CDs der Woche

CDs der Woche

14. Februar 2018

Beth Hart & Joe Bonamassa – Black Coffee

Endlich! Nach vier Jahren hatte Bluesrock-Superstar Joe Bonamassa wieder Zeit und Muße mit Soulrock-Röhre Beth Hart ins Studio zu gehen. Das Ergebnis ist ihr mittler­weile drittes gemeinsames Album voller mit­reißender Coverversionen. Die Sessions wurd­en in nur fünf Tagen in Las Vegas komplettiert. Diese Spontanität ist der wohl größte Trumpf der mal wieder exzellenten Scheibe. Anspiel­tipps: „Damn Your Eyes“ (im Original von Etta James), das gutgelaunte „Saved“ (u. a. Elvis Presley) und das verträumte „Lullaby Of The Leaves“ von Ella Fitzgerald, das fast wie ein James-Bond-Soundtrack daherkommt. (Pro­vogue)

OKu

 

Toto – 40 Trips Around The Sun

42 Jahre Bandgeschichte, 19 Alben und sechs Grammy Auszeichnungen – Toto ist zweifellos eine der bemerkenswertesten Rock­­bands aller Zeiten. Nun veröffentlicht die Kultband bestehend aus David Paiche (63), Leland Sklar (70), Shannon Forrest (41), Keith Carlock (46), Steve Lukather (60), Steve Porcaro (60) und Joseph Williams (57) ihr neues Best-Of-Album, inklusive Hits wie „Rosanna“, „Africa“ und „Hold The Line“. Für ihre neue Scheibe haben die US-Amerikaner drei neue Songs aus der Trickkiste gezogen. Mit „Spanish Sea“, „Alone“ und „Struck By Lightning“ ­ kehren die Rockmusiker zurück, gehen 2018 auf Europatour und sind am 19.2 im Mehr! Theater in Hamburg zu finden. (Columbia)

LiP

 

Felix Jaehn – I

Mit Hits wie „Hot2Touch“ und „Bonfire“ (feat. ALMA) stürmte das Hamburger Nachwuchs­talent die Charts – und das nicht nur in Deutschland. Als erster Deutscher seit 26 Jahren erreichte der Deep- und Tropical-House-Künstler mit seinem Cover von OMI‘s „Cheerleader“ Platz 1 der Billboard Charts in den USA. Nun veröffentlicht der 23-Jährige endlich sein erstes Soloalbum, das den Zuhörer durch fesselnde Tech- & Deephouse-Kompo­sitionen in seinen Bann zieht und in Ekstase versetzt. (Virgin)

LiP

 

Awolnation – Here Come The Runts

Nachdem es zwei Jahre ruhig um die Indie-Rockband aus den USA, die sich 2011 mit Sail weltweit einen Namen machte, war, bringt die Gruppe um Gründer Aaron Bruno (39) nun endlich die neue, dritte Scheibe raus. Die 14 Stücke, allesamt von Bruno selbst geschrieben und produziert, überzeugen mit einem bunten Mix aus Rock-, Indie- und Popelementen. Melodische Gitarrenparts und ausgezeichnete Lyrics machen Stücke wie „Handyman“ und „Miracle Man“ zu potenziellen Hits, die die Jungs am 19.4. im Uebel & Gefährlich präsen­tieren. (Red Bull Records)

LiP

[KS]
X