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Lockdown: Statements der Hamburger Kulturschaffenden

Die Umsätze, die wir verlieren, können wir nicht so schnell wieder reinholen, sondern wir müssen das erstmal wieder neu aufbauen und Kredite aufnehmen. Unsere Hausbank hat uns den Rahmen auf unseren Konten erhöht, aber das geht auch nur, weil wir so gute Zahlen haben. Kurzarbeit und haben wir auch schon beantragt. Ich glaube nicht, dass das Nachholbedürfnis der Menschen sofort knallt, denn unsere Gäste verlieren ja auch Geld durch Kurzarbeit – das wird drei, vier Monate dauern. Wir haben die Zeit bisher genutzt, um zu renovieren. Unsere Hausband bekommt von uns einen Vorschuss und die können als Selbstständige ja auch Anträge stellen. Die hätten auch für uns ohne Geld weitergespielt, weil unsere Umsätze schon viel eher eingebrochen sind. Das fing ja schon Ende Februar an und geschlossen haben wir am 17.03.. Dann kam diese Verordnung vom Senat, in der steht, dass wir kein Restaurant sind, weil wir mehr Umsatz mit Getränken als mit Essen machen. Wir hoffen, dass es bald zu Ende geht mit dem Scheiß Virus.

Ulli | Zwick Pauli

Ich habe in Podiumsdiskussionen schon immer gesagt „Es muss eine Krise kommen, damit die Leute mal wieder aufgehen“. In den 70ern, 80ern als ich aufgewachsen bin, hatten wir die DDR vor der Tür und gefeiert als gäb‘s keinen Morgen mehr und nach so einer Krise wäre es toll, wenn die Leute wieder feiern, sich umarmen und begrüßen würden. Ich habe jeden Sommer Corona-Krise, weil dann nichts bei mir läuft. Das ist die gleiche Situation, nur vorgezogen und ich weiß, dass es bei mir nach dem Sommer richtig losgeht. Ich glaube, das Geld, was ich in der Krise verloren habe, werde ich danach wieder einnehmen. Eine Doppelshow geht nicht, denn so eine Bühne aufzubauen dauert vier, fünf Stunden und mit zwei Künstlern ist das schwierig. Ich find‘s so geil, dass die ganze Welt mal anhält. Ich wohne auf einem Hausboot und das erste Mal seit drei Jahren sehe ich wieder Bieber und zwar jeden Abend. Jemand, der seine Existenz bis jetzt nicht halten konnte, der hat auch nicht gut gehaushaltet.

Leo | Docks und Prinzenbar

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Über die Jahre haben wir uns ein großes Stammpublikum erarbeitet und sind auch guter Dinge, dass alle sofort in den Startlöchern stehen werden, wenn wir wieder aufmachen. Die Menschen werden ein großes Nachholbedürfnis nach Freizeit, Ablenkung und Erholung haben. Viele kleine Bars und auch größere Clubs in ganz Deutschland wird nicht mehr geben, weil in der Gastronomie schon seid mehreren Jahren fast kein Gewinn übrig bleibt. Daran sind nicht zuletzt sehr hohe Mieten und viele Auflagen und Abgaben vom Staat schuld.

Ralf Bürkle | Dollhouse & Kieztouren-Veranstalter

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Die Nachwirkungen werden wir noch in Jahren zu spüren bekommen. Diesen Sommer werden keine Events, Konzerte oder Festivals stattfinden. Viele der Clubs, Cafés oder Bars werden es wirtschaftlich nicht schaffen. Sollte es anders kommen werde ich meine Kristallkugel in den Mülleimer entsorgen.

Jorgos | H1

Jorgos Bild 1 309x450 - Lockdown: Statements der Hamburger Kulturschaffenden

Im Moment ist es wichtig, ausreichende Unterstützung vom Bund/Land zu erhalten, um die laufenden Kosten decken zu können. 450 €-Kräfte wurden zum April entlassen, die anderen gehen in die Kurzarbeit. Ich denke, dass nicht alle privaten Musikspielstätten die Krise überstehen werden. Alles zusammen sieht die Zukunft nicht rosig aus, aber es wird eine geben und sie wird anders aussehen, als noch vor zwei Monaten. Wie genau, wird sich zeigen. Wenn wir die Krise überstehen, werden wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Ich denke, dass die Menschen dann ein Nachholbedürfnis haben, verstärkt weggehen und feiern wollen. Doppel-Konzerte kann ich mir nicht vorstellen … Lieber kleine Festivals mit drei-vier Bands, was wir so auch schon vor der Krise gemacht haben.

