CDs der Woche

CDs der Woche

11. November 2017

Stereophonics – Scream Above The Sounds

20 Jahre nach der Debüt-Platte „Word Gets Around“ sind Kelly Jones (43, Ges.), Richard Jones (43, B.), Adam Zindani (45, Git.) und Jamie Morrison (34, Dr.) immer noch nicht müde vom Musizieren und produ­zieren weiterhin astreine Rock-Songs, die direkt ins Ohr gehen und zum Tanzen auf­fordern. Besonders gelungen sind „Caught By The Wind“, „All In One Night“ und das 2010 verstorbenen Drummer Stuart Cable gewidmete „Before Anyone Knew Our Na­me“ … (Parlophone UK)

 

Gregory Porter – Nat „King“ Cole & Me

Um sich vor seinem Idol der Jazz-Legende Nat King Cole († 1965) zu verneigen, veröffentlicht der 46-jährige US-Amerikaner nun ein Tribute-Al­bum, auf welchem er die besten zwölf Songs seines Vorbildes covert. Dabei werden die Songs aber nicht bloß stu­m­­pf nachge­sungen – Porter verleiht jedem Track seine eigene, unverkennbare Note. Be­son­ders gut gelung­en sind ihm „Smile“, „Miss Otis Regrets“ und „I Wonder Who My Daddy Is“ – letzteres kann man autobio­grafisch verstehen, da Porters Vater die da­mals jun­ge Fa­mi­lie verlassen hat. (Blue Note)

 

Deep Purple – A Fire In The Sky

Wer der Meinung ist, dass Ian Gillan (72, Ges.), Steve Morse (63, Git.), Roger Glover (71, B.), Don Airey (69, Key.) und Ian Paice (69, Dr.) so viel Material zusammengestellt hab­­en, dass sie in diesem Jahr nach „Infi­nite“ direkt ein zweites, neues Album her­aus­bringen, muss enttäuscht werden: Denn hierbei handelt es sich lediglich um eine Compilationscheibe. Diese markiert einen Querschnitt durch 49 Jahren und 19 Studio­alben – Hits wie „Hush“, „Perfect Strang­ers“ und natürlich „Smoke On The Wat­er“ dürfen hier nicht fehlen. „A Fire In The Sky” ist in drei unterschiedlichen Formaten als Single-CD mit 20 Tracks, als 3-CD-Ver­sion mit insgesamt 42 Songs und als 3-Vinyl-Version mit 27 Tracks erhältlich se­in.

(Parlophone UK)

 

Iron Maiden – The Book Of Souls: Live Chapter

Wer ein Live-Album von einer der größten Bands der Heavy-Geschichte kauft, weiß was ihn/sie erwartet. Schließlich ist dies bereits das zwölfte in der langen Geschichte der Briten. Entsprechend gibt es wenige Überraschungen. Die Setlist setzt sich aus Stücken vom ersten („Iron Maiden“, 1980) bis zum aktuellen („The Book Of Souls“, 2015) Studiowerk zusammen. Aufgenommen wurden diese bei unterschiedlichen 2016/2017er-Konzerten in Kapstadt, Dublin, Montreal, Tokio, Rio oder Wacken – jeder Track der Doppel-Disc an ein­em anderen Ort. Was die Konstanz der immer engagierten, immer kraftvollen, immer tech­nisch hervorragenden Performance des Sechs­ers unterstreicht. Zuverlässigkeit hat einen Namen: Iron Maiden. (Parlophone)

[KS]
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