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OXMOX VERLOST TICKETS: 5TH AVENUE (29.11.)

29.11., Knust, ab 16,75 €

OXMOX verlost Tickets. Sendet uns eine Mail mit dem Betreff “5th Avenue” an gewinne@oxmoxhh.de und drückt die Daumen!

… and even more Beer am 29.11. im Knust!

In den vergangenen 30 Jahren waren sie fünf Mal in Folge beim Wacken Open Air dabei, wurden zum beliebtesten Hamburger Act gewählt, rockten nach einer langen Pause bei den Hamburger Metal Dayz Die aktuelle Besetzung besteht aus Oliver „Knobel“ Peters (Ges.), Marc Baumgart (Git.), Konrad Kanton (Git.), Ansas Strehlow (Org.), Adrian Marx (B.) und Moyano El Buffalo (Dr.). Die damaligen OXMOX HAMBURG BANDCONTEST Finalisten feiern 30 Jahre Bandgeschichte und haben anlässlich dazu mit OXMOX im Astra Brew geplaudert.

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Wie lange ist das jetzt her?

Konrad Kanton: Das war 1990 oder ’91.

Oliver „Knobel“ Peters: Da war ich noch gar nicht geboren. (Alle lachen)

Ich war 6 Jahre alt. Wir waren die jüngste Band, die jemals beim OXMOX Bandcontest mitgemacht hat. Ich kann mich noch genau dran erinnern! Ich war gerade eingeschult und hab mein erstes Bier getrunken. (lacht)

Wir waren damals als erste Band dran. Alles war voll. Das war toll, in der Großen Freiheit 36 zu spielen. Wir haben später im Knust gespielt und da haben wir es ja geschafft in 15 Minuten ausverkauft zu sein. Das ist bis heute der Rekord und von daher war das für uns ein wahnsinniger Schritt – also war der OXMOX Gig eigentlich der wichtigste Auftritt in der Karriere von 5th Avenue, kann man sagen.

Wacken war im selben Jahr. Uns gab es ja gerade erst ganz frisch. Wir haben uns 1989 gegründet und haben im 1. Jahr gleich bei Wacken gespielt und auf dem OXMOX HAMBURG BANDCONTEST.

Kurz vor unserer Bandpause ´96 waren wir ein Dreivierteljahr für Plattenaufnahmen in Los Angeles. Dann kam noch die Tournee mit Gun, die damals den Top-Ten-Hit mit „World Up“ hatten. Mit Status Quo sind wir auch getourt.

Vom Album damals ist ja nur die Single erschienen..

Knobel: Das Album sollte damals Petting Zoo heißen. Deswegen haben wir das neue Album Last Greetings from the Petting Zoo genannt, weil es eben so ein Abschluss mit der Zeit sein sollte, wo wir am Petting Zoo – Album gearbeitet hatten. Bis auf zwei Titel, die wir neu geschrieben haben, haben wir alle Titel aufgenommen, die auch auf Petting Zoo drauf gewesen wären.

Nach der Pause ging`s 2012 direkt im Kaiserkeller weiter..

Knobel:: Witzigerweise wieder mit einer Band, die Gunn hieß, aber mit Doppel N. Katastrophaler Auftritt – aber lustig und hat Lust auf mehr gemacht. Und dann haben wir auch gerade mal 2 Wochen dafür geprobt und haben das Ding ganz schnell auf die Beine gestellt.

Bemerkenswert, dass Euch die Fans nach so vielen Jahren noch treu sind.

Knobel: Das war allerdings sehr überraschend, dass wir tatsächlich immer noch einen Namen haben und dass Leute uns immer noch sehen wollten. Das ist schön, also können wir damals nicht so scheiße gewesen sein. (lacht)

Heute ja auch nicht.

Knobel: Das weiß man ja nicht. Die Erinnerung verklärt ja immer ganz gerne.

Addy: Da haben wir wohl einen guten Eindruck hinterlassen.

Und jetzt feiert ihr bald 30 Jahre!!!

