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MUSE History: Im Soundkosmos des Prog-Rock

Vor fast 30 Jahren schufen sie ihren eigenen Soundkosmos und sind seitdem nicht mehr auf den Planeten Erde zurückgekehrt. Mit Bühnenshows, die zugleich aus „Mad Max“ und „Tron“ stammen könnten, entführen Matthew Bellamy (Ges., Git.), Christopher Wolstenholme (B.) und Dominic Howard (Dr.) ihre Fans in eine Welt aus Hard Rock, Synthesizern, verzerrtem Bass und Progressive; ihre Musik ist unverwechselbar. Kritiker feiern sie als „Mischung aus Queen, Klassik, Theater, wüsten Progressive-Rock-Arrangements und wilden Sci-Fi-Konzepten“. Drei Jungs, die gemeinsam das College schmissen, wurden zu Weltstars, die im „Wembley Stadion“ zwischen riesigen Satellitenschüsseln und zehntausenden Zuschauern spielen. OXMOX wirft einen Blick auf den Werdegang der Briten.

Aufgewachsen in Devon, eine Grafschaft im Südwesten Englands, lernen die drei sich schon als Kinder kennen. Matt (42) und Chris (42) trafen sich das erste Mal auf einem Fußballplatz. Chris erinnert sich an seinen ersten Eindruck von seinem späteren Bandkollegen: „Er war ein grauenhafter Fußballspieler.“ Matt selbst wusste, dass er eher der musikalische als der sportliche Typ war und verfolgte seine Leidenschaft in verschiedenen Schulbands. Fast jeder ihrer Mitschüler war Mitglied einer Gruppe, so auch Drummer Dominic (43). Dieser war Teil der damaligen Grunge-Szene und beeindruckte Matt mit seinen Outfits aus Second-Hand Klamotten und „Dr. Martens“. „Sie (die Grunge-Teenager) sahen alle ein bisschen obdachlos aus, aber irgendwie fand ich es cool“. Die beiden kannten sich bereits von Schulauftritten, bei denen sie gemeinsam gespielt hatten und Dom, wie er von seinen Freunden genannt wird, bemerkte schnell das musikalische Talent seines Schulkamerads. Er engagierte ihn als den neuen Gitarristen seiner Band und gemeinsam holten sie kurz darauf Chris mit ins Boot. Mit den Worten „Du weißt schon, dass deine Band nichts taugt?“ fingen sie ihn auf dem Schulflur ab und überredeten den ursprünglichen Schlagzeuger, bei ihnen als Bassist einzusteigen.

Das Trio spielte zunächst unter dem Namen Rocket Baby Dolls und nahmen 1994 an einem lokalen Bandcontest teil. Während des Gigs zerschlugen sie ihr Equipment, um ein Zeichen des Protests gegen den Wettbewerb zu setzen. Umso überraschender kam die Auszeichnung für den ersten Platz, den die Jury ihnen trotzdem verlieh. Danach war den Dreien klar, dass sie die Musik zu ihrem Beruf machen wollten; daraufhin schmissen sie gemeinsam die Uni und zogen aus ihrem Heimatstädtchen Teignmouth fort. „Es war keine leichte Entscheidung, aber ich habe die Schule schon immer gehasst.“(Matt) Für die damaligen Teenager war es ein Ausbruch aus der kleinen, engstirnigen Welt ihrer Nachbarschaft in die große weite Welt, in welche sie sich durch die Musik weggeträumt hatten. In späteren Interviews erzählte Sänger Matt, dass Teignmouth damals voller Drogensüchtiger war; es sei die Hölle gewesen. Die Band war schließlich ihre „Fahrkarte in die Freiheit“.

 


 

Die komplette History lest ihr im Mai-OXMOX!

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