H. Rademaker | Marias Ballroom

heimo2 By Niels Kreller 1 800x450 - Lockdown: Statements der Hamburger Kulturschaffenden

Das Eventbusiness wird wieder anspringen, aber ich denke, dass wir auch 2021 dann nur 70 % der Veranstaltungen haben, weil viele Menschen keine Jobs und kein Geld mehr haben werden. Wir müssen sicherstellen, dass wir überhaupt das Personal dafür gehalten bekommen. Wer gerade nicht arbeitet, ist in Kurzarbeit. Wenn das Ganze vier oder sechs Wochen dauern würde, dann sind die Leute wieder da, aber wenn es drei Monate dauert, werden die gucken, wo sie sonst arbeiten können. Es ist zu befürchten, dass ein Teil unserer Helfer und Ordner an eine andere Branche verloren geht. Ich befürchte auch, dass die Künstler aus Amerika – selbst wenn es bei uns wieder losgeht – nicht herkommen können, weil bei denen ja die Epidemie gerade richtig Fahrt aufnimmt und die dann nicht ausfliegen dürfen. Aber ich habe großes Vertrauen in unsere Politiker, dass sie alle Maßnahmen mit Augenmaß machen und, so schnell es immer möglich ist, das normale Leben wieder aufleben lassen.

Michael Molt von U-Need

U Need - Lockdown: Statements der Hamburger Kulturschaffenden

Sie haben gerade die Stundung von Gewerbemieten bei städtischen Unternehmen zugesagt. Nur: Wie soll das denn helfen? Soll ich nach Beendigung der Coronakrise mehrere tausend Euro aufgelaufener Miete zahlen? Glaubt wirklich jemand, sobald die Geschäfte wieder öffnen, klingeln die Kassen wie verrückt? Das wird nicht geschehen. Überhaupt: Wieso sollen alle auf ihr Geld verzichten, nur nicht die Vermieter? Ein wirklich solidarischer Vorschlag sieht anders aus. Um das Ganze ins rechte Verhältnis zu rücken, möchte ich darauf hinweisen, dass es die Finanzbehörde Hamburg war, die 47 Millionen Euro illegaler Steuerrückzahlungen im Cum-Ex Skandal einer Hamburger Privatbank geschenkt hat …

Offener Brief | Groove City Recordstore an die Finanzbehörde Hamburg

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Um die Kosten für bereits geplante Veranstaltungen ein wenig aufzufangen, bieten wir unsere Shirts mit dem aktuellen Motiv als „Supporter Shirt“ für 15 € an. Des Weiteren bieten wir Gutscheine an, die für den Eintritt zukünftiger Shows verwendet werden können. Bei regem Interesse könnte auch über eine eigene Show für alle Supporter nachgedacht werden. Die derzeit arbeitslosen Performer werden es euch danken!

Sven Petersen | Home of Burlesque

Wir nehmen die derzeitige Situation sehr ernst, aber wir lassen uns die Lebensfreude nicht nehmen. Durch behördliche Auflagen sind wir, wie viele andere auch, gezwungen unsere Clubveranstaltungen (Konzerte & Disco) vorerst einzustellen. Die Konzerte werden nachgeholt, Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wir wollen in sicherem Rahmen weiterhin für Lebensqualität sorgen! Wie genau wird sich zeigen. Wir haben viele Ideen aus dieser misslichen Situation das Beste zu machen. Jeder Tag bringt neue Erkenntnisse …

Euer Downtown-Team

Im Imperial Theater haben wir alle Kartenkäufe bis Ende April bereits abgewickelt. 90 Prozent der Gäste haben einen Gutschein erhalten, die anderen erhielten Rückzahlungen oder spendeten den Kartenpreis sogar. Dem Imperial Theater geht es soweit ganz gut. Die Auslastungen der letzten Jahre zwischen 80 und 95 Prozent haben dafür gesorgt, dass wir Rücklagen bilden konnten, an die wir jetzt gehen müssen/können. So wie es aussieht, erhalten nur die Institutionen etwas von staatlicher oder städtischer Seite, die keine Rücklagen haben bzw. mit dem Rücken an der Wand stehen. Daher rechnen wir nicht mit irgendwelchen Zahlungen an uns. Es ist ja auch umso wichtiger, dass den Läden geholfen wird, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ansonsten gehen wir in die Kurzarbeit und stocken bei allen Mitarbeitern die fehlenden 40 % zum vollen Gehalt auf. Das geht natürlich nicht ewig, aber über den Sommer kommen wir damit. Die Produktion „Die Tür mit den 7 Schlössern“ pausiert gerade – eventuell werden wir den zweiten für den Herbst/Winter geplanten Krimi ins Frühjahr schieben, um die Vorstellungen „nachzuholen“. Auch Doppelvorstellungen samstags sind geplant/denkbar. Aktuell schätzen und hoffen wir, dass es am 01.06. für Kulturveranstaltungen unter 1.000 Plätzen wieder losgeht!