Knobel: Wir versuchen dafür möglichst viele von den alten Bandmitgliedern zu reaktivieren und eine Revival-Show zu machen, sodass wirklich möglichst viele aus der 1. und 2. Bandbesetzung dabei sind, um da ein Happening draus zu machen. Es leben zwar noch alle, machen aber nicht mehr alle Musik.

Mir hat es total gefehlt. Ich habe es nur nicht so richtig wahrgenommen. Ich hab das erst gemerkt, als ich wieder angefangen habe. Das ist dann auch wie so eine Zündung, irgendwie, dass irgendwer fragt: Nun mach doch mal… Nächstes Jahr nehmen wir die neue Platte auf.

Es wurden jetzt auch zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder mehr Vinyl als CDs verkauft..

Knobel: Wir haben unsere Scheibe auch auf Vinyl aufgelegt und gemerkt, dass da eine ganz große Nachfrage ist. Wenn sie etwas kaufen, kaufen sie lieber Vinyl, also etwas Haptisches. Die Leute wollen auch wieder in Ruhe zuhause sitzen und sich das große Booklet mit den Fotos angucken und das alles wieder durchlesen wollen. Das ist auch alles sehr altersabhängig. Die meisten Fans sind ja so alt wie wir und die kaufen noch Vinyl und CDs. Das ist so ein Phänomen, das wir damals hatten, dass wir die einzige Band in Hamburg waren, die ca. 70% Frauen im Publikum hatten und 30% Männer, die denen hinterhergelaufen sind und das ist heute noch teilweise so. (lacht) Damals haben Bands vor 90% Männern gespielt und die 10% waren die Freundinnen von der Band. Wir waren die erste Band, die mehrheitlich Frauen in die Konzerte gezogen haben. Wenn man heute ins Knust kommt: Also an alle männlichen Singles! Kauft euch eine Karte. Das ist besser investiert, als bei Parship. – Vergesst Tinder! Da kannst du live wischen! (lacht)

Bei Euch ist eh immer mega Stimmung…

Da gibt’s auch eine Doro-Story! (lacht) Seitdem gibt’s keine Dixis mehr…. Als Doro bei Wacken Headliner war – da war im Backstagebereich so ein Dixi, wo drauf stand: „Nur für Doro“ und ich hatte an dem Abend schon ein paar Bier intus und es ging mir magentechnisch nicht so besonders. Wenn man ein jungfräuliches Dixi auf einem

Open-air findet, ist das wie ein Sechser im Lotto. Und das ist meistens ein Indiz dafür, dass es nicht für einen selber ist. Das war eher wie eine göttliche Fügung und der Zettel war, glaube ich, auch abgefallen und sagen wir es mal so: Ich habe das Dixi schon ziemlich verunreinigt und Holger und Thomas kamen dann tatsächlich so um die Ecke und haben geschrien: „Wer von euch war auf Doros Dixi? Wir kriegen hier voll Ärger!“ Und damals haben wir es nicht zugegeben. Zum 25. Jubiläum im Rahmen eines Interviews dann mal zugegeben, dass wir das waren und ich glaube deswegen spielen wir nicht mehr da (lacht).

Was steht in eurer Top 3 der Catering must haves und no go‘s?

Knobel: Gutes Bier! Am besten Craft beer. Es ist ja schon eine Biersorte in Arbeit. Wir haben für unser 30-Jähriges Bandjubiläum tatsächlich unser eigenes Bier. Gebraut zusammen mit der Kehrwieder Brauerei und das wird es nur an diesem Abend und nur auf diesem Event geben.

Habt ihr noch Meet & Greet Karten?

Knobel: Nur noch 10! Mit denen man dann auch früher reinkommt und den Soundcheck mitbekommt. Wir führen die auch noch durchs Knust inklusive Backstage und verkosten das 5th Avenue Bier exquisit.

Foto Beitragsbild: 5th-Avenue_live_pic_by_Bildfeldfotografie

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