Jupiter Jones

JUPITER JONES machen “Das Gegenteil Von Allem”

8. Oktober 2013

Jupiter Jones

“Das Gegenteil Von Allem”

Seit 2011  und dem  letzten, selbstbetitelten Album ist viel  um die vier Pop-Punk-Rocker aus der Eifel passiert:

Ausverkaufte  Tourneen,  Gold-Status  für  die Platte  und  Platin  für  die  Single  „Still”.

Da  kann einem schon mal schwindelig  in der Birne werden.

Was dann hilft, ist Musik machen.

Erst im Proberaum verkriechen, dann  ins Maarwegstudio in  Köln ein – und vier Monate nicht mehr ausziehen.

Musikalische Grenzen  suchen,  keine finden, daraus das neue Ding basteln.

Ein Album ist es geworden, es heißt konsequenterweise „Das Gegenteil von Allem“.  Bevor Nicholas  Müller (Ges.,  Git.),  Sascha  Eigner (Git), Andreas  Becker (B.) und  Marco  Hontheim (Dr.) die neuen  Stücke am  22.  November in der Großen Freiheit 36 präsentieren, plauderte Sascha für OXMOX aus dem  Nähkästchen…

 

Witzigstes Tour-Erlebnis?

Unser Drummer  Hont  hat eine  Wette  verloren und musste  nur mit durchsichtigem Tütü und einer   S/M—Lederhundemaske   bekleidet   einen Gardetanz auf einem Festival vorführen.

 

Coolstes Studio-Erlebnis?

Sicherlich  der  Besuch  von  Ferris  MC.

Er hat bei „Denn Sie Wissen Nicht Was Sie Tun einen Gastpart beim Gesang.

Einer der besten Typen ever!

 

Fünf Catering Must-Haves?

Red Bull Cola, Ingwer, Gemüse, Käse, Whisky.

 

No Go‘s?

Kein Whisky, hundefeindliche Umgebung, keine Sitzgelegenheiten, Fast-Food, kein Internet.

 

Schock Des Jahres?

Hontheims Atomfürze.

 

Lieblingskünstler?

Tegan and Sara, Jack White, Whitesnake, Dimple Minds, Frohlix, Molotow Soda.

 

Pflichtadresse in Hamburg?

Bullerei, Na und, Gloria, Molotow.

 

Vor- und Nachteile des Ruhms?

Nachteile gibts überhaupt keine.

Vorteile: Keine Gedanken darüber machen, wie man in drei Monaten die Miete zahlen kann, viele Jungs in der Crew, die unsere Instrumente schleppen seinen Traum zum Beruf machen zu können.

 

Schrecklichster Nebenjob ever?

Bretter stapeln mitten im Winter, draußen, acht Stunden am Tag.

 

Wenn ihr nicht von der Musik leben könntet ?

Ich  bin  Dipl.  Informatiker  und  würde  wahrscheinlich in einem furchtbar langweiligen Büro sitzen.

Hont  wäre  Bauzeichner,  Becks  Lehrer und Nicki Erzieher.

 

Wie wichtig ist Erfolg?

Letztendlich müssen wir mit der Musik unseren Lebensunterhalt  zahlen.

Von  daher  ist  Erfolg schon wichtig.

 

Tipp für Newcomer?

Immer so viel in der eigenen Hand behalten, wie es geht.

Nicht vorschnell Verträge unterzeichnen.

Arsch hoch kriegen und selber machen!

 

Wie habt ihr den Durchbruch geschafft?             

Wir haben unser Publikum über viele Konzerte erspielt.

Letztendlich kam der Durchbruch mit Still”.

Aber die Kombination aus großer Plattenfirma, viel selbst erarbeiten, und der richtige Song zur richtigen Zeit hat es ausgemacht.

Und natürlich viel Glück!

 

Welcher  eigene  Song  bedeutet  dir  am meisten?

„Die Landung“ ist der erste Song den ich für das neue Album Ende 2012 angefangen habe, und der letzte der im Studio fertig geworden ist.

War lange Zeit ein großes Sorgenkind, und jetzt einer meiner Lieblingssongs.

 

Genereller Lieblings-Song?

Vielleicht „The Con von Tegan and Sara, weil ich mit diesem Titel die beiden Mädels kennengelernt habe und mit ihnen meine Liebe zu Synthiesounds in der eigenen Musik gewachsen ist.

 

Wenn du ein Album für immer auf Repeat hören müsstest, wäre das…

Iron Maiden „7th Son Of A 7th Son“.

 

Wünsche für die Zukunft? 

Vielleicht  manchmal  etwas  mehr  Privatleben und Freizeit.

 

Mit wem würdet ihr gern arbeiten? 

Dave Grohl Wäre ein Knaller. Ist einer der besten Typen des Universums!

 

Welcher Künstler beeindruckt dich? 

Ich bin seit 1988 Ärzte-Fan.

Eine wirklich beeindruckende Karriere.

Immer noch tolle Typen und tolle Musik.

So etwas würde ich auch gerne von mir sagen können, nach so vielen Jahren in  einer Band.

 

[KS]
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