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Jessy Martens – Hamburgs neue Blues-Lady

Jessy Martens

Hamburgs neue Blues-Lady

Sie ist jung, hübsch, talentiert und Hamburgs heißeste Newcomerin:

Jessy  Martens  (24)  hat den Blues im Blut – und  in  der Stimme!

Mit   ihrer   neuen   Band, bestehend aus Roman Werner (Git), Tom  Rohloff  (B.),  Christian  Kolf (Dr.)  und  Pianist  Ian  Fischer veröffentlicht  das  Temperamentbündel aus  Ottensen  ihr  aktuelles  Album „Brand New Ride“.

Am  16.12.  steht Jessy   als   Special  Guest  bei  den „Boogie Woogie Brothers“ Axel & Torsten  Zwingenberger  im  Waldreitersaal  in  Großhansdorf auf der Bühne.

OXMOX traf die norddeutsche Blues-Hoffnung…

 

Wie bist du zur Musik gekommen?

Mit drei ]ahren habe ich angefangen zu  tanzen  und  mit  fünf Jahren  zu singen,   im   Kinderchor   bei   Rolf Zuckowski. (lacht)

Von sechs bis elf habe ich bei John Neumeier Ballett getanzt.

Danach habe ich die Stage School  besucht und eine Vorausbildung zur Musical-Darstellerin gemacht.

Später musste ich aus gesundheitlichen Gründen mit dem Tanzen aufhören.

Dann kam der Blues…

 

 

Stimmt  es,  dass  du  den  Blues  im Cotton Club entdeckt hast?

Ich   war   damals    17    und   meine Eltern  haben  ein  Konzert  der  Ian  Fischer Bluesband   besucht.

Ich hatte  meinen  Haustürschlüssel  vergessen und deswegen bin ich dahin gefahren.

Ich fand es beeindruckend, dass Musik hier noch mit der Hand gemacht wird.

Alle Musiker waren so  eingespielt,  haben  alle  dasselbe gefühlt.

Das hat mich fasziniert.

Es war  nicht  der  übliche  Sound,  den man aus dem Radio kannte – es war echt…

 

Was bedeutet Blues für dich?

Blues bedeutet Freiheit – das machen zu   können,   was   ich   empfinde.

Ehrlichkeit,   Emotionen  zeigen  zu können,  auf  der  Bühne  durchzudrehen und zu singen.

Es gibt große Künstler,  die  mich  geprägt  haben, wie Barbra Streisand, Koko Taylor oder Ray Charles.

Aber auch meine Lehrer, wie z.B. Roger Cicero.

 

Dieses Jahr hast du eine neue Band.

Ich habe lange mit erfahrenen Leuten aus  der Blueswelt gearbeitet.

Privat hatte ich viel mit jungen Musikern zu tun.

Irgendwann kam mir die Idee, beides zu verbinden.

Ian Fischer und ich haben gemeinsam gesucht und mit Christian, Tom und Roman die Richtigen gefunden.

Dann ging alles ganz schnell:

Wir haben zwei Alben  aufgenommen, sind für den German Blues  Award  nominiert  und  haben mehr als 70 Konzerte gespielt, alles in einem dreiviertel Jahr!

 

Aktuell habt ihr euer zweites Album…

Brand New Ride“ ist nicht nur der Titelsong, sondern ein neues Lebensgefühl.

Ich bin auf einer Reise mit Höhen  und  Tiefen  –  das  beschreibt die Platte sehr gut.

Wir sind im Studio an unsere Grenzen gekommen, es  war  sehr  emotional.

Wir  haben viel gelacht, viel geweint  (ich)  und sind zusammen gewachsen.

 

Am  16.  Dezember  stehst  du  mit den neuen Songs als Special Guest bei den „Boogie Woogie Brothers“ Axel & Torsten Zwingenberger auf der Bühne…

Ja, Axel kenne ich schon länger  ein klasse Typ!  (lacht)

Er hat Ian  und mich vor drei Jahren schon einmal für ein Konzert  engagiert.

Deshalb freue ich mich schon besonders auf diesen Abend!

 

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