Meine flucht aus Libyen

Meine flucht aus Libyen

29. Dezember 2013

Alle reden über Flüchtlinge …

OXMOX spricht mit ihnen und erfährt persönliche Schicksale, die rassistische Massenmedien und diesen Bürgermeister offensichtlich nicht interessieren. Namen nennen wir nicht – der grund ist in dieser NSA-Kolonie wohl verständlich.

WÄHREND DES KRIEGES Bis  zum  17.  Februar  2011  hatten wir ein gutes Leben. Seit Ausbruch des Krieges befindet sich das Land in einem permanenten Chaos. Das Leben wurde insbesondere für Schwarzafrikanerlnnen sehr gefährlich. Es gab Viele Massaker, da wir als Schwarzafrikaner fälschlicherweise generell unter “dem Verdacht  standen Das den,  Söldner  Muammar al Gad dafis gewesen zu sein.

Nach  Kriegsausbruch übernahmen Milizen der „Rebellen” die Macht in einigen Städten ~ Soldaten und Milizen bewegten sich und kämpften im ganzen Land. Jede/r Libyerln litt ab einem gewissen Zeitpunkt unter dem Krieg  in Vielen Städten war die Luft mit Kugeln und Bomben gefüllt. Dann wurden zudem die Grenzen geschlossen die Grenzen nach Ägypten und Tunesien.  Auch  die Straßen in Richtung Süden wurden von  Milizen und bewaffneten Banden kontrolliert. Es gab keine Möglichkeit zu entkommen. Als die UN die Flugverbotszone deklarierte, eskalierte die Situation vollkommen. Ganze Stadtteile von Tripolis und weiteren Städten, wurden bombardiert. In diesem Fall beschützte die NATO nicht die ZivilistInnen — im Gegenteil — sie griff auch Stadtteile an, in denen ausschließlich Zivilistlnnen lebten.  Anstatt zu schützen, tötete die NATO im Rahmen dieser Bombardierungen tausende Zivilistlnnen.#

Bericht eines Flüchtlings:

„In vielen Städten durchsuchten die Milizen der „Rebellen“ die Häuser und folterten  und oder töteten sämtliche Schwarzafrikanerlnnen. Es kam zuMassakern und Hinrichtungen auf den Marktplätzen.

 

 

 

[KS]
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