Florian Lienkamp | Imperial Theater GmbH

Florian Lienkamp Portrait - Lockdown: Statements der Hamburger Kulturschaffenden Florian Lienkamp Portrait - Lockdown: Statements der Hamburger Kulturschaffenden

Die Welt steht still. Ganz plötzlich. Grenzschließungen, Ausgangssperren, ein DAX auf Talfahrt, die radikale Einschränkung sozialer Kontakte auf fast allen Ebenen – zumindest physisch. Wir sind als Künstler ebenso betroffen wie viele andere. Keine Gigs, keine Recordings oder Sessions mit anderen, kein Publikum. ABER WIR WERDEN DAS PACKEN! Ebenso wie hoffentlich alle anderen. Auf bessere Zeiten, steigende Solidarität, wachsende Hilfsbereitschaft und nie dagewesenen Zusammenhalt.

Orange Blue

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Es geht um eine weltweite Krise, deren Entwicklung nicht in unseren Händen liegt. Alle Bereiche des Lebens sind hiervon gleichermaßen betroffen. Da niemand ernsthaft sagen kann, wann die Krise überstanden ist, bitten wir um Verständnis, keine Prognosen für die Zeit nach Corona abgeben zu können. Aber nach Ende der Epidemie werden die Menschen ein großes Verlangen nach essentiellen Live-Erlebnissen haben und die Künstler ebenso. Auf diesen Zeitpunkt richten sich all unsere Hoffnungen und Bemühungen. Bis dahin beobachten wir die Situation natürlich aufmerksam und werden den Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen. Dabei hat die Gesundheit von Künstlern, Fans und Mitarbeitern für die Veranstalter der Festivals oberste Priorität und steht bei allen Überlegungen stets an erster Stelle. Inwieweit sich Doppel-Konzerte umsetzen lassen, kann man heute noch nicht sagen.

Katharina Wenisch | Live Nation GmbH

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Die Studierenden hat es von Anfang an besonders hart getroffen, viele haben ihre Nebenjobs verloren und fallen gleichzeitig durch die sozialen Sicherungssysteme. Viele wissen nun nicht mehr, wovon sie ihren Lebensunterhalt bezahlen sollen. BAföG hilft da leider nur sehr wenigen, da nur ca. 20 Prozent der Studierenden es überhaupt beziehen. Die Pandemie legt also die großen sozialen Ungleichheiten in unserem Bildungssystem offen: Studieren kann nur, wer es sich auch leisten kann und die entsprechenden Mittel auf der hohen Kante hat. Diese Ungerechtigkeit verschärft sich in solchen Krisen. In Hamburg hat die Politik recht schnell auf unsere Forderungen zum Schutz und zur Hilfe der Studierenden reagiert und ein Notdarlehen für Studierende eingerichtet. Diese Hilfe als Darlehen zu vergeben reicht aber leider nicht, da Studierende, die sowieso oftmals in prekären Lebenssituationen stecken, auf diese Weise noch weiter in einen Schuldenstrudel gelangen. Das Problem wird also nur verschleppt. Wir fordern daher einen Vollzuschuss für in Not geratene Studierende.

Die Unis stellen ihr Lehrangebot gerade auf digitale Lehre um. Für viele bedeutet das einen völlig veränderten Uni-Alltag. Erstis können nur schwer Kontakte zur Fachschaft und zu anderen Kommilitonen finden; der persönliche Austausch in der Mensa und zwischen den Vorlesungen fällt völlig weg. Obwohl die meisten Dozenten sicherlich gerade sehr hart daran arbeiten, normale Lehre in digitale Formate umzuwandeln, wissen wir alle noch nicht, wie gut das Online-Angebot am Ende funktionieren wird. Man muss das jetzt erstmal anfangen und dann sehen, wie es sich zurechtruckelt. Ich kann mir vorstellen, dass vermehrt auf Lern- und Lesetagebücher gesetzt wird, um den Lernfortschritt der Studierenden nachvollziehbar zu machen. Das bedeutet natürlich einen erheblichen Mehraufwand für die Studierenden, zumal Telefon- oder Videokonferenzen ein erhöhtes Maß an Konzentration fordern. Aus all den Unsicherheiten ergibt sich natürlich, dass dieses doch eher experimentelle Semester keinesfalls verpflichtend sein kann. Von der Politik wurde dies auch schon zugesichert, sodass die Studierenden trotz allen Ärgers zumindest entspannt mit den Problemen umgehen können.

