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Henning Wehland: #32 – DANKE OXMOX

DER LETZTE AN DER BAR

Gedanken am Tresen des Lebens

„Ich habe Ende letzter Woche den Henri-Nannen-Preis für mein Video Die Zerstörung der CDU erhalten“ (Zitat: Rezo)

Als großer Fan von Punkrock komme ich nicht darum herum dieses Zitat zu feiern. Punkrock, Zerstörung, CDU, Rezo, Henri und Nannen? – mehr geht nicht!

Habe ich das gerade gesagt? – Ja! Und zwar hier bei der OXMOX Kolumne: DER LETZTE AN DER BAR.

Eigentlich geht es mir aber um Aufbau und nicht um Zerstörung. Deshalb fang ich auch immer wieder gerne von vorne an, was eine gute Lehre und Erfahrung ist, in Zeiten, wie diesen. „GESETZ DER TOLERANZ“ ist mein zweites Soloalbum. Ich bin begeistert davon in meiner Muttersprache Songs zu schreiben und Bilder mit Worten zu malen. Aber dennoch muss ich in den letzten Tagen und Wochen wieder viel an Crossover und vor allem auch an H-Blockx denken. Vor 30 Jahren haben wir unsere erste Show gespielt. Und auch, wenn es etwas anders als geplant läuft, gehe ich fest davon aus, dass wir dieses Jahr noch unser Bühnenjubiläum feiern können.

Das OXMOX hat uns von ganz früh begleitet. Als ich 2017 das Angebot von der Redaktion bekam diese Kolumne zu schreiben, war ich begeistert. Der erste Impuls war, Geschichten zu jedem Song von meinem damals gerade veröffentlichten Album „Der letzte an der Bar“ zu schreiben. Ich muss zugeben, dass es mir teilweise schlaflose Nächte bereitet hat, denn Themen zu finden, die eine ¾ Seite füllen, sind nicht jeden Monat an jeder Ecke zu finden. Vor zwei Tagen habe ich eine Mail von Roxy vom OXMOX bekommen. Und Ohne Meckern und Murren konnte ich trotzdem durchhören, dass es nicht nur beschissene Zeiten für Musiker, sondern auch Magazine sind. Und damit sind wir nicht alleine. Auch nichts Neues. Wichtig ist vor allem, dass wir aufmerksam für Menschen sind, deren Arbeit und Schaffen oft selbstverständlich erschien. In den letzten Wochen habe ich so viel Liebe und Zuneigung von Freunden und Familie erfahren, ohne die ich nicht der Mensch wäre, der ich heute bin. Diese Kolumne und die Leute beim OXMOX zähle ich auch mit dem größten Respekt zu einem Teil meiner erweiterten künstlerischen Familie. Ich danke Euch für eine Seite pro Monat. Seit über drei Jahren. Ich hoffe, Ihr haltet den Kopf immer über Wasser, denn ich glaube ich spreche für iele, dass es einen Spirit, wie den Euren auch in Zukunft braucht. Weil Ihr ein ehrliches und gutes Magazin macht, Euch seit 1977 FÜR Initiativen und Menschen einsetzt. Und immer klare Stellung bezieht! Das ist leider selten geworden und das darf nicht verloren gehen!

„…wer glaubt, seine Leser für dumm zu verkaufen, der versteht nichts vom journalistischen Geschäft…“ (Henri Nannen)

(Foto Beitragsbild: Ricarda Spiegel)

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