Karibikbräune und Muskeln aus Stahl (22.06. - 08.09.)

Karibikbräune und Muskeln aus Stahl (22.06. – 08.09.)

29. Mai 2018

Da stand er nun, ihr Captn Flint; 17000 Kilometer auf Winter-Tournee hinter sich, im täglich immer gleichen Rhythmus: Aufstehen, Hotelfrühstück, Packen, Hunderte von Kilometern fahren, irgendwo etwas Essbares herbekommen, Fahrt ins Theater, Vorstellung spielen, Feierabendbier an der Hotelbar, Schlafen, Aufstehen, Hotelfrühstück…also, da stand er nun, nach über 70 Städten wieder zu Hause in MeckPomm und betrachtete sich im Spiegel.  Fett war er geworden, die Haut aschfahl, dunk­le Augenringe, die Bewegungen fahrig.

 

Und daraus sollte nun wieder ein strahlender Held, DER Captn des Piraten Open Air Theater Grevesmühlen werden? Unmöglich! Ein Mammutprojekt!

 

Was war zu tun? Was im Winter drauf geschafft wurde, auf Wampe und Leber, wurde nun abgeschafft. Und da war er wieder, der immer gleiche Rhythmus: Aufstehen, Käffchen, eine Stunde in die Folterkammer des Schreckens (auch Mukkibude genannt), Inszenierung vorbereiten, gesunde Sachen kochen, lange zügige Spaziergänge durch die wunderschön geschwungenen Hügel Nordwest-Mecklenburgs, das Feierabendbier an den Nagel hängen und vernünftige Schlafgewohnheiten, Aufstehen, Käffchen, Folterkammer…

 

Der wunderschön sonnige Frühling hat für eine glaubwürdige Karibikbräune gesorgt, die Augenringe sind verschwunden und das Fett begann zu schmelzen. An den stahlharten Muskeln wird noch gearbeitet. Naja, Leute so schnell geht das nunmal nicht!

 

Aber Ihr Captn und seine Mannen sind wieder da! In alter Frische, mit einer neuen grandiosen Show, die Sie nicht verpassen dürfen. Also besuchen Sie uns im Piraten Open Air Theater Grevesmühlen, wenn es wieder heißt:

Auf Seemann, Tod und Teufel!

 

Ihr

Benjamin Kernen

alias

Captn Flint.

 

Die Story

Wir schreiben das Jahr des Herrn 1696. Flint und Vane war die Flucht aus Cartagena gelungen. Dort in der Höhle des spanischen Löwen hatten sie wahrlich ihre Spuren hinterlassen. Nach den schrecklichen Ereignissen am Hofe des Vizekönigs hatte Flint seinen persönlichen Krieg mit dem spanischen Imperium begonnen. Er hatte die Stadt zerstört und jeglicher Funke von Güte schien aus seinem Leben verbannt. Don Caspar, der Vizekönig, war nur knapp dem Tode entronnen. Er ließ die Piraten um Capt’n Flint zum Freiwild erklären und entsandte den gefürchtetsten Piratenjäger Mancho Negro im Namen seiner heiligen Majestät. Ein Kampf auf Leben und Tod hatte begonnen. Capt’n Vane segelte auf die Caymans zurück, Flint hingegen nahm mit der „Pearl“ Kurs auf Trinidad im Süden von Spanish Cuba. Hierher in der Stadt der Zuckerbarone und Farmer hatten die Spanier die „Walruß“ gebracht. Ein jeder aus der Crew der „Walruß“ musste bei Aufgabe des Schiffes auf San Andres seinen eigenen Weg zum Capt’n finden. In Trinidad, dem Sitz der mächtigen Casa Construction, dem Zentrum der wirtschaft­lichen Macht des spanischen Imperiums, wollte Flint seinen Feldzug gegen die Dons beginnen, sein Schiff zurückerobern und noch eine kleine persönliche Angelegenheit regelt.

[KS]
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