in 30 Jahren auch noch Leute reinkommen und fragen ‚Ist Jule noch hier?‘.

Jule - 30 Jahre Roschinsky's

Roschinsky‘s

Hamburger Berg 19

roschinskys.de

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