Finale 2013 Hamburg-Bandcontest

Finale 2013 Hamburg-Bandcontest

1. Oktober 2013

Finale 2013 Hamburg-Bandcontest

10 Bands feiern die Vielfalt – so war das große Finale in der Markthalle

Alle Jahre wieder zum 28. Mal präsentierte OXMOX eine Bandbreite  der  Bandcontest-Finalisten von Pop, Rock, Metal bis Hip Hop. In bewährter Weise moderiert von Gniechel Die Top 10 aus Hunderten von Bewerbern traten in der Markthalle miteinander an. Am Ende konnte es nur einen geben — oder drei. Wer wurde von Jury und Publikum auf die ersten Plätze gewählt?

Wooly Antshake 

Den Opener machte Wooly Antshake aus Münster und blies mit erdigem, kraftvollen Stonerrock den Sand vom Parkett. Keine einfache Ausgabe, denn noch tummelte sich das Volk draußen an der sommerlichen Luft und brauchte eine klare Ansage: der Contest ist eröffnet! Die Band zelebrierte professionell und authentisch im Stil von Kyuss ihren fetten Wüsten-Rock.

Sonic Proof

Nachdem die Pegel stark nach oben ausgeschlagen waren, wurde das Tempo etwas zurückgenommen, aber die Qualität beibehalten. Die Hamburger Sonic Proof – mit Wurzeln, die bis 2001 zurückreichen, als die beiden Gründungsmitglieder noch Punkrock spielten – machten klar, dass das erste Drittel des Abends kraftvollem Rock`n´Roll gewidmet war. Sie brachten eine ordentliche Fanbase mit, die von der ersten Note an abfeierte.

Orange Ate Kid

Der Saal war nun gut vorgeheizt. Orange Ate Kid, die 2012 in Hamburg gegründete Gruppe, schaltete die Energie und das noch einen Gang höher, brauche Action auf die Bühne lieferte einen furiosen, komplexen Hardcore/Alternative Abwechslungsreiche Songs, ein sehr guter Sänger und jede Spielfreude wurden durch ein erstes Moshpit belohnt.

Teresa Bergman

Nach so viel Wumms wurde die Rock-Schiene von der Liedermacherin Teresa Bergman aufgemischt. Teresa Stammt aus Neuseeland, hat sich vor vier Jahren ein One-Way-Ticket nach Berlin gekauft und erobert sich seit dem als Straßenmusikerin zunehmend auch die Bühnen. Mit eindrucksvoller Stimme, Charme und Akustikgitarre, flankiert von Bass und Schlagzeug präsentierte sie eine jazzige Folk / Pop-Mischung, die im weiteren Verlauf dann leider etwas Ideenreichtum vermissen ließ und nicht durchgehend so fesseln konnte, wie zu Beginn.

[KS]
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