Karim Kuropka | Erster Vorsitzender des AStA Uni Hamburg

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Ich wäre mit mehreren Produktionen von Theater Lichtermeer auf Tour gewesen und hätte diesen Sommer eine der Hauptrollen im neuen Musical „Ich bin ein Berblinger“ gespielt. Ebenso wurden Drehs fürs Fernsehen abgesagt und nun verbringe ich die Tage zu Hause. Hier drehe ich Videos für meinen Youtube Kanal www.youtube.de/gniechel und gehe auf meinem Zweitkanal www.youtube.de/callgniechel live. Dort kann man mich in der Sendung anrufen und wir haben auch bereits über die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf die Gesellschaft gesprochen. Bei Interesse: Die Videos bleiben gespeichert. Man kann sie sich immer noch ansehen. Was für mich ebenfalls noch geht: Auftrags-Hörbücher im Heimstudio aufnehmen. Aber mir fehlt es unter Menschen zu sein und auf der Bühne zu stehen. Meinen Beruf nicht in vollem Umfang ausüben zu dürfen und nicht zu wissen, wann es weiter geht, ist eine der schwierigsten Situationen.

Ich hoffe, dass wir wieder zu unserer alten Normalität zurückfinden. Angst habe ich vor einer Normalität, in der sich Menschen gegenseitig anschwärzen, weil sie sich umarmen. Angst habe ich vor Gewaltbereitschaft und Fronten, die sich bilden. Ich hoffe sehr, dass man uns Kulturschaffende nicht als „nicht systemrelevant“ einstuft. Denn das sind wir nicht. Ich höre in den Nachrichten viel zu wenig darüber und würde mich freuen zu erfahren, wann z. B. Theater wieder ihre Türen öffnen dürfen. Meine Meinung, wie es nach der Kultur-Krise weitergeht: Die Menschen gehen extrem verstärkt ins Theater, in die Kinos, in Galerien, in Institutionen, die während dieser Krise keine Einnahmen erzielen konnten. Händler, Ärzte etc. die ihre gesammelten Überstunden endlich in Anspruch nehmen können, unterstützen nun die Künstler, von denen sie vorher Unterstützung erhielten, indem diese zu Hause verweilten. So sehe ich eine faire Zeit nach der Kultur-Krise! Gniechel | Schauspieler, Moderator und Sprecher

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Seit mehr als 15 Jahren bin ich als Bauchredner, Moderator, Comedian und Keynote-Speaker in ganz Deutschland selbstständig tätig. Noch nie habe ich in irgendeiner Form staatliche Hilfe in Anspruch genommen oder beantragt. Aufgrund der Corona-Krise sind mir alle Auftritte/Aufträge zu 100 % weggebrochen bzw. wurden storniert. Es kommen sogar Absagen von Kunden für Veranstaltungen, die erst 2021 stattfinden sollten! Keiner weiß, was bis dahin ist. Jetzt musste ich – wie viele andere Kollegen – für die betrieblichen Kosten die Hamburger Soforthilfe und für meine privaten Lebenshaltungskosten die Grundsicherung beantragen. Beides habe ich sofort in die Wege geleitet, als es möglich war. Bei beiden Hilfen sagen Bund und Land eine unbürokratische und schnelle Hilfe zu. Dies kann ich leider aus der jetzigen Praxis nicht bestätigen oder nachvollziehen. Ich habe bis zum heutigen Tag keinen Cent an Hilfe erhalten. Stattdessen kommen von den behördlichen Stellen ständig irgendwelche Nachforderung/Nachfragen, oder es herrscht Funkstille!

Mario Reimer | Bauchredner, Moderator, Comedian & Motivationstrainer

Durch Corona ist leider nichts mehr wie früher. Auch das Cowboy und Indianer hat sehr stark mit der Krise zu kämpfen. Da wir alle wollen, dass unser Live-Club weiterhin besteht, bitten wir euch über unsere Kampagne bei www.gofundme.com oder via PayPal (CowboyundIndianerReeperbahn@gmail.com) um kleinere oder größere Spenden. Herzlichen Dank im Voraus! Außerdem dürfen wir aktuell wieder für den Außer-Haus-Verkauf öffnen und versorgen euch mit To-Go-Getränken. Auch auf diese Weise könnt ihr den Kiez-Saloon unterstützen. Long live Rock´n`Roll, euer Cowboy und Indianer-Team